PSA enthüllt neuen Maßnahmenplan,

Die PSA Gruppe verkündete einen neuen Maßnahmenplan für die weitere strategische Ausrichtung:

1.Verkauf  von einer Million Fahrzeuge in China 2017-2018  mit den Partnern  Dongfeng und Changan.
Erreicht PSA dieses Ziel wäre China der zweitgrößte Markt der Gruppe mit einer leichten Steigerung des Marktanteils auf dem chinesischen Markt (gemäß unseren Prognosen sollte der Anteil von 3% in 2013 auf 4% in 2014 steigen) Dazu werden die kumulativen Kapazitäten von Dongfeng und Changan (ca. 900.000 im Jahr 2015) nicht den zukünftigen Bedarf decken. PSA muß somit entweder die Kapazitäten in den Werken erhöhen oder neue Werke bauen.

2.Entwicklung einer spezifischen DS Marke in Europa
Die Strategie eine DS Premium Marke in der PSA-Gruppe zu etablieren (existiert bereits in China) ähnelt der Strategieentwicklung von VW (Audi), Toyota (Lexus) und Renault-Nissan (Infiniti) in den letzten Jahren. Die Frage ist ob in der Zukunft ein oder mehrere Werke der DS Marke gewidmet werden (wie Audi) oder DS Produktons-linien gemeinsam genutzt werden mit Peugeot und Citroën (wie bei den Toyota und Lexus Modellen). Ein anderer Punkt ist: Wird DS ein eigenes Design und eine eigene Entwicklung bekommen oder werden die Modelle weiterhin von Ingenieuren entwickelt, die sich bisher mit den Einstiegsmodellen/Kompaktklasse beschäftigt haben?

3.Modellkonzentration: Ca. 26 Modelle statt 45
Die PSA Palette umfasst kleine Volumina (C-Zero, ION), am Ende des Lebenszyklus stehende und nicht zu ersetzende (807-C8, 4008) Modelle sowie ältere Modelle, die in Europa nicht mehr verkauft werden aber in anderen Regionen der Welt noch gefragt sind (206-C2 China, 207) oder duplizierte Fahrzeuge (alter und neuer Berlingo / Partner). Die Modellkonzentation ist somit eine notwendige und natürliche Restrukturierungsmaßnahme der PSA-Modellpalette.

4.   Jährliche Einführung von 8 neuen Modellen  auf globaler Ebene
Diese Meldung steht nicht im Konflikt mit früheren Aussagen, da bereits viele Modelle ersetzt wurden. Ab 2014 werden alleine in Europa 3 Modelle das Ende ihres Lebenszyklus erreichen.


 

14-17-2  

 
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Opel erwartet leichtes Wachstum seines LCV-Anteils in Europa,

Opel erwartet ein LCV-Wachstum in Europa von 60% bis zum Jahr 2022, aktuell erhofft sich Opel, seinen eigenen Marktanteil zwischen 5% und 6% leicht erhöhen zu können. Für Opel bedeutet dies ein Verkaufsziel von 150.000 Einheiten im Jahr 2022 gegenüber 80.000 verkaufter Fahrzeuge im Jahr 2013 (d.h. 8% Wachstum pro Jahr über die nächsten neun Jahre).

Im ersten Quartal 2014 stieg der LCV Markt in Europa um 9,6%, nach einem Einbruch von 37% in den Jahren 2007 bis 2013 (von 2,3 Mio. auf 1,45 Mio.). Opel erhofft sich einen neuen Aufschwung zwischen 2014 und 2022 und möchte dann im letzten Jahr wieder das Niveau von 2007 erreicht haben.

Inovev prognostiziert für den LCV Markt bis 2022 ebenfalls ein Wachstum, allerdings etwas niedriger als von Opel eingeschätzt: Opel wird vermutlich im Jahr 2022 die 2 Mio. Marke nicht überschreiten und damit das 2007-er Niveau nicht erreichen.

Opel verkündete eine stärkere LCV-Präsenz in Osteuropa und erhöhte die Verkäufe europaweit ohne die LCV Modellpalette zu erweitern (Drei Modelle inkl. zwei basierend auf den Renault Fahrzeugen Vivaro und Movano – das dritte Modell – der Combo ist originär Fiat). Der LCV-Anteil von Opel lag jetztes Jahr europaweit bei 5%, damit ist Opel die Nr. 7 im Markt, der von PSA (28%), Renault-Nissan (24%) dominiert wird. In einem Markt mit starrer Hierarchie ist das Ziel von Opel vernünftig, somit strebt man weiterhin nach einem stabilen Marktanteil im LCV-Segment.


14-16-10  

 
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Renault wird den Captur von Spanien nach China exportieren,

Renault verkündete den Vertriebsstart des kleinen SUV Captur in China in den nächsten Wochen. Die Fahrzeuge kommen aus Spanien, derzeit wird der Captur im Renault Werk Vallodolid gefertigt.


Insgesamt liegt das Verkaufsziel 2014 aller importierten Fahrzeuge von Renault in China inkl. dem SUV Koleos, gefertigt in Südkorea, bei 40.000 Fahrzeugen gegenüber 34.000 in 2013.


Der Captur wird, wie die in Südkorea gefertigten Modelle, nach China exportiert. In Südkorea läuft der Captur und dem Namen Renault-Samsung QM3 seit November 2013. Das Verkaufsziel 2014 liegt bei 10.000 bis 15.000 Fahrzeugen.


China und Korea bieten für den Captur, der weltweit im 1. Quartal 44.000 Mal verkauft wurde, große Chancen. Die Prophezeiung von 170.000 Fahrzeugen über das ganze Jahr könnte also eintreffen, zudem das Modell aktuell nicht in China vermarktet wurde.


Ebenso ist dies eine hervorragende Gelegenheit für das spanische Werk in Valladolid, ab 2017 bis 2018 ist somit eine 100%ige Produktionsauslastung garantiert gemäß den Aussagen des Herstellers.


Ab einer bestimmten Grenze (weitere 50.000 Verkäufe?) wäre Renault bestärkt in dem Gedanken, den Captur lokal in China zu fertigen und mit seinem Partner Dongfeng eine neue Fabrik zu errichten.


14-16-9  
 
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Letzter Versuch die Marke Lincoln zu retten,

Die Ford-Gruppe hat einen letzten Versuch unternommen die Luxusmarke Lincoln zu retten, dessen Überleben sich schwierig gestaltet nach dem Verkauf von Volvo, Jaguar, Land Rover, Aston Martin und dem Niedergang der Marke Mercury, der ein Wettbewerber von Lincoln darstellen könnte. Allerdings hat dies bisher nicht geändert.

Bei den Premium Marken liegt Lincoln weltweit an Nr. 10, weit hinter Cadillac (Nr. 7), Infiniti (Nr. 8) und Acura (Nr. 9). Die Ford Luxusmarke fiel von 200.000 Neuzulassungen im Zeitraum 1998 bis 2000 auf nur noch 100.000 in den Jahren 2011 bis 2013, die meisten Verkäufe entfielen hierbei auf Nordamerika.

Viele Werke hatten versucht die Marke Lincoln in den letzten 15 jahren zu beleben – alle sind gescheitert.

2014 wurde ein neuer Rettungsplan entschieden sich im Chinesischen Markt festzusetzen, dem Automarkt mit dem größten Wachstum und bald die Nr. 1 auf dem Premium Fahrzeugmarkt. Zunächst werden die Modelle aus den USA exportiert, in einem weiteren Schritt sollen Fahrzeuge in China produziert werden.

Zu diesem Anlass wurde auf der Beijing motor show im April 2014 ein Konzeptfahrzeug vorgestellt, welches die neue Generation MKX crossover (Mittelklassesegment) erahnen lässt. Letztgenanntes Fahrzeug wurde als Top-Sellernach dem MKZ Stufenheck bisher nur in Nordamerika verkauft, ging 2006 an den Start gefolgt vom Facelift 2010. 


14-16-8  
 
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Nissan has opened its first plant in Brazil,

Nissan eröffnete im April 2014 sein erstes Werk in Brasilien,  bisher waren die Japaner dort nur präsent über Renault mit einem lokalen Werk seit 1998 (Kapazität von 380.000 Fahrzeugen p.a.) und einer Produktion von 30.000 Nissan Fahrzeugen in 2013. Das Nissan Werk in Resende (zwischen Sao Paulo und Rio) wird halb so groß sein wie das Werk von Renault mit einer festen Kapazität von 200.000 Fahrzeugen pro Jahr.


Der Japanische OEM hat sich den Anforderungen des viertgrößten Automobilmarktes der Welt (hinter China, US und Japan) angepasst, seitdem dort vor zwei Jahren Messgrößen eingeführt wurden die Importe zu reduzieren und die lokale Produktion zu erhöhen. Steuern in Höhe von fast 30% haben verhindert, dass die Hersteller größere Mengen ihrer Fahrzeuge importiert haben.


Die Neuzulassungen von Nissan sanken 2013 um 26%, im ersten Quartal 2014 immerhin noch um 20%.


Im Jahr 2012 hat Nissan über 100.000 Fahrzeuge in Brasilien verkauft, davon 80.000 Importe aus Mexiko. Mit einer Kapazität von 200.000 Fahrzeugen pro Jahr verspricht sich Nissan ein Wachstum auf dem Brasilianischen Markt, die Erhöhung des eigenen Marktanteils (basierend auf der Einführung neuer Modelle) und weitere Exporte von Brasilien. Nissan wird somit den Import von Fahrzeugen aus dem Ausland beenden.


14-16-7  
 
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