Der Einfluss von 100 % Elektroantrieb auf die Verkaufszahlen von Citroën Berlingo, Opel Combo und Peugeot Partner
Die Stellantis-Gruppe hat im letzten Herbst beschlossen, die Pkw-Versionen des Citroën Berlingo, Opel Combo und Peugeot Partner nur noch mit einem 100%igen Elektroantrieb auf den Markt zu bringen. Wie wirkte sich diese radikale Entscheidung auf die Verkaufszahlen dieser Fahrzeuge in Europa aus?
Es ist zu beobachten, dass das monatliche Verkaufsvolumen, das vor dieser Entscheidung (erstes Halbjahr 2021) zwischen 3 000 und 7 000 Einheiten betrug, d. h. durchschnittlich 5 000 Einheiten pro Monat oder 60 000 Einheiten pro Jahr, die sich auf 25 000 Einheiten bei Citroën, 25 000 bei Peugeot und 10 000 bei Opel verteilen, im zweiten Halbjahr 2021 und im ersten Halbjahr 2022 auf durchschnittlich 2 000 Einheiten pro Monat zurückging, was einem Rückgang von 60 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2021 entspricht.
Die Entscheidung, diese Modelle nur mit Elektroantrieb auf den Markt zu bringen, hat den Absatz dieser Modelle also um mehr als die Hälfte reduziert und folgt damit dem Beispiel der Smart-Modelle, deren Verbreitung um mehr als die Hälfte zurückging, als sie nur mit Elektroantrieb erhältlich waren.
Dies könnte auch (im weiteren Sinne) darauf hindeuten, dass ein langfristiger Markteinbruch von mehr als 50 % zu erwarten wäre, wenn die Hersteller beschließen würden, ihre Modelle mit Verbrennungsmotor nicht mehr auf den Markt zu bringen. Glücklicherweise ist die von der Europäischen Kommission vorgeschlagene Frist das Jahr 2035, was einem großen Teil der Kunden die Möglichkeit geben wird, schrittweise von Autos mit Verbrennungsmotor auf Elektroautos umzusteigen. Ein Marktrückgang zwischen 2030 und 2035 ist aber dennoch nicht auszuschließen.
 
   
 

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Chrysler-Modelle in der NAFTA-Zone 2022-2026
Bis 2026 wird Chrysler (Teil von Stellantis) einige neue Modelle auf den nordamerikanischen Markt bringen. Andere Modelle werden redesignt oder bekommen eine Auffrischung. Der Hersteller wird 2024 die meisten Neuerungen einführen.
Chrysler: Für die Marke Chrysler wurde lediglich für 2025 der Airflow, ein vollelektrisches Crossovermodel, angekündigt.
Dodge: Noch im Jahr 2022 soll das neue Modell Hornet GT und im ersten Halbjahr 2023 eine Plug-In- Version des Hornetmodels R/T. 2024 erscheinen mit dem Charger Daytona und dem Challenger zwei neue elektrische Modelle.
Jeep: Die Marke bringt noch im Jahr 2022 die Modelle Wagoneer L und Grand Wagoneer L raus. Im Jahr 2024 kommen die neuen Modelle Recon, Wagoneer S, sowie Wagoneer bzw. Grand Wagoneer 4xe heraus. Möglicherweise wird 2025 der Cherokee und 2026 der Renegade neu designt.
Ram: 2023 wird der ProMaster, welcher auf dem Fiat Doblo basiert, und 2024 der 1500 auf den Markt kommen.
Auch wenn Chrysler mit 11 Modellen mehr Modelle als sein Konkurent Ford herausbringt, es es noch hinter der GM-Gruppe, die 25 neue Modelle bis 2026 auf den Markt bringen wird. Das kann liegt auch daran, dass nach dem Jahr 2024, in dem viele neue Modelle Chryslers erscheinen werden, nur noch ein Model in 2025, der Chrysler Airflow, bekannt gegeben wurde und es, Stand heute, sonst nur redesignte Modelle in 2026 geben wird.
Der Hersteller bringt somit bis 2025 5 elektrische Fahrzeuge, 5 mit Verbrenner und ein PHEV raus
 
   
 

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Stellantis und Dongfeng beschließen, ihre Partnerschaft zu beenden
Die Stellantis-Gruppe, die 2021 aus der Fusion der Konzerne PSA (Peugeot-Citroën) und FCA (Fiat-Chrysler) hervorgegangen ist, hat beschlossen, ihre Zusammenarbeit mit dem chinesischen Hersteller Dongfeng zu beenden, mit dem PSA seit rund 30 Jahren zusammenarbeitete.
Diese Zusammenarbeit war bis zum Jahr 2014 vorteilhaft gewesen, einem Rekordjahr, in dem 750.000 PSA-Fahrzeuge von Dongfeng in China hergestellt wurden, nach zwanzig Jahren ununterbrochenen Wachstums (abgesehen vom Jahr 2008). Aufgrund des Wettbewerbs und von Marketingfehlern kehrte sich dieser Trend ab 2015 jedoch um. Der Rückgang der PSA-Produktion in China beschleunigte sich ab 2016. Im Jahr 2020 wurden weniger als 100.000 Autos der PSA-Gruppe von Dongfeng in China hergestellt. Die Gründung von Stellantis im Jahr 2021 hat die Situation nicht wirklich verbessert. In den Jahren 2021 und 2022 war kein wirklicher Aufschwung zu verzeichnen. Gleichzeitig zog sich Dongfeng schrittweise aus dem Kapital von Stellantis zurück, von 6,1 % auf 3,2 % im Jahr 2022, wobei die restlichen Anteile 2023 veräußert werden sollten.
Auf Seiten des FCA-Konzerns war die Situation nicht besser. Seine Produktion in China war schon immer sehr schwach und endete 2022 mit dem Konkurs des Joint Ventures mit dem chinesischen GAC- Konzern, welches Jeeps produzierte.
Zusammengenommen haben diese Schwierigkeiten die Geschäftsführung von Stellantis davon überzeugt, den chinesischen Markt (den größten Automobilmarkt der Welt) schließlich aufzugeben und sich auf den europäischen und amerikanischen Markt zu konzentrieren, auf dem die Stellantis-Gruppe 19 % bzw. 12 % der Zulassungen (PKW+LUV) verzeichnet, während sie in China nur einen Marktanteil von 0,6 % hat.
Stellantis könnte daher ab 2024 oder 2025 keine Autos mehr in China produzieren.
 
   
 

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Paris Motorshow 2022 - Die französischen Aussteller: Stellantis
Die Stellantis-Gruppe, die aus vierzehn Marken besteht, wird nur einige von ihnen auf dem Pariser Salon ausstellen.
Peugeot wird seine neue Limousine 408 ausstellen, die vom 308 abgeleitet ist. Dieses Modell, das in Mulhouse neben dem 308 hergestellt wird, wird versuchen, eine neue, weniger traditionelle, sportlichere und SUV affine Kundschaft anzuziehen.
Peugeot wird auch ein Hypercar für den Rennsport (9x8) ausstellen, wahrscheinlich um junge Messebesucher anzulocken, die die zukünftige Kundschaft der Marke bilden.
DS wird seine neu gestalteten und renommierten Modelle (DS3 und DS7) sowie den DS4 und DS9 ausstellen. Die Premiummarke wird den E-Tense ausstellen, der ein wenig die gleiche Rolle wie der 9x8 für Peugeot spielen wird.
Jeep wird voraussichtlich seinen neuen B-Segment-SUV mit dem Namen Avenger (ein Name aus dem Erbe von Chrysler Europe und Talbot) ausstellen, der auf der Plattform des Peugeot 2008 basiert. Dieses Modell, das in einer Version mit Verbrennungsmotor und in einer Version mit 100 % Elektroantrieb (wie der 2008) erhältlich sein wird, soll im Gegensatz zum Renegade nur auf dem europäischen Markt vermarktet werden. Der Avenger soll im polnischen Werk Tichy mit einer Rate von 100.000 Einheiten pro Jahr produziert werden.
Die Marken Abarth, Alfa-Roméo, Citroën, Fiat, Lancia, Maserati, Opel, Vauxhall, Chrysler, Dodge, Ram werden nicht auf dem Pariser Salon vertreten sein. 
   
 

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Warum Spanien 2030 der größte BEV-Produzent sein wird,
Das europäische Land, in dem im Jahr 2030 voraussichtlich die meisten 100%igen Elektrofahrzeuge hergestellt werden, wird nicht Frankreich oder Deutschland sein, sondern Spanien. Tatsächlich haben die meisten Autohersteller ihre Pläne für die nächsten fünf bis sechs Jahre bezüglich der Herstellung von Fahrzeugen in Spanien mit dieser Antriebsart bekannt gegeben, und man kann feststellen, dass sie zahlreich sind :
1. Saragossa: Produktionsstätte für die neuen Opel e-Corsa, Peugeot e-208, Lancia e-Ypsilon.
2. Villaverde: Produktionsstätte für den Citroën e-C4 und e-C4 X.
3. Vitoria: Produktionsstätte für Mercedes e-Vito.
4. Vigo: Produktionsstätte des Peugeot e-2008. Citroën e-Berlingo, Peugeot e-Partner, Opel e-Combo und ihre Toyota-Derivate wurden an den britischen Standort Ellesmere Port verlegt.
5. Martorell: Produktionsstandort für die künftigen Volkswagen ID1/ID2 und ihre Skoda-, Cupra- und Audi-Derivate.
6. Valencia: Möglicher Produktionsstandort für künftige Ford-Elektrofahrzeuge.
7. Pamplona: Derzeit sind keine Elektromodelle geplant.
Allein das Werk in Martorell ist für eine Produktion von 500 000 Elektrofahrzeugen pro Jahr vorgesehen. Insgesamt könnte Spanien im Jahr 2030 1,5 Millionen Elektrofahrzeuge herstellen, was die Hälfte seiner Automobilproduktion ausmacht, während Deutschland zum gleichen Zeitpunkt 1,3 Millionen und Frankreich 0,8 Millionen Elektrofahrzeuge herstellen könnten.
 
   
 

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