Ab 2015 stoppt GM der Verkauf von Opel Modellen in China,

Während GM entschied in Europa (exkl. Russland) die Marke Chevrolet in Europa zugunsten von Opel aufzugeben, hat der US-Gigant das genaue Gegenteil in China entschieden: Die Marke Opel wird zugunsten von Chevrolet vom Markt genommen.


In Europa ist Opel in der Tat erfahrener und hat mehr Händler als Chevrolet, das Gegenteil ist in China der Fall. 2013 verkaufte Opel 825.000 Pkw in Europa, Chevrolet 143.000. In China wurden 715.000 Pkw von Chevrolet zugelassen, während Opel weniger als 10.000 importierte Fahrzeuge  verkaufen konnte. In Russland sind die Verkäufe beider Marken ausgeglichener: Chevrolet (175.000 in 2013) und Opel (80.000) dessen Einstieg im Markt noch nicht so lange her ist. Insofern ist auf Seiten GM´s nicht geplant, eine der beiden Marken dort vom Markt zu nehmen. 


2015 sind die Rollen zwischen Chevrolet und Opel klar verteilt: In Russland gibt es weiterhin eine Koexistenz beider Marken, in der EU wird es nur noch Opel geben und in China werden nur noch Chevrolet Fahrzeuge vermarktet.


Seit dem 1. Januar 2014 sanken die Neuzulassungen von Chevrolet in Europa um 34%, im April sogar 74%, welches ein klares Indiz dafür ist, dass die Marke bald vom europäischen Kontinent verschwindet. Nur die Modelle Corvette und Camaro könnten weiterhin unter der Marke verkauft werden, allerdings im Low-Volume-Nischensegment, ähnlich wie Cadillac.

 

14-18-7  

 
Contact us: info@inovev.com 
,

In 2013 konnte der Markt in Vietnam 50% der Rückstände wieder aufholen,

Vietnam hat eine der niedrigsten Raten an Autobesitzern in der ASEAN Region. Durch den wirtschaftlichen Boom Anfang 2000 hat das Land einen großen Aufschwung im Automobilmarkt erfahren, insbesondere in den Jahren 2006-2009. Während dieser Zeit hat sich der Vietnamesiche Automobilmarkt von 40.000 auf 120.000 Fahrzeugen verdreifacht.

Seit 2009 ist der Markt von 120.000 auf 80.000 Fahrzeugen geschrumpft. Ursache hierfür war die Sanierungspolitik des Vietnamesischen Staates in der Zeit von 2011-2012.

2013 konnte der Markt den halben Verlust ausgleichen und stieg dank des ausgeglichenen ökonomischen Klimas von 80.000 auf 100.000 Einheiten Die Top-5 Hersteller 2013 sind dieselben wie in 2012. Toyota ist Marktführer mit einem Anteil von 36% (Top-Seller:  Fortuner, Innova, Camry, Corolla, Vios) weit vor Hyundai-Kia (18%), Ford (9%), GM (5%) und Honda (5%).

Im ersten Quartal 2014 bestätigte sich der positive Trend mit einem Wachstum der Fahrzeugverkäufe (Pkw+LCV) von 36% auf 41.300 (26.800 Pkw und 14.500 LCV) im Vergleich zur Vorperiode. 74% des Fahrzeugvolumens werden in Vietnam montiert (CKD), die restlichen 26% stammen aus Importen (CBU).

Diese Zahlen deuten daraufhin, dass 2014 ein Neuzulassungsvolumen von ca. 125.000 Einheiten erreicht werden könnte. Im ersten Quartal 2014 blieb Toyota mit mehr als 3.000 verkauften Fahrzeugen Marktführer (-8%) während Ford (939 Fahrzeuge) ein Wachstum
von 37% verzeichnen konnte.

 

14-18-6  

 
Contact us: info@inovev.com  
,

Nissan: Einführung zweier neuer Stufenheckmodelle in der Kompaktklasse,

Nissan produziert Stufenheckmodelle im C-Segment in allen Regionen mit Ausnahme von Europa. Hier entschied der Hersteller 2007 den Almera (Kompaktklasse) durch das Crossover Modell Qashqai zu ersetzen der sich seit seiner Markteinführung eines großen Erfolges erfreut (Absatz von 200.000 Autos p.a. in Europa, +35.000 in Russland).

2014 kehrt Nissan mit zwei neuen Modellen zurück in das Segment der Stufenheckmodelle in der Kompaktklasse, eines der größten Segmente in Europa: Dem Pulsar und Tiida.

Die Produktion der 2. Generation des Tiida startet im August im AvtoVAZ Werk in Russland in Izhevsk. Das frühere IzhAvto Werk produzierte vor der Insolvenz Hyundai-Kia Fahrzeuge. Die Schrägheck Version des Tiida wird ab Januar 2015 ebenfalls dort gefertigt. Der Tiida wird mit beiden Varianten exklusiv in Russland vermarktet.

Die Produktion des Pulsar, einem neuen Schrägheck Auto startet im September im spanischen Werk Barcelona mit dem Absatzziel Europa und Russland. Nissan hofft auf 80.000 verkaufte Modelle p.a. Der Name Almera wurde bewusst nicht gewählt, da dieser Name bereits für ein Mittelklasse Modell in Russland existiert.

Durch die Einführung dieser zwei Modelle wird die Modellpalette von Nissan erweitert, die zuvor gefährlicherweise auf die Modelle Juke und Qashqai fokussiert war (68% der Produkton in Europa/Russland in 2013). Beide erfolgreichen Modelle sind zunehmend 
der Crossover Konkurrenz im Kleinwagen/Kompaktklassse Segment ausgesetzt.

 

14-18-3  

 
Contact us: info@inovev.com 
,

2013 erreichte der Markt in Südafrika wieder das Niveau der Jahre 2006-2007,

Der Markt in Südafrika (Neuzulassungen Pkw auf südafrikanischem Boden) erreichten seinen Rekord im Jahr 2006 mit über 470.000 verkauften Fahrzeugen (gegenüber 400.000 in 2005 und 300.000 in 2004)

Durch die massive Finanzkrise 2008-2009 verlor der Markt 45% seines Volumens zwischen 2006 und 2009, 2010 kehrte der Markt auf ein erträgliches Niveau von 350.000 Einheiten in 2012 und 450.000 Autos in 2013 zurück. Somit ist Südafrika der größte Markt auf dem Kontinent seitdem der Markt in Algerien, mit dem Südafrika in 2012 um den ersten Platz konkurrierte, seit 2013 nachgelassen hat und insofern nicht mehr das Niveau von Südafrika erreichte.

Marktführer 2013 bei den Herstellern ist die VW Gruppe (größter Produzent in Südafrika) mit einer Marktdurchdringung von 23% vor Toyota (15%) und Hyundai-Kia (15%) dessen Markteintritt erst vor kurzem erfolgte. Diese drei Hersteller haben einen Anteil von 53% des gesamten Marktes in Südafrika im Jahr 2013.

Die US Hersteller GM und Ford, einst Marktführer, haben mit 8% bzw. 6% Marktanteil in 2013 an Einfluss verloren (2012: 9% bzw. 7%). Die sieben Top-Seller in 2013 waren der VW Polo (Kleinwagen – 61.993), Toyota Etios (Kleinwagen – 24.367), Ford Figo (Kleinwagen – 15.254) Hyundai i20 (Kleinwagen – 14.420) vor der Mercedes C-Klasse (Mittelklasse – 12.565), Toyota Corolla (Kompaktklasse – 12.414) und der BMW 3er Serie (Mittelklasse – 12.116), alle lokal in China produziert.

 

14-18-5  

 
Contact us: info@inovev.com 
,

Maserati möchte 2016 weltweit 50.000 Fahrzeuge verkaufen,

Maserati (Tocher der FCA Gruppe) möchte bis 2016 weltweit 50.000 Fahrzeuge verkaufen (gegenüber 6.000 Autos in 2012 und 15.000 in 2013). Neben der Entwicklung der aktuellen Modellpalette (GranTurismo, GranCabrio, Quattroporte und Ghibli) wird Maserati seine industriellen Anlagen anpassen als auch das Distributionsnetzwerk erweitern.


Bis 2012 hatte Maserati nur ein Produktionswerk in Modena mit einer Kapazität von 6.000 Autos p.a. Seit 2013 besitzt Maserati ein zweites Werk (Kapazität: 50.000 Fahrzeuge p.a.) in Grugliasco, welches früher zu Bertone gehörte und seit einigen Jahren nicht mehr in Betrieb war.  


Mit dem Ghibli startete Maserati die Ausweitung der Modellpalette. Positioniert in der oberen Mittelklasse konkurriert er direkt mit den deutschen Premiummodellen von BMW, Audi und Mercedes als auch mit Jaguar sowie den Japanern Lexus und Infiniti.


Das Modell soll mehr als 50% der weltweiten Verkäufe repräsentieren (25.000-30.000 p.a.). Das restliche Volumen soll sich auf die Modelle Levante SUV, Stufenheck Quattroporte, GranTurismo Coupe und GranCabrio verteilen.


Maserati möchte sich in allen Regionen der Welt (Europa, USA, China) weiter entwickeln. Um das Ziel von 50.000 Fahrzeugen pro Jahr ab 2016 zu erreichen wird die Marke die Anzahl der Outlets erhöhen. Aktuell gibt es 300 Händler, die Anzahl der globalen Händlerstandorte soll bis 2016 auf 900 ausgebaut werden. 

 

14-18-4  

 
Contact us: info@inovev.com 
,

 
Inovev-Plattformen  >
Noch nicht registriert ?
>>> Anmeldung <<<
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok