Neuer Audi Produktplan (2014-2019) enthüllt,

Audi möchte bis 2020 die Top-Premium Marke werden, vor BMW und Mercedes. Um dieses Ziel zu erreichen hat Audi einen neuen Produktplan vorgelegt für 2014-2019. Die Produktionszahlen werden hierfür bald von Invovev berechnet. Hier ein Überblick über die zukünftigen Modelle:

2014: Einführung der neuen Generation des Q7, ein neuer SUV und die neue Generation R8 Coupe

2015: Einführung des TT Roadster und des Q1, ein Mini-SUV. Der Q1 teilt sich die Plattform mit den Kompakt-SUV´s von Seat und Skoda. Markteinführung der neuen Mittelklasse Modelle A4 und A5.

2016: Einführung der neuen SUV´s Q5 and Q6 deren Start bis in das Jahr 2017 andauert

2017: Einführung des Kleinwagen SUV´s Q2 sowie der neuen Modelle A6 und A7 aus der Oberklasse

2018/2019: Einführung der Off-Road SUV´s Q8 und Q9 (primär für die Märkte in den USA und China). Dazu könnte es 2018 eine Off-Road Version des Audi TT geben, eine weitere Q-Bezeichnung scheint hier nicht geeignet.


2020 umfasst die Audi Modellpalette 18 verschieden Fahrzeuge inkl. 7 SUV´s. Die Produktionsstätten für die Stufenheck-, Kombi- und Coupevarianten bleiben unverändert. Unsicherheit besteht noch über die Fertigungsorte der Freizeitmodelle Q1, Q2, Q6, Q8 und Q9.

 

14-19-6  


Contact us: info@inovev.com 

,

Neuer DS Produktplan (2014-2019) enthüllt,

Wir haben bereits erwähnt, dass eine dritte globale Marke von Vorstand der PSA Peugeot Citroën Gruppe genehmigt wurde. Die neue Premium Marke DS möchte Kunden gewinnen, die aktuell noch Fahrzeuge der Marken Audi, BMW, Mercedes, Volvo und Saab kaufen.

In Europa wurden bis heute die Modelle DS 3, DS 4 and DS 5 in die Marke Citroën integriert während sich in China die Marke DS bereits seit Herbst 2013 als eine voll entwickelte Marke darstellt.

Im letzten jahr entfielen 85% der Verkäufe auf Europa, 15% außerhalb Europas, primär in China. Das Modell DS 3 stellt dabei einen Anteil von 60%. 2017-2018 liegt das Ziel für den Verkäufssplit bei 50% in Europa und 50% außerhalb von Europa, bis dahin wird sich der Absatz gleichmäßiger über die gesamte Modellrange verteilen.

Der veröffentlichte Produktplan der Marke DS für 2017-2018 ist wie folgt: Neuer DS 3 in 2017 (Kleinwagenlimousine), DS 5 Ein-führung in China 2014, in Europa 2016 (Obere Mittelklasse), Start des DS 6 in China 2016, in Europa 2017 (Obere Mittelklasse), Start des DS 6WR in China 2014, in Europa 2017 (Mittelklasse SUV), Start des DS 9 in China 2017, in Europa ab 2018 (Oberklasse) sowie Start des DS 9WR in China 2017, in Europa 2018 (Oberklasse). Die neue DS Modellpalette ist Teil des PSA-Programms, 26 Modelle im Jahr 2022 anbieten zu können, inkl. 13 Peugeot, 7 Citroën und 6 DS Fahrzeuge.

 

14-19-7  


Contact us: info@inovev.com 

,

Der Russian Markt könnte 2014 kippen,

Der Russische Markt erreichte 2012 mit fast 3 Mio. registrierten leichten Nutzfahrzeugen seinen Höhepunkt (2.935.000), fiel in 2013 aber dann auf 2.777.000 Fahrzeuge, ein Rückgang von 5,4% im Vergleich zum Vorjahr.

Für 2014 haben sich die Prognosen einer leichten Erholung nicht bestätigt. Die ersten vier Monate deuten einen weiteren Rückgang von 4% bis 5% für das Jahr an, aktuell sind die Forecasts noch pessimistischer (zwischen -10% bis -20%). Der Automo-bilmarkt reflektiert die Russische Wirtschaft, die derzeit eine Phase der Unsicherheit durchlebt verbunden mit einem nationalen Wachstum nahe Null für 2014, insbesondere aufgrund der Unruhen zwischen der Ukraine und Russland.

Der Vorstandsvorsitzende von AvtoVAZ, größter Automobilhersteller im Land, verkündete für 2014 einen möglichen Rückgang von -20%. Auch 2014 und 2015 schätzt er die Lage für den Automobilmarkt in Russland weiterhin als schwierig ein.

Obgleich die Umstände etwas anders gelagert sind ist die Situation in etwa vergleichbar mit dem, was neulich im Iran geschehen ist. Die ökonomischen Sanktionen verschlechterten dort die ohnehin instabile Lage im Land weiter. Der Iranische Automobil-markt brach 2013 um mehr als 30% ein verglichen mit 2012, einem Jahr in dem der Markt bereits zuvor um 40% geschrumpft ist.

 

14-19-5  


Contact us: info@inovev.com 

,

Changan Ford wird bald mit neuer Marke an den Start gehen,

Um sich auf dem Chinesischen Markt besser zu etablieren, planen Ford und sein Chinesischer Partner Changan die Einführung einer neuen gemeinsamen Marke im Jahr 2016. Die Marke könnte “Jiayue” heissen, aber noch gibt es kein offizielles Statement. Das erste Modell könnte auf dem Ford Focus Classic basieren, gefertigt in Chongqing ab September 2016 (70.000 Autos p.a).


Es ist interessant die unterschiedlichen implementierten Strategien der unabhängigen Chinesischen Hersteller und der Joint Venture Partnerschaften Chinesischer Hersteller mit ausländischen OEMs zu analysieren. Das Volumen der Neuzulassungen/ Absatz entscheidet, ob eine neue Marke an den Start gehen soll oder nicht. 


Im ersten Szenario tendieren die unabhängigen Chinesischen Hersteller (lokaler Marktanteil 30%) zu einer Multi-Brand-Strategie anstatt einer Einzelmarke. Im zweiten Szenario kreieren die Joint Venture Partnerschaften Chinesischer Hersteller mit aus-ländischen OEMs (lokaler Marktanteil 70%) mehr und mehr verschiedene Marken.


Die Volkswagen Gruppe hat drei Marken (VW, Audi, Skoda), die GM-Gruppe hat vier Marken (Chevrolet, Buick, Cadillac, Wuling), PSA hat eine dritte Marke hinzugefügt (DS zusammen mit Peugeot und Citroën). GM (und SAIC) haben 2013 die Marke Baojun eingeführt und Kia wird demnächst speziell in China mit einer weiteren eigenen Marke an den Start gehen, um den Absatz weiter anzukurbeln.

 

14-19-4  


Contact us: info@inovev.com 

,

In Europa produzierte neue Modelle 2014 and 2015,

In 2014 und 2015 erreicht die Pkw-Produktion in Europa (inkl. Russland, Türkei und Ukraine) 17,8 bzw. 18,7 Mio. Fahrzeuge. Neben den standard-mäßig produzierten Modellen tragen 30 neue Modelle in den Jahren 2014 und 2015 dazu bei, das erwartete Wachstum von 5% zu erreichen. Es ist somit interessant zu analysieren, welche Länder und Hersteller neue Modelle und Aufbauarten in welchen Segmenten auf den Markt bringen.

Deutschland und Spanien sind mit jeweils 7 neu produzierten Modellen die Länder mit der höchsten Anzahl, vor der Tschechischen Republik (4 neue Modelle). Spanien bestätigt somit das Produktionswachstum während die Tschechische Republik von der Neuauflage der Modelle Toyota Aygo/Peugeot 107/Citroën C1 profitiert. UK profitiert 2015 von der Fertigung 8 neuer Fahrzeuge. Frankreich bleibt 2014 und 2015 konstant mit der Einführung von 2 neuen Modellen p.a. Die Analyse der Nationalitäten zeigt, dass Deutschland (BMW-Daimler-VW) und Frankreich (Renault-Nissan and PSA) die größten Autohersteller in Europa bleiben.

Die dynamischsten Herstellergruppen sind VW und Renault-Nissan während Fiat-Chrysler 2014 und 2015 ein relativ schwaches Profil zeigt (2 neue Fzg. pro Jahr). PSA und GM planen 2015 keine neu zu fertigenden Autos.

Die Segmente C (10 Modelle) und B (9 Modelle) sind im Jahr 2014 auffällig gut vertreten. Überraschenderweise werden 2015 im Segment D (Mittelklasse) die meisten neuen Modelle produziert (8 Fahrzeuge, davon 6 Stufenheckmodelle) und dies in einem europäischen Markt, in dem die “mainstream” Hersteller  zunehmend dieses Segment vernachlässigen. Trotz des starken Wachstums von SUV und Crossover Fahrzeugen stehen 2014 und 2015 bei den Aufbauarten die Stufenheckmodelle an erster Stelle.

-2014 erhalten sehr viele Modelle (19 inkl. 4 Audi, 3 Ford, 3 BMW and 3 VW) ein Facelift, 2015 werden hingegen nur 5 Fahrzeuge einem Facelift unterzogen.

 

14-19-2-1  


14-19-2-2 

Contact us: info@inovev.com 
,

 
Inovev-Plattformen  >
Noch nicht registriert ?
>>> Anmeldung <<<
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok