USA Importanalyse 2013,
 

Importe in die USA machten 2013 6,16 Millionen Fahrzeuge aus, mit steigender Tendenz für 2014. Wir erwarten einen Anstieg der Importe um 4,3% zusammen mit einem Marktwachstum von 5% weltweit.


Die Importe in die USA wurde 2013 bedingt durch:


1 820 000 Fahrzeuge aus Kanada (29% der Importe), 1 605 000 aus Japan (26%), 1 415 000 aus Mexico (23%), 1 030 000 aus Europa (28 Länder, 17%) und 290 000 aus Korea (5%). Diese Importe machten 39% des Gesamtabsatzes aus, der letztes Jahr 15 640 000 Fahrzeuge erreichte. Mehr als die Hälfte der Importe (52%) kam aus NAFTA Ländern (Kanada und Mexiko). Diese Quote sollte sich 2014 kaum verändern.


Nach Hersteller verzeichnete Toyota die meisten Importe 2013 (1 068 000 Fahrzeuge), vor GM (818 000), Ford (634 000), Fiat-Chrysler (581 000), Volkswagen (483 000), Hyundai-Kia (476 000), Renault-Nissan (433 000), Honda (383 000), BMW (300 000), Mazda (284 000), Subaru (254 000) und Daimler (251 000). GM, Ford und Fiat-Chrysler wurden vor allem aus Kanada und Mexiko importiert (Länder, die traditionell einen hohen Überseeanteil haben), während andere Hersteller aus allen Regionen der Welt importierten. 

 

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Deutsche Hersteller produzierten 2013 33% der Fahrzeuge im Inland,
 
Neben einem starken Anstieg des Produktionsvolumens in Deutschland in den letzten Jahren produzierten deutsche Hersteller (lokal) proportional weniger 2013  als 2005 (Volkswagen, BMW, Daimler). 2013 wurden 33% der Fahrzeuge im Inland produziert, im Vergleich zu 50% 2005.

Auch wenn die Produktionszahlen eine wichtige Rolle spielen hat ihr Niveau über die Jahre abgenommen, auch da die Kapazitäten im Land bald gesättigt sind. Die Volkswagen Gruppe produzierte 26% der Fahrzeuge im Inland gegenüber 4% 2005, BMW 55% (zu 65% 2005) und Daimler 61% zu 75%.

Der Anteil der im Inland gefertigten Fahrzeuge wird weiter abnehmen, nicht zuletzt aufgrund des Wachstums in China und dem verstärkten Aufbau von Automobilwerken im Ausland. Wichtige Zielländer deutscher Hersteller sind China (25% der gesamten weltweiten Produktion deutscher Hersteller), die EU (20%) und Nordamerika (10 %). Diese drei Länder oder Regionen machen 55% der globalen Produktion deutscher Automobilhersteller aus, während 2005 die 40% Marke noch nicht überschritten werden konnte.


 

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Seat verlässt den russischen Markt,
 
Die spanische Marke Seat (eine Untermarke der Volkswagen Gruppe) wird den russischen Markt zum 1. Januar 2015 verlassen, aufgrund von geringen Verkaufszahlen in diesem Markt und schlechten ökonomischen Bedingungen, die immer schlechter werden: Russland unterstützt lokal produzierte Fahrzeuge um Importe aus Europa zu limitieren.

Seat produziert keine Fahrzeuge in Russland während die VW Gruppe in Kaluga und Nizhny Novgorod präsent ist und nur VW und Skoda produziert. Die Marke verliert des Öfteren, da sie nicht in China, den USA, Südamerika oder Südostasien vertreten ist.

Seats Verkäufe, die 3 500 Fahrzeuge nie überschritten, verloren 57% über die ersten zehn Monate 2014, während der russische Markt als Ganzes nur um 12,7% verlor. Nur 1 324 Seats wurden zugelassen gegenüber 3 094 in den ersten zehn Monaten 2013.

Die Probleme der Volkswagen Gruppe mit Seat (vor allem gegenüber Skoda) und der fallende Rubel reduzierte die Importe. In den vergangenen Jahren produzierten immer mehr Hersteller in Russland in dem Glauben in einen der wichtigsten Märkte zu investieren (mittelfristig), auch wenn kurzfristig ein Abschwung zu erwarten ist durch Spannungen zwischen Russland und dem Westen. 
 

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Überblick Automobilwerke in Afrika,
 
Der Start der Renault Fabrik in Algerien (nähe Oran) im November 2014 gab die Gelegenheit zu einem Überblick aktueller Fabriken in Afrika. Wir zählen 15 Fabriken (incl. 7 CKD) die zusammen etwa 750 000 Fahrzeuge 2014 produzierten. Die höchsten Produktionszahlen sind in Südafrika zu finden, bei 7 Fabriken mit etwa 500 000 Fahrzeugen pro Jahr, 300 000 für den lokalen Markt und 200 000 für den Export. In Südafrika finden sich 8 Hersteller.

Das Land auf Platz zwei ist Marokko mit 264 000 Fahrzeugen, vor allem seit dem Start der Tangier Fabrik (Renault) 2012 mit einer Kapazität zwischen 170 000 und 340 000 Fahrzeugen pro Jahr 2014 (198 000 produziert in 2014). Die Fabrik ergänzt die bereits etablierte Fabrik in Somaca. Diese Fabrik befindet sich in Casablanca (produziert den Renault Kangoo und Dacia Logan) mit einer Kapazität von 100 000 Fahrzeugen pro Jahr (66 000 produziert 2014).

Der drittgrößte Hersteller in Afrika seit November 2014 ist Algerien (Renault) mit einer Fabrik, die bis zu 25 000 Fahrzeuge pro Jahr herstellen kann, einer Kapazität die sich bis zum Ende des Jahrzehnts verdreifachen sollte.

Letztlich gibt es 5 weitere Montagefabriken,  eine in Agypten (Toyota), eine weitere in Nigeria (Nissan), eine dritte in Kenya, eine in Tunisien und eine in Zimbabwe, welche sehr langsam produziert. Das meistproduzierte Modell in Afrika ist 2014 der Dacia Sandero (97 000 über 10 Monate).
 

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Chinesische Hersteller nehmen 2014 10% des iranischen Marktes ein,
 

Der iranische Markt wächst signifikant 2014,  wie man bei einem Volumen von 850  000 bis 900 000 (PKW+LUV) Neuzulassungen prognostizieren kann, während etwa 750 000 bis 800 000 noch im August antizipiert wurden.


Die Zahlen sind noch immer weit von Volumina von 2011 (1 650 000) oder 2012 (1 385 000) entfernt, aber der Markt gewinnt an Abstand zu den Zahlen von 2013 (715 000). 2015 können wir erneut ein Übersteigen der 1 Million Marke erwarten, ohne kritische Krisen.


In diesem Kontext der graduellen Markterholung im Iran verbesserte sich auch die lokale Produktion der beiden nationalen Hersteller, Iran Khodro und SAIPA, die ihre eigenen Modelle aber auch Modelle unter Lizenz bauen. Beide Hersteller zusammen produzierten in den ersten 9 Monaten 2014 600 000 Fahrzeuge, incl. Mehr als 240 000 PSA Fahrzeuge in CKD (mit Iran Khodro) und 24 000 Renaults in CKD (mit SAIPA).


Das Highlight 2014 war das starke Wachstum chinesischer Marken im Iran (60 000 Verkäufe in einem Markt von 670 000 Fahrzeugen in den ersten neun Monaten 2014).  Das macht nunmehr fast 10% des iranischen Marktes aus, gegenüber 8% in 2013 und weniger als 2% 2011! Die Marken (wie Chery und Lifan) profitierten von temporären Schwächen europäischer und koreanischer Marken, sich langfristig im Iran zu etablieren. 

 

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