Französischer Markt blieb 2014 bei einer Produktion von unter 1,8 Mio. Fahrzeugen 1/2,
 
Im Dezember fiel der französische Markt um 6,8% auf 163.379 Fahrzeuge. Dennoch wuchs der Markt im Gesamtjahr um 0,3% auf 1.795.913 Fahrzeuge.
Dieses Ergebnis leitet einen kleineren Aufschwung ein, den ersten seit 2009. Doch die Produktion bleibt unter 1.8 Mio. Fahrzeugen, was über die letzten 20 Jahre gerechnet eins der drei schlechtesten Ergebnisse ist. Die erste Marke unterhalb dieses Volumens geht auf 1997 zurück, wo der Markt durch eine Abwrackprämie aus dem Vorjahr negativ beeinflusst wurde. Das zweitschlechteste Marktergebnis kann auf 2013 datiert werden durch Einflüsse der Abwrackprämien, die in den Jahren 2009, 2010 und 2011 gewährt wurden. Das Jahr 2014 ist nur leicht besser als 2013 zu werten.

Der neue Renault Mini-SUV Captur, Peugeot 2008 und Citroën C4 Cactus tragen zum Aufschwung in Frankreich bei (+ 3.9%), während eines simultanen Abschwungs ausländischer Marken (-3.8%). Französische Hersteller konnten ihren Marktanteil verbessern, währen der Gesamtmarkt stabil blieb. Die neuen französischen Modelle erzielten höhere Verkaufszahlen bei einer Expansion einiger älterer SUV Modelle ausländischer Produzenten.

Für zukünftige Jahre (bis 2017) erwarten wir einen Rebound-Effekt für Frankreich. Der Markt sollte die 2 Mio.-Marke nicht vor 2018 erreichen (PKW). Der Aufschwung wird langsam vonstatten gehen denn der Haushaltsanstieg und der Kaufkraftanstieg wird durch neue Verhaltensweisen der Konsumenten beim Thema Mobilität aufgewogen.
 
Inovev erwartet einen Anstieg von 3% auf dem französischen Markt 2015.


 

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2014 wird Hyundai-Kia die Produktion von 8 Millionen Fahrzeugen überschreiten,
 

Die koreanische Gruppe wird zum ersten Mal die 8 Millionen-Fahrzeug-Marke 2014 überschreiten und sich global zudem auf dem 5. Platz etablieren, nach Toyota, Volkswagen, General Motors und Renault-Nissan. Die koreanische Gruppe verkaufte 7.56 Millionen Fahrzeuge 2013, 7.10 Mio. 2012, 6.50 Mio. 2011 und 5.75 Mio 2010.


Hyundai-Kia plante zunächst 7.86 Mio Fahrzeuge 2014, performte allerdings auf einigen Märkten besser, so in China, Indien und Brasilien.  Über die ersten 10 Monate 2014 stiegen die Verkaufszahlen in China um 10.5% (mehr als auf dem chinesischen Gesamtmarkt mit + 9.7%), 8% in Indien (Gesamtmarkt -0.7%) und 7% in Brasilien (Gesamtmarkt -11.4%). Die Zahlen steigen auch in gesättigten Märkten wie Europe (+ 2.7%) und den USA (+ 3.7%).


Der Anstieg der Verkäufe bei Hyundai-Kia in diesen Ländern gleicht die Verluste in Russland (-4%) und die Stagnation in Südkorea aus.


Die Gruppe verkauft heute vor allem in China (1.4 Mio. Fahrzeuge in den ersten 10 Monaten2014), den USA (1.1 Mio. ), Korea (1 Mio. ) und Europa (0.7 Mio.).


 

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Französische Hersteller produzierten 2013 13% der Fahrzeuge im Inland,
 

Französische Hersteller (Renault-Nissan und PSA Peugeot-Citroën) produzierten 13% ihrer globalen Produktion im Inland (1.4 Mio. Fahrzeuge von 10,5 insgesamt) gegenüber 31% in 2005. Deutsche Hersteller produzierten 2013 33% aller Fahrzeuge im eigenen Land.


Die europäische Produktion macht 35% der globalen Produktion aus. Mehr als die Überseeproduktion ist es die steigende Globalisierung französischer Hersteller die die Inlandsproduktion drückt.


Die Übernahme des japanischen Herstellers Nissan durch Renault gefolgt vom Koreaner Samsung, Dacia aus Rumänien, Lada aus Russland entwickelte ein starke Globalisierung von Renault. 2013 produzierte Renault 6% der globalen Produktion in Frankreich, gegenüber 9% 2010 und 18% 2000. Mit der Ankunft von Renault in China wird die Produktion in Frankreich weiter sinken.


PSA ist historisch bedingt Frankreich basierter als Renault-Nissan. 2013 produzierte der zweite französische Hersteller 33% der globalen Produktion im Inland gegenüber 38% in 2010 und 60% in 2005. Mit dem erwarteten Wachstum des chinesischen Marktes und den angekündigten Zielen der Konzerne werden diese Zahlen weiterhin sinken.


 

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Neuheiten der Guangzhou Automotive Show 2014,
 
- Die Guangzhou Auto Show 2014 gab die Möglichkeit, die angekündigten Modelle des chinesischen Marktes für 2014 und 2015 zu analysieren. Neben den neuen Konzeptfahrzeugen ist auch interessant, welche Hersteller präsent waren, welche Segmente und Modelle die Hersteller anpeilen und vor allem wann diese vermarktet werden.

- Erste Beobachtung: Nur 13 neue Produkte wurden vorgestellt, während die Beijing Motor Show gleich 6 neue Modelle enthüllte. 70% dieser Neuheiten kommen von chinesischen Herstellern, während diese momentan weniger als 30% des lokalen Marktes ausmachen. Neben chinesischen Herstellern stellten nur Suzuki, Ford und Chevrolet neue Modelle vor.

- Zweite Beobachtung: Die meistfrequentierten Segmente: C (6 Modelle) gefolgt von B und D (je 3) in einem von Segment C und D dominierten Markt.

- Dritte Beobachtung: Sedans (6 Modelle) und SUV (7 Modelle) sind die einzigen Modelle unter den Neuvorstellungen. MPVs waren nicht vertreten.

- Zuletzt: Die Mehrheit dieser Modelle wird für 2015 erwartet, 5 Modelle sollten vor Ende 2014 vermarktet werden. 


 

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Niedrigste Volatilität des EU-Marktes in Frankreich zwischen 2006 and 2014,
 
Frankreich ist der Markt mit der niedrigsten Volatilität in Europa zwischen 2006 und 2014. Tatsächlich beträgt die Abweichung (positiv wie negativ) der Neuzulassungszahlen in dieser Periode weniger als 5%. Andere Märkte haben höhere Niveaus wie Italien mit 8,5%, 8.9% in Deutschland oder 11,8% in Spanien. Die durchschnittliche Veränderung in GB liegt bei 6,5%, was es zu einem der stabilsten Märkte macht, neben Österreich (3.5%), Frankreich (4.8%), Schweiz (5.4%), Belgien (6.2%), Tschechien (6.3%) und der Slowakei (7.0%). Die höchste Volatilität verzeichnet Portugal (20.2%), gefolgt von Rumänien (18.8%).

Dieser Durchschnitt wurde auf Basis der Periode 2006-2014 ermittelt und ist auch nur für eben diese Periode gültig, denn der Wert variiert erheblich zwischen den verschiedenen Ermittlungsperioden. Grund für diese teils starken Änderungen sind allgemeine ökonomische Einflüsse und vor allem die Einführung von Abwrackprämien.

Die Zahlen für 2014/2013 zeigen einen Aufschwung für Europa, abgesehen von Belgien. Dennoch, ein Vergleich mit 2014/2007er Zahlen zeigt, dass trotz dieses Aufschwungs die Ausgangslevel (vor der Krise) nicht vollständig erreicht werden können, außer in GB. 
 

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