Volkswagen wird einen SUV in der Fabrik Chattanooga produzieren,

Die Volkswagen Gruppe hat sich für den Bau eines neuen D-Segment SUV in Chattanooga (Tennessee) entschieden. Dieses neue Modell wird sich vom Tiguan (Segment C) und Touareg (Segment E) unterscheiden, die in Europa produziert werden.

Der Name dieses neuen Modells ist noch nicht bekannt, sollte aber ende 2016 veröffentlicht und Anfang 2017 vermarktet werden. Es wird auf dem  CrossBlue Konzept basieren, das letztes Jahr auf der Detroit Auto Show veröffentlicht wurde. Es wird mit sieben Sitzen ausgestattet sein.

Nach Herstellerangeben wird das Modell die Vorzüge und Dimensionen von U.S. bestseller SUVs haben und wird den U.S. Kundenwünschen eher entsprechen.

Der SUV wird auf der Plattform des amerikanischen Passat basieren und wird der Fabrik Chattanooga erlauben, näher an die Produktionsziele von VW heran zu kommen. Der Passat, der derzeit produziert wird, kommt den Herstellererwartungen nicht vollständig nach. Tatsächlich wurde er 140 000 mal verkauft (2013, gegenüber 175 000 2012). Mit dem neuen SUV wird die Kapazität der Fabrik von 170 000 Fahrzeuge pro Jahr auf 250 000 aufgestockt.

Das Ziel sind 800 000 Fahrzeuge (alle Modelle) in den USA 2018, während die Verkäufe 2013 die 400 000 Marke überschritten.
 

14-23-10  


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Der zukünftige Fiat Scudo wird auf dem Renault Trafic basieren,

Ab 2016 will Fiat den Scudo in der Fabrik Sandouville produzieren. Dieses LCV kann vom Renault Trafic abgeleitet werden, der dieses Jahr auf den Markt kam. Andere LCVs teilen ebenfalls diese Plattform: Der Vivaro (produziert in Luton) und der Nissan NV300 (produziert in  Sandouville).


Der aktuelle Fiat Scudo, der auf dem Peugeot Expert / Citroën Jumpy basiert,  wird im JV mit PSA in Sevelnord (France) produziert. Der Vertrag endete 2012, aber PSA (die einen Anteil von 50% an Fiat in Sevelnord hat) wird die Produktion der LCVs für beide Gruppen bis 2016 weiterführen. Zu dieser Zeit soll die Produktionskapazität, die bisher dem Scudo zur Verfügung stand, für den Toyota ProAce  genutzt. Es ist möglich, dass die Kapazitäten für den ProAce trotzdem geringer ausfallen werden als jene für den Scudo.


In den letzten Jahren wurden in etwa 20 000 Fahrzeuge pro Jahr des Fiat Scudo verkauft, erreichten 2007 allerdings ein Hoch von 40 000. In der Renault Fabrik könnte der Fiat Scudo mit 30 000  Fahrzeugen pro Jahr produziert werden und erlauben der Fabrik in Sandouville ein Wachstum von 110 000 Stück dieses Jahr bis  auf 140 000 2018. Die Fabrik kommt dem Ziel von Renault so immer näher.


Renault produziert bereits  LCVs in Kooperation mit Opel (Vivaro Movano-), Nissan (NV300-NV400) und  Mercedes (Citan).

 

14-23-9  


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2013 übersteigt Chinas Erdgasfahrzeug-Produktion die 100.000er >Grenze,

In China wird der  Erdgasfahrzeug-Markt (Natural Gas Vehicle (NGV)) für PKW nur durch flexible Antriebssysteme  (zwei separate Antriebe,  die beide oder einzeln verwendet werden könnnen, geprägt. Kommerzielle Fahrzeuge  können ein Dual-Gassystem haben oder auch nur mit Erdgas angetrieben werden. 
Die Produktion von PKW NGVs stieg um 18.4% zwischen 2012 und 2013 und erreichte  103 871 Fahrzeuge  (verglichen mit  20 420 Hybrid- und Elektrofahrzeugen). Zum ersten Mal überschreiten NGVs somit die 100 000er Marke.

Es scheint, dass der Hauptgrund dieses Produktionswachstums die steigende Nachfrage nach umweltfreundlichen Fahrzeugen war, insb. aufgrund der zunehmenden Luftverschmutzung .

Nach Region sind europäische Hersteller noch immer Marktführer mit 41 000 Verkäufen auch wenn der Marktanteil um 13% sank (zwischen 2012 und 2013). Gefolgt von Korea mit 30 000 Fahrzeugen und 30% Marktanteil  (+51%). Der stärkste Anstieg wurde von chinesischen Herstellern erreicht (+82% auf 28 000 Fahrzeuge). Japans Marktanteil sank um 10% auf 4 000 produzierte Fahrzeuge.

Bei den Modellen ist der Hyundai Elantra mit  15 000 Fahrzeugen Führer, gefolgt vom  VW Jetta, der um 35% auf 12 000 Stück abrutschte. Dahinter der Citroen Elysée , der um 35% auf 11 000 Fahrzeuge sank.

In der Vergangenheit waren NGVs exclusiv für öffentliche Verkehrsmittel  hergestellt worden, aber einige Regierungen wollen auch den Privatmarkt erschließen. Zum Beispiel beabsichtigt Peking  ab 2014 auch NGVs im  Privatgebrauch zu etablieren. Außerdem werden zwischen 2013 und 2017 30 000 Verkäufe pro Jahr erhofft und es sollen 70 Erdgasstationen eingerichtet werden.
 

14-23-8  


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Opel wird Vermarktung des Ampera stoppen,

Nach dem Rückzug des 100% elektrischen Renault Fluence ZE , kündigte Opel an, den ebenfalls elektrischen Ampera (vor allem in Europa verkauft) nicht mehr zu vermarkten. Dieser Rückzug wird sich Auswirken, wenn Chevrolet die neue Generation des Volt, der Schwester des Ampera, in Nordamerika auf den Markt bringt (2015).


Vom Chevrolet Volt und Opel Ampera (erweiterte Produktpalette von GM) wurden 2013 34 568 Fahrzeuge verkauft, der Leaf 46 555 mal und der Fluence, der zwischen 2012 und 2013 um 57% im Absatz fiel,  920 mal.


Der Ampera litt unter dem Rückgang der weltweiten Verkäufe 2013 um 40% im Vergleich zu 2012 auf 3 184 Fahrzeuge. In den ersten sechs Monaten 2014 sanken die Verkäufe erneut um 65% auf 410 Fahrzeuge. Währenddessen wurde der Volt mehr als 32 000 mal verkauft (2013) und ging somit um 13% zurück während der ersten sechs Monate. Drei Faktoren erklären dies:  1 - Chevrolet ist der zweitwichtigste Hersteller  in den USA. 2-Der Marktanteil der elektro und hybrid Fahrzeuge ist in den USA höher (3.5% Marktanteil gegenüber 1.7% in Europa). 3 – Der Volt ist in den USA 26 000€ wert während der Ampera 28 000€ in Europa wert ist. Das Modell hätte eine gute Alternative zu Elektrofahrzeugen mit Reichweiten-Problem sein können, vor allem in Europa, dem größten Markt. Trotzdem ist es möglich, dass der Preis einen negativen Effekt  auf den Absatz hat, denn er ist signifikant teurer als seine Wettbewerber (Fluence 26 000€, Leaf 25 000€ ).


Nach dem Rückzug von Chevrolet vom europäischen Markt 2016 wird auch der Volt zur gleichen Zeit wie der Ampera abgesetzt. Opel plant ein neues, kleineres und günstigeres Modell.

 

14-23-7  


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Mazda enthüllt den neuen Mazda 2 (B-Segment),

Nach der Veröffentlichung der neuen Generation des Mazda 6 2012 und des Mazda 3 2013 (C Segment), wird der japanische Hersteller mit Sitz in Hiroshima  2014 auch die neue Generation des Mazda 6 auf den Markt bringen.

Der neue Mazda 2 wird mit zwei Motoren verfügbar sein, die beide von Mazda entwickelt wurden:  Einen 1.5 Benzin und einen 1.5 Diesel. Bisher wurden noch keine Elektro- oder Hybridmotoren angekündigt.  Es wird die modulare Plattform des  Mazda 3 und Mazda 6 genutzt, was nach Herstellerangaben eine Gewichtseinsparung von etwa 100 Kilo einbringt. Diese Plattform wird Grundlage für den zukünftigen B-Segment SUV CX3 sein.

Dieses Modell unterliegt seit einigen Jahren einem Abschwung. Die weltweiten Verkäufe erreichten 130 000 Fahrzeuge 2012, 160 000 in 2011 und 180 000 in 2010. Das Ziel von Mazda für dieses neue B-Segment Modell liegt bei 200 000 Verkäufe pro Jahr. Dies wird Mazda im Ranking vor japanische Wettbewerber stellen: Hinter den Honda Jazz (390 000 Verkäufe), Toyota Yaris (340 000) aber vor den Nissan Micra (156 000).

Der neue Mazda 2 wird in Hofu gefertigt und weltweit exportiert. Die Fabrik in Hofu produziert derzeit den Mazda 3 (273 000 Stück) und den Mazda 6 (149 000). Wenn die Produktion des Mazda 2 (100 000) 2014 hinzugefügt wird, werden insgesamt über 522 000 Fahrzeuge hergestellt.

Mazda konnte ein Wachstum von 24% in Europa in der ersten Hälfte 2014 erzielen. 2013 haben sich die Absatzzahlen bereits um 18% verbessert. Jüngste Innovationen waren ein Grund für dieses Wachstum, der Mazda 2 soll dies verstärken. 2013 verkaufte Mazda weltweit 106 000 Mazda 2, davon 44 000 in Japan und 21 000 in Europa, den beiden wichtigsten Märkten.
 

14-23-6  


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