SAIC beginnt mit dem Bau des Ningde Montagewerks,
Die chinesische Gruppe SAIC produziert Autos der Marken der Volkswagen-Gruppe (Volkswagen, Skoda) und der GM-Gruppe (Chevrolet, Buick, Cadillac, Baojun, Wuling) in JV sowie unter seinen eigenen Marken Roewe (ehemals Rover) und MG. SAIC hat mit dem Bau eines neuen Werks in Ningde (Provinz Fujian, Südost-China) begonnen. Dieses Werk wird der Produktion von elektrifizierten PKW, vor allem PHEV und BEV, gewidmet sein. Das Werk in Ningde, das voraussichtlich 2019 in Betrieb geht, hat eine Kapazität von 150.000 Autos im Jahr (diese könnte sich anschließend verdoppeln).

Es ist interessant festzustellen, dass mit den von der chinesischen Regierung auferlegten Quoten, die 2019 in Kraft treten, einige Hersteller sich werden anstrengen müssen, um 10% ihrer Fahrzeuge als Elektoversionen zu verkaufen (z.B. Volkswagen bzw. GM), während andere die Quoten erreichen oder sogar übertreffen werden. 2017 verkaufte BYD 26% seines Absatzes als elektrifizierte Versionen, BAIC 13%, Zotye 12% und JAC 12%. Andere Hersteller nähern sich diese Quoten an, z.B. SAIC (9%), Chery (5%) bzw. Geely (3%). BAIC und JAC verbessern ihren Elektroanteil im ersten Quartal 2018 mit 14% bzw. 21%. Am schlechtesten gestellt sind Changan, Dongfeng, Great Wall, FAW sowie vor allem ausländische Autobauer wie PSA, Hyundai-Kia, Toyota, Honda, Nissan, Ford, Mazda und natürlich Volkswagen und GM.


18-12-9   
 

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Eastern European countries account for 21% of EU production in 2017,
Innerhalb der EU steigt der Einfluss der osteuropäischen Länder.

1. Bei den Zulassungen machen sie 2017 8,2% der Gesamtzahl (PKW+LCV) der EU aus, verglichen mit 7% 2015 und 6% 2010.  Dies ist der höchste Anteil seit dem EU-Beitritt dieser Länder. Sie werden mittelfristig vermutlich 10% der europäischen  Zulassungen erreichen, da ihr Motorisierungsgrad immer noch niedriger ist als der der westeuropäischen Länder.
2. Diese Länder machen 2017 21% der Gesamtproduktion (PKW+LCV) der EU aus, verglichen mit 20% 2015, 19% 2010 und
10% 2005. Dies ist der höchste Anteil seit dem EU-Beitritt dieser Länder. Dieser Anteil ist viel höher als bei den Zulassungen, da die osteuropäischen Länder deutlich mehr Fahrzeuge exportieren als sie importieren.

Seit 15 Jahren verlagern die westeuropäischen Länder nach Osteuropa. Unter den betroffenen Modellen sind Renault Clio, Renault Twingo, Peugeot 208 bzw. Citroën C3. Hinzu kommen die Hersteller, die in Europa nicht vertreten waren, wie z.B. Hyundai und Kia. Schließlich ist ein Angebot an neuen Modellen in dieser Region entwickelt worden: insbesondere Dacia, das Skoda-SUV, Toyota-PSA und VW-Seat-Skoda Kleinstwagensegment, Ford Ecosport und Smart Forfour.


18-12-7   
 

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Europa zieht beim Kauf von HEV + PHEV + BEV-Fahrzeugen im Q1 2018 an China vorbei,
Im ersten Quartal 2018 ist Europa (29 Länder) beim Kauf von nicht aufladbaren Hybridautos (HEV) + Plug-In-Hybrid-Fahrzeugen (PHEV) + reinen Elektrofahrzeugen (BEV) an China vorbeigezogen.

Europa zählte zwischen dem 1. Januar und dem 31. März 2018 195.000 solche Fahrzeuge (+25% im Vorjahresvergleich), während in China im gleichen Zeitraum 158.000 Einheiten zugelassen wurden (+32%).

Allerdings dürfte China im Laufe des Jahres in Führung gehen. Im Gesamtjahr 2017 zählte China 725.000 HEV + PHEV + BEV-Fahrzeuge gegenüber 637.000 in Europa und 560.000 in den USA. Es wird deutlich, dass China intensiv in reinen Elektrofahrzeugen investiert, während Europa mehr in Richtung Hybrid bzw. Plug-In-Hybrid geht.

Die Zulassungen des ersten Quartals 2018 lassen sich wie folgt aufteilen:

• Hybridfahrzeuge: 108.000 Einheiten in Europa und 35.000 in China.
• Plug-In-Hybrid-Fahrzeuge: 41.000 Einheiten in Europa und 30.000 in China.
• reine Elektrofahrzeuge 46.000 Einheiten in Europa und 93.000 in China.
• Beim Absatz von reinen Elektrofahrzeugen bleibt China vor Europa.


18-12-4   
 

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Fiat vom Absatzrückgang in Südamerika start betroffen,
Fiat (eine Tochtergesellschaft der Fiat-Chrysler-Gruppe) verzeichnete einen Absatzrückgang von 2,15 Mio. Einheiten 2007 auf 1,85 Mio. 2012 und 1,5 Mio. 2017, was einem Verlust von 650.000 Einheiten in zehn Jahren und 350.000 in fünf Jahren entspricht. Grund dieses Rückgangs ist vor allem der Absatzrückgang der Marke in Südamerika (Absatz 2017 400.000 gegenüber 950.000 2012 und 750.000 2007, also ein Verlust von 350.000 Einheiten in zehn Jahren und 550.000 in fünf Jahren).

Auf diesem Kontinent hat die Marke Fiat neue Konkurrenten bekommen, wie z.B. Hyundai, und leidet insbesondere unter dem globalen Rückgang des brasilianischen Marktes, der von 3,8 Mio. Einheiten 2012 auf 2,2 Mio. 2017 gefallen ist. 2007 war das Volumen des brasilianischen Marktes fast vergleichbar mit dem von 2017 (2,2 Mio. Einheiten). Mit der Belebung des brasilianischen Marktes, die seit 2017 zu beobachten ist, dürfte der Absatz der Marke Fiat steigen, allerdings ohne wieder die Werte von 2012-2014 zu erreichen.

In Europa steigt der Absatz von Fiat seit 2014 dank dem Tipo und dem 500X, vor allem aber dank der Wiederbelebung des italienischen Marktes (1,97 Mio. Einheiten 2017 gegenüber 1,30 Mio. 2013) als für Fiat wichtigster Markt. Der Absatz von Fiat ist nun doppelt so groß in Europa wie in Südamerika. Die Gerüchte, dass diese Marke in Europa verschwinden könnte, um auf Südamerika zu fokussieren, sind damit anhand der Zahlen schwer zu rechtfertigen. 


18-12-6   
 

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Das Fiat-Werk Mirafiori wird 2018 nur 30.000 Fahrzeuge produzieren,
Das Fiat-Werk Mirafiori (Turin), das kurz nach dem 2. Weltkrieg in Betrieb ging, sollte damals die Produktionskapazität des italienischen Herstellers deutlich erhöhen, weil das Lingotto-Werk unzureichende Kapazitäten hatte (weniger als 100.000 Einheiten im Jahr), um die für die 50iger Jahre erwartete Nachfrage zu erfüllen.

Das Mirafiori-Werk erreichte in den 60igern eine Produktionsspitze von 1 Mio. Fahrzeugen im Jahr, überwiegend 500, 600, 850, 1100, 1300/1500 und 124/125. Zu der Zeit bot das Werk dem Volkswagen-Werk in Wolfsburg bei dem Produktionsvolumen Konkurrenz.

Ab den 70igern jedoch ging das Produktionsvolumen des Mirafiori-Werks rapide zurück: 800.000 1976, 660.000 1986, 326.000 1996, 226.000 2006 und 38.000 2016. 2018 wird die Produktion 30.000 Einheiten nicht übersteigen. Die Gründe für diesen Schwindel erregenden Rückgang der Mirafiori-Produktion sind vielfältig. Am eindeutigsten ist der Bau neuer Werke in Rivalta (1968), Termini (1970), Cassino (1972) und Melfi (1993). Aber auch der Absatzrückgang der Fiat-Gruppe während der 2000er sowie die Modellverlagerungen nach Osteuropa (Polen, Türkei, Serbien) haben zur Ausgrenzung des Mirafiori-Werks innerhalb der neuen Struktur der Industriebasis der Fiat-Gruppe in Europa geführt. Aktuell werden nur der Alfa-Romeo Mito und der Maserati Levante im Werk Mirafiori produziert.


18-12-5   
 

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