Automobilmarkt 2014 in Argentinien rückläufig,

Seit 2003 hat Argentinien bei den Neuzulassungen einen rasanten Aufstieg erlebt (Ausnahme 2009 von dem alle Märkte betroffen waren). Der Pkw Markt verzeichnete ein Wachstum von 110.000 (2003) auf 730.000 Fahrzeuge im Jahr 2013.

Jedoch trifft die Marktentwicklung nicht die Erwartungen der Argentinischen Regierung. 63% der zugelassenen Autos in 2013 wurden außerhalb des Marktes produziert. Nach Meinung der Regierung hat Argentinien es verpasst den Aufschwung des wachsenden Marktes ausreichend für sich zu nutzen.

Um die lokale Produktion zu erhöhen erhebt die Regierung zu Beginn 2014 Steuern von 30% bzw. 50% auf Fahrzeuge, deren Listenpreis 170 000 pesos (15 000 €) bzw. 18.000 € überschreitet.

Diese neue Steuer hat zwei Effekte:
1.Ein künstliches Marktwachstum Ende 2013. Die Käufer wollten noch vom alten Listenpreis profitieren sowie dem günstigen Wechselkurs zwischen dem Peso und dem Dollar. Bei Einführung der Steuer wurden die Fahrzeuge auf der Basis 1 USD = 6,20 Pesos kalkuliert während auf man dem Schwarzmarkt für einen Dollar 10 Pesos erhält. Für den Argentinischen Käufer war dies also ein guter deal.
2.Für die Argentinische Regierung hatte das einen Boomerang Effekt. Seit 2014 fällt der Markt wieder: -6% im Februar, -32% im März, -33% im April und -38% im Mai. Über fünf Monate gerechnet sind das mehr als 12%.

 

14-20-9  


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Überblick Pkw und UV Produktion in 7 Asiatischen Ländern,

Mit 3.274.000 Fahrzeugen im 1. Quartal 2014 sank die Pkw und UV Produktion in 7 Asiatischen Ländern (Thailand, Indonesien, Malaysia, Indien, Pakistan, Korea und Taiwan) um 5,9% im Vergleich zu 2013. Der Rückgang in Thailand und Indien wurde kompensiert durch das hohe Produktionsniveau in Indonesien und Korea, die den Fall etwas geschmälert haben.

Thailand fiel um 8,3% auf 517.000 Fahrzeuge. Die Pkw Produktion ging im Vergleich zum 1. Quartal 2013 um 37% zurück, einem Jahr in dem die Auftragseingänge durch steuerliche Maßnahmen der Regierung gestützt wurden. 

Die Produktion in Indonesien stieg um 18,4% auf 340.000 Autos. Der Absatz wurde getrieben durch die starke Performance der Marken Toyota, Suzuki und Honda. Die Produktion in Malaysia sank um 5% auf 153.000 Einheiten.

Die Produktion in Korea erfuhr eine Steigerung von 3,7% auf 1.155.000 Fahrzeuge. Alleine im März stieg das Produktionsvolu-men im Vergleichszeitraum um 24,2% durch die Markteinführung des neuen Hyundai Sonata. Indiens Produktion sank um 10% auf 983.000 Fahrzeuge. Durch diverse Streiks sank die Produktion von Toyota in Indien um 39% während Nissan und Honda dank der Modelle Go Datsun und Honda Amaze weiterhin ein positives Wachstum verzeichnen konnten.

 

14-20-7  


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Daimler erhöht Produktionskapazität in den USA,

Die Daimler AG wird im US Werk Tuscaloosa (Alabama) bis Mitte 2014 – spätestens im der ersten Hälfte 2015 die Produktions-kapazität signifikant erhöhen. Die jährliche Produktionskapazität im einzigen US-Werk (excl. Heavy Duty Fahrzeuge) erreicht 200.000 Einheiten. 2013 produzierte Daimler fast 190.000 Fahrzeuge in Tuscaloosa, überwiegend Spaß-/Freizeitfahrzeuge wie die M-Klasse SUV (122.000), den GL (42.000) und die R-Klasse (9.000). Dazu produziert der Hersteller in seinem Werk 16.000 Sprinter (LUV) für den amerikanischen Markt.


2014 wird vor Ort die C-Klasse für den US-Markt gefertigt und braucht somit nicht mehr aus Deutschland importiert zu werden. Das Prognoseziel liegt bei 90.000 Autos p.a. welches dem durchschnittlichen Absatz der C-Klasse in den USA entspricht. Der deutsche Hersteller hat jüngt mit der Produktion der C-Klasse im Werk Tuscaloosa begonnen.


Dazu kommt ab 2015 die Coupe Version der M-Klasse, ein Derivat von dem Konzept Coupe SUV, welches auf der diesjährigen Auto Show in Peking präsentiert wurde und evtl. den Namen MLC tragen wird.


Mit der Erweiterung dieser zwei Modelle steigt die Kapazität im Werk Tuscaloosa auf 300.000 Fahrzeuge p.a. Die zusätzlichen Stückzahlen der C-Klasse werden dem Werk Bremen in Zukunft fehlen.

 

14-20-6  


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Zukünftiger Land Rover Discovery wird in Halewood gefertigt,

Die Jaguar Land Rover Gruppe (Tochter von Tata Motors) verkündete, dass der neue Land Rover Discovery ab dem Sommer 2015  in Halewood gefertigt wird . Dort laufen bereits die Modelle Land Rover Freelander und Evoque vom Band.

2013 produzierte das Werk Halewood 180.000 Fahrzeuge bei einer Kapazität von 200.000 Einheiten p.a.

Durch eine Reduzierung der Produktion der Modelle Freelander und Evoque, die für den lokalen Markt in China gefertigt werden (in Partnerschaft mit dem Chinesischen Hersteller Chery), sollen für den Discovery freie Kapazitäten geschaffen werden. Aus diesem Grund werden sie ab Ende 2015 nicht mehr länger von Halewood nach China exportiert (30.000 Autos im Jahr 2013).

Um den neuen Discovery produzieren zu können, wird die Kapazität in Halewood auf 50.000 Einheiten p.a. hochgefahren, bevor das Modell in China für den lokalen Markt gefertigt werden kann. 

Im Verlaufe des Jahres 2015 wird der Discovery auf den Markt kommen. Er wird das erste einer Reihe von Discovery Modellen sein, inspiriert durch den Discovery Vision Concept, der dieses Jahr auf der New York Motor Show präsentiert wurde.

Für den Freelander (Start 2006, SUV Kompaktklasse) hat der Hersteller noch kein Datum für ein Nachfolgemodell bekannt gegeben.  

 

14-20-5  


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Produktionskapazität in China liegt 2014 bei 37 Mio. Fahrzeugen,

Während Europa (inkl. Russland, Türkei, Ukraine) derzeit eine Produktionskapazität von 27,4 Mio. Fahrzeugen (Pkw und LUV) hat erreicht China aktuell eine Produktionskapazität von 37,4 Mio., d.h. 10 Mio. mehr.


2014 wird die Kapazitätsauslastung in Europa bei ca. 70% liegen, die durchschnittliche Rate sollte aber zumindest die 80% Marke überschreiten um effizient zu sein.


China hat eine noch geringere Auslastung die 2013 bei etwas 60% lag und 2014 nicht über 65% steigen wird bei einem Produktionsvolumen, welches in diesem Jahr um ca. 2 Mio. Einheiten steigen wird.


Der wesentliche Unterschied zwischen beiden Regionen ist das erwartete Wachstum der jährlichen Fahrzeugproduktion. Während das durchschnittliches Wachstum in Europa bis 2018 bei 3% liegen sollte (+500.000 p.a.) wird  das Wachstum in China hingegen +9% betragen, d.h. ein Plus von 2 Millionen Autos p.a.


Mit dieser Entwicklung und stagnierender Produktionskapazität würde die Auslastung der Werk in China 2015 bei 70% liegen, 75% in 2016, 80% in 2017 and 85% in 2018. Dieses Szenario ist allerdings nicht sehr wahrscheinlich, da China weiterhin neue Produktionskapazitäten aufbaut (+ 2 Millionen noch vor dem Jahr 2017).

 

 

14-20-4  


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