The VW New Beetle will not be replaced
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Der VW New Beetle wird nicht ersetzt,
- Beim Genfer Autosalon hat die Volkswagen-Gruppe bestätigt, dass der New Beetle nicht ersetzt wird. Der Absatz dieses Modells, das 1998 eingeführt und 2011 überarbeitet wurde, hat die Ziele von VW nicht erfüllt, nämlich 150.000 Einheiten im Jahr, davon 100.000 in Europa.
- Letztendlich wurden vom New Beetle 2017 lediglich 60.000 Einheiten verkauft, verglichen mit 90.000 2014 und 110.000 2013. Die erste Generation aus dem Jahr 1998, die bis 2001 vermarktet wurde, verkaufte 1.165.000 Einheiten in 13 Jahren bzw. 90.000 im Jahr. Von der zweiten Generation aus dem Jahr 2011 wurden bis Ende 2017 522.000 Einheiten verkauft und Inovev rechnet mit einem Absatz von 150.000 Einheiten zwischen 2018 und dem voraussichtlichen Auslaufen des Modells 2022. Damit wird diese zweite Generation während ihres Lebenszyklus von 11 Jahren 672.000 Einheiten bzw. jährlich 60.000 Einheiten verkauft haben.
- Die Ergebnisse beider Generationen des Volkswagen New Beetle sind somit weit entfernt von dem Ziel von 150.000 Einheiten pro Jahr. In Europa ist der Absatz der ersten Generation nie über 45.000 pro Jahr hinausgekommen, der der zweiten Generation nicht über 35.000. Es kann sein, dass der New Beetle intern vom VW Golf kannibalisiert wurde, der bessere Eigenschaften und Vorteile mit sich bringt als der New Beetle, der dazu verurteilt ist, ein Nischenfahrzeug zu bleiben.
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,The Fiat Punto will not be replaced
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Der Fiat Punto wird nicht ersetzt,
- Nach langem Zaudern und vielen Projektdefinitionen, die zum Ablösen des Fiat Punto durch ein neues aus Kostengründen im Fiat-Werk im polnischen Tichy gebauten Modells hätten führen können, hat das Management der FCA-Gruppe mitgeteilt, dass diese Kleinlimousine, die einst eins der beliebtesten Modelle Europas war, nicht ersetzt wird. Nach einem Absatzvolumen in Europa 2006 von 450.000 Einheiten fiel der Fiat Punto 2009 auf 300.000, dann 150.000 2012 und lediglich 50.000 2017.
- Das Management der FCA-Gruppe betrachtet die Konkurrenz im europäischen Kleinwagensegment, das ihrer Meinung nach wenig Gewinnspanne generiert, als zu hart. Außerdem glauben sie, dass die SUV, deren Absatz steigt, innerhalb der kommenden fünf Jahre mehr als 40% des Automobilmarktes in Europa ausmachen wird, verglichen mit aktuell 30%. Unter diesen Umständen kommt das Unternehmen zu dem Schluss, dass eine Kleinlimousine nutzlos bzw. sogar kontraproduktiv sein würde.
- Folglich werden der bestehende Fiat 500L und 500X weiterhin im Kleinwagensegment ihre Rolle spielen, eine Limousine im Stil des Punto wird aber nicht dazu kommen. Damit dürfte der Fiat Punto 2018 bzw. 2019 ihre Karriere ohne Ablösung beenden. Der Fiat 500L und 500X, die 2017 zusammen einen Absatz von 200.000 Einheiten erreichten, werden dafür überarbeitet und ersetzt, ebenfalls der Fiat 500 (Kleinstwagen), der zusammen mit dem Panda (Kleinstwagen) das meist produzierte Fiat-Modell in Europa bleibt.
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,The Buick brand will disappear in North America
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Die Marke Buick wird in Nordamerika verschwinden,
- Die Marke Buick wird in Nordamerika, wo sie über 50 Jahre lang floriert hat, verschwinden. Die General Motors-Gruppe hat angekündigt, ab dem Modelljahr 2019 keine Buick mehr in Nordamerika verkaufen zu wollen. Damit wird die Marke auf diesem Kontinent bald Geschichte sein. In China dürfte Buick überleben; dort wurden 2017 1,2 Mio. Buick verkauft.
- Geboren wurde die Marke Buick 1903; 1908 wurde sie Teil der GM-Gruppe, wo sie preislich zwischen Oldsmobile und Cadillac positioniert war. Die Spitze wurde in den 80ern erreicht, mit einem Produktionsrekord 1985 (1 Mio. Einheiten), bevor kurz darauf der Einbruch kam. Genau zu dieser Zeit richteten sich die japanischen Hersteller in Nordamerika ein (1983 Honda, 1985 Nissan, 1986 Toyota, 1988 Mazda, 1989 Mitsubishi, 1990 Subaru). Amerikanische OEM haben ein großes Absatzvolumen an diese Unternehmen verloren.
- Zwischen 2000 und 2010 musste die GM-Gruppe bereits die Marken Oldsmobile, Pontiac und Saturn aufgeben. Die Marken Chevrolet, Buick, Cadillac und GMC wurden behalten, es war aber klar, dass Buick die anfälligste Marke am US-Markt war. Jetzt hat sich GM entschlossen, diese Marke vom nordamerikanischen Markt zu nehmen; seit dem Verkauf von Opel war sie ernsthaft gefährdet, da die meisten in Nordamerika verkauften Buick von Opel-Modellen abgeleitet waren.
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Geely acquires 9.7% of Daimler Group
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Geely übernimmt 9,7% der Daimler-Gruppe,
- Der chinesische Autobauer Geely, Besitzer von Volvo Cars, London Taxi Cars (LTC) und Lotus und der vor kurzem einen 49,9%-igen Anteil an Proton und 8,2% von Volvo Trucks übernommen hat, hat jetzt 9,7% der deutschen Daimler-Gruppe gekauft. Geely, der erste unabhängige chinesische Autohersteller, wird damit der größte Anteilseigner von Daimler (Mercedes, Smart, AMG) vor einem kuwaitischen Staatsfonds (6,8%) und der Renault-Nissan-Gruppe (3,1%).
- Geely hat seine Absichten mit diesem neuen Kauf nicht preisgegeben, Inovev glaubt aber, dass die Chinesen eventuell Interesse an die Technologien der Muttergesellschaft Mercedes haben, insbesondere in Bezug auf Elektromotoren (für Pkw, LCV und HCV) sowie autonome Fahrzeuge (Internet-Konnektivität). Dieser Technologietransfer könnte für die Geely-Tochtergesellschaften von Interesse sein, z.B. für Volvo Cars, LTC bzw. Lotus.
- Gleichzeitig bietet Geely diese neue Beteiligung Präsenz beim weltweit führenden LKW-Hersteller (Daimler), während die Gruppe bereits Anteile am zweiten globalen LKW-Hersteller (Volvo Trucks) besitzt. Vielleicht wird eine Fusion der beiden großen globalen LKW-Hersteller gewünscht?
- Allerdings wirft die Beteiligung von Geely an Daimler zwei Fragen auf: Wie sieht die Zukunft der Partnerschaft zwischen Daimler und BAIC in China sowie zwischen Daimler und Renault-Nissan in Europa aus?
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,The 2018 Geneva Motor Show focuses on electric motorization
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Elektromotoren im Fokus des 2018 Genfer Autosalons,
- Während beim Motor Show in Frankfurt hauptsächlich SUV im Mittelpunkt standen (Inovev-Analyse vom 26. September 2017), waren es in Genf 2018 die Elektroautos (sowohl Serien- als auch Konzeptfahrzeuge) die im Fokus waren.
- Von den 20 Hauptinnovationen die Inovev in Genf festgestellt hat, waren sechs Elektroautos bzw. -Konzepte sowie drei weitere, die zusätzlich zum konventionellen Motor auch als Elektroversion angeboten werden sollen. Ferner werden sechs weitere als Hybridversion zur Verfügung stehen. Insgesamt werden 15 der 20 wichtigsten Neuheiten, die in Genf vorgestellt wurden, entweder als Elektro- oder als Hybridversion angeboten werden.
- Was die Aufbauarten betrifft, sind nur 7 der Top 20 SUV, während 11 neue Produkte Limousinen sind. Eine solche Entwicklung hat es in diesem Maße seit einigen Jahren nicht mehr gegeben. Die Hersteller haben sich bemüht, dieses Jahr neue Limousinen zu präsentieren, während diese Fahrzeugart gegen den Strom schwimmt und weltweit weiter an Marktanteil verliert.
- Neun der 20 wichtigsten Neuheiten kommen von deutschen Herstellern(Volkswagen hat sich bei den Elektrokonzepten große Mühe gegeben, Daimler bei den Serienfahrzeugen), vier aus Korea, zwei aus Frankreich, zwei aus Japan und zwei aus Schweden.
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