Nissan produziert den Pathfinder in Russland,
 
Während der Pathfinder, der in Barcelona (Spanien) produziert wird, in Europa nicht ersetzt wird, entschied der Hersteller die Produktion in Russland, in St. Petersburg,  Anfang 2015 zu produzieren. Das Modell wird nur auf dem lokalen Markt angeboten.

Der Pathfinder wurde etwa 6 000 mal in Russland 2014 verkauft. Renault-Nissan ist der Ansicht, dass diese Zahlen eine lokale Produktion rechtfertigen, während das Verkaufspotential in Europa limitiert scheint (weniger als 2 000 Verkäufe 2014).

Die neue Generation des Pathfinder wird bereits in den USA produziert (in Smyrna) und in Nordamerika vermarktet, sowie nach Südamerika, Europa und Russland exportiert. Die Produktion in Russland beträgt etwa 100 000 Fahrzeuge pro Jahr, damit bleiben die USA ein starker Markt für SUVs.

In Russland und den USA wird Nissan den Pathfinder mit einem 3,5er Benziner oder in einer Hybridversion vermarkten. Diese Version ist die meistverkaufte, die in Russland je produziert wurde.

Nissan erweitert das Produktangebot in Russland. Der neue Pathfinder wird bereits produzierte Modelle ergänzen: Teana (St Petersburg), X-Trail (St Petersburg), Almera (Togliatti), Terrano (Moskau). Der Qashqai wird ebenfalls in Russland produziert werden ab der ersten JH 2015.

14-29-5  


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Entwicklung der Fabrikauslastung in Europa (EU + Türkei) in 2014,
 
Die Auslastung europäischer Fabriken nahm letztes Jahr ab, von 69% 2012 auf 68% 2013, für 2014 wird allerdings ein Anstieg erwartet, der auf zwei Faktoren beruht: die Erholung der europäischen Marktes (+5.7 % über 8 Monate) und ein starker Export. Die Schließung der PSA Fabrik in Aulnay in 2013 hat die Auslastungsraten ebenfalls positiv beeinflusst.

Die Auslastung europäischer Fabriken sollte 2014 zwischen 70 und 72% liegen, basierend auf dem Marktwachstum (8% im ersten Quartal 2014, +4% im zweiten Quartal,  +3% erwartet im dritten) und den Auswirkungen eines fallenden Exports nach Russland nach der Ukraine-Krise. Englische und deutsche Fabriken (Hauptexporteure nach Russland) könnten am stärksten beeinflusst sein.

Deutschland und GB sind die Länder mit den höchsten Auslastungen (88-85%) während Italien verliert, seit es auf Fiat und deren derzeit niedrige Level angewiesen ist.

Für 2015 wird ein Fortlaufen dieses Trends erwartet, da ein Marktwachstum erwartet werden kann  (+3% nach Inovev) und der Ankunft zweier Modelle mit Überkapazität (Renault Twingo / Smart Forfour in Slovenien, Jeep Renegade / Fiat 500X in Italien), welche auch außerhalb Europas exportiert werden könnten (Jaguar XE, Land Rover Discovery Sport…).

14-29-3  


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Verkäufe von Elektrofahrzeugen steigen um 79% in Europa in der ersten Hälfte 2014,

Verkäufe von E-Fahrzeugen stiegen um 79% in Europa in der ersten Hälfte 2014. Von 14 982 Fahrzeugen in der ersten Hälfte gegenüber 26 819 in der ersten Hälfte 2013.


Dieses starke Wachstum bedingt zwei Faktoren: Kein Land profitiert so stark von diesem Wachstum (Verkäufe in Frankreich verloren 8.8%), außerdem ist der gesamte Marktanteil für E-Fahrzeuge gering, nicht über 0.42% in der ersten JH 2014 (gegenüber 0,25% 2013),  also 4 von 1000 Verkäufen. Dies ist weit vom Ziel weg, 10% bis 2020 zu erreichen wie es die Hersteller bekanntgaben.


Das einzige europäische Land wo E-Fahrzeuge mehr als 10% erreichen ist Norwegen mit 12,9%. In Frankreich, den Niederlanden, der Schweiz und Dänemark werden etwa 0,5-0,6% EVs verkauft. Alle anderen Länder erreichen nicht mal 0,5% (Deutschland 0,3%).


Diese vier Länder erreichen zusammen 78,5% des gesamten Marktanteils für EVs in Europa. Norwegen (9 349 Fahrzeuge), Deutschland (4 796), Frankreich (4 360) und GB (2 558). Vier Modelle machen 77% in Europa aus: der Nissan Leaf (6 880), der Tesla Model S (5 347 ), der BMW i3 (4 853) und der Renault Zoe (3 594 ), der noch immer weit von den Zielen entfernt ist. 


14-28-10  


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Umsatzanstieg in Europa zwischen 2008 und 2013,
 

Zwischen 2008 und 2013 fiel der Markt auf etwa 22%, doch einige Hersteller konnten die Umsatzzahlen stabilisieren und sogar verbessern, während andere gänzlich kollabierten.


Unter den Herstellern mit Wachstum hatte Dacia den stärksten Anstieg mit 50% in Europa, vermutlich dank der Niedrigpreis-Strategie, der Vermarktung des Duster SUV und der Erneuerung von Hochvolumen-Produkten (Logan und Sandero). Premium Marken wie Land Rover (+40%) und Porsche (+15%) profitierten von der Produktausweitung (Range Rover Evoque, Porsche Cayenne).


Die koreanischen Hersteller, Hyundai (+31%) und Kia (+33%) haben Marktanteile von japanischen Herstellern gewonnen. Nissan (+15%) profitierte vom Erfolg des Qashqai und des Juke SUVs. Deutsche Hersteller wie Audi, BMW und Mercedes, Volvo und Volkswagen haben ihren Abschwung durch neue Modelle abfangen können.


Andere Hersteller verloren in Gänze (-20% und  -50%). Europäische aber auch japanische und amerikanische Marken waren am meisten vom Strukturwandel des europäischen Marktes betroffen. (Wachstum bei SUVs, Abschwung bei Minivans, Sedans…).


14-29-2  


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Renault enthüllt den neuen Espace,

Renault hat die fünfte Generation des großen MPV (Segment D) enthüllt, der für über dreißig Jahre unter dem Namen Espace verkauft wurde. Der neue Espace ist als Crossover in zwei Varianten designed: Als Minivan und als SUV. Er ist 4,80 m lang und basiert auf der CMF Plattform (derzeit von Nissan für den Qashquai und den X-Trail in Gebrauch). Das Modell ist zunächst in zwei Fahrwerken erhältlich.

Der Marktanteil der MPVs aus Segment D fällt seit einigen Jahren und erreicht nun nur 1% des europäischen Marktes in 2014. Viele Kunden wandern zu MPVs aus Segment C (7% Marktanteil) oder zu SUVs des D Segments (3% Marktanteil) ab.

PSA hat den Peugeot 807 aufgegeben und Citroen wird den C8 nicht ersetzen. Fiat und Opel haben ihre Modelle bereits seit einigen Jahren eingestellt. Japanische und Koreanische Marken importieren immer weniger MPVs.

Der Chrysler Voyager, der nun als Lancia verkauft wird, ist fast vom europäischen Markt verschwunden. Die einzigen verbleibenden MPVs sind der Volkswagen Sharan, Seat Alhambra, Ford Galaxy / S-Max und der Renault Espace dessen Verkaufszahlen sich stabilisieren. (8000 in 2013).

Renault hat seine Zielwerte noch nicht bekannt gegeben, aber Inovev erwartet 35 000 Fahrzeuge pro Jahr in der Douai Fabrik für den europäischen Markt (außer UK). 

14-29-1  


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