Ford wird der vierte nicht chinesische Hersteller in China,

 

The Ford Group (Ford, Lincoln) is becoming the fourth non-Chinese manufacturer in China and the fifth manufacturer regardless of the country of origin (behind Changan). While it ranked in seventh position in 2014 behind VW, GM, Hyundai-Kia, Renault-Nissan, Toyota and Honda. In terms of sales, it has overtaken Renault-Nissan, Toyota and Honda in the first three months of 2015, its growth proving stronger than that of its competitors.

With nearly 220 000 vehicles sold and an increase of 11.6% in the first quarter of 2015 (compared to the first quarter of 2014), Ford is increasing faster than VW (+ 1.8%), GM (+5, 2%), Hyundai-Kia (+ 0.1%), Renault-Nissan (-10.9%), Toyota (-10.4%) and Honda (+ 5.8%).

Ford has become the fourth non-Chinese manufacturer in China and it has just opened its fourth assembly plant (in Hangzhou), which has a production capacity of 250 000 vehicles per year. In 2014, Ford produced nearly 810 000 passenger cars for a capacity of 950 000 per year. With the new plant in Hangzhou (dedicated to the Edge and Taurus, of American origin), Ford will produce 1.2 million vehicles per year, to which will be added 200 000 units a year from HafeiAutomotive's Harbin plant bought by the JV Changan-Ford (Changan being Ford's partner in China).

With a volume of 1.4 million vehicles per year, Ford will now be located in terms of capacity behind Volkswagen (3.65 million units) General-Motors (3.5 million units), Hyundai-Kia (1.95 million units) and ahead of Renault -Nissan (1.3 million units), Toyota (1.25 million units) and Honda (1.25 million units).

 

 

 

15-13-4  

 

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Nissan schickt in Indien ein drittes Datsun-Modell an den Start,

 

Die 2013 eingeführte Marke Datsun gilt als Einstiegsmarke von Nissan, ähnlich wie Dacia bei Renault. Seit Januar 2014 produziert Datsun den GO (einen Kleinwagen) in Indien (Chennai), im Januar 2015 kam die Kombiversion GO+ hinzu. In Russland (Togliatti) wird seit Juli 2014 der Datsun-Do, eine 4-türige-Limousine des Kleinwagensegments, hergestellt sowie seit Oktober 2014 der mi-Do, eine 5-türige-Limousine (Kleinwagen).


Es ist interessant festzustellen, dass die in Indien und in Russland hergestellten Datsun-Modelle nichts miteinander gemein haben. Die indischen Modelle basieren auf einer verkürzten Plattform des Nissan Micra, während die russischen Fahrzeuge die Plattform des Lada Kalina / Granta verwenden.


Datsun-Modelle werden aktuell in Indien (14.501 Einheiten 2014), Indonesien (17.361 Einheiten), Russland (11.414 Einheiten) und Südafrika (1.574 Einheiten) verkauft, was einem gesamten Jahresverkaufsvolumen von 44.850 Einheiten entspricht.


Um die Marke weiterzuentwickeln hat sich Nissan entschieden, die Datsun-Palette nach und nach zu erweitern, so wie es Renault mit der Dacia-Palette getan hat. Der japanische Hersteller wird deswegen im Januar 2016 ein drittes Modell in Indien einführen. Noch ist nicht bekannt, wie das zukünftige Modelle heißen soll, noch in welchem Segment es angesiedelt sein wird bzw. auf welcher Plattform es basieren wird. Es könnte der Marke jedoch helfen, sich auf diesen Märkten stärker zu etablieren und ab dem nächsten Jahr die Verkaufszahlen zu verdoppeln.

 

 

15-13-5  

 

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Wiedergeburt von Borgward dank dem chinesischen Hersteller Beiqi Foton,

 

Borgward war ein deutscher Automobilhersteller, der drei Marken vereinte (Borgward, Goliath, Lloyd). Die Produktionsstätte in Bremen wurde 1962 aufgrund erheblicher finanzieller Schwierigkeiten geschlossen. Ende der 1950er Jahre wurden jährlich 90.000 Fahrzeuge hergestellt, womit Borgward der dritte deutsche Hersteller hinter Volkswagen und Opel war. Am europäischen Markt war Borgward als Premiumhersteller angesiedelt, ähnlich wie später BMW.


Fünfzig Jahre später (der Gründer von Borgward verschwand 1963) hat der chinesische Hersteller Beiqi Foton (Verbindungen zur BAIC-Gruppe, die bereits Mercedes herstellt) die Rechte an der deutschen Marke erworben, in dem die Borgward-Erben dem chinesischen Hersteller die Namensrechte verkauft haben.


Beiqi Foton erwartet im Laufe des nächsten Jahrzehnts aufgrund der erhöhten Kaufkraft der Mittelklasse ein starkes Wachstum des Premiummarktes in China. Außerdem wird der Premiummarkt momentan von wenigen, überwiegend ausländischen Marken beherrscht. Die Generierung einer chinesischen Premiummarke aus einer alten und bekannten europäischen Marke scheint die beste  Alternative zu sein. Vorgesehener Produktionsstandort ist Sanshui in der Guangdong-Provinz. Die ersten Modelle (100% chinesisches Design) werden 2016 erwartet. Beiqi Foton hat sich mit der zukünftigen Borgward-Marke ehrgeizige Ziele gesetzt und erhofft sich den Verkauf von mehreren hunderttausend Einheiten pro Jahr.

 

 

15-13-3  

 

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Globale Verkäufe von Peugeot 301/Citroën C-Elysée schließen auf zum Renault/Dacia Logan,

 

Die 2012 eingeführten Modelle 301 und C-Elysée (basierend auf der Peugeot 208-Plattform) zielen auf die Mittelklasse in aufstrebenden Märkten wie China, der Türkei, Nordafrika und Russland. Sie werden auch im subsaharischen Afrika, Lateinamerika und im Nahen Osten verkauft. Der französische Hersteller plant außerdem die Aufnahme der Produktion im Iran, sobald die politische Lage im Land dies zulässt. Aktuell werden diese Modelle ausschließlich in China und in Spanien hergestellt.

Eine Analyse der globalen Verkäufe des 301 und des C-Elysée seit ihrer Einführung zeigt eine Erhöhung von 8.000 Einheiten in 2012 auf 133.000 in 2013 und 258.000 2014. PSA plante 2014 den Verkauf von 150.000 Peugeot 301 und 100.000 Citroën C-Elysée. Das Verkaufsziel von 250.000 Einheiten für beide Modelle ist übertroffen worden. In China allein wurden 200.000 Einheiten verkauft, ein höheres Ergebnis als geplant, das einen Ausgleich der gemischten Ergebnisse in der Maghreb-Region und der Türkei, wo der Markt 2014 stark zurückgegangen ist, ermöglichte.

Vergleicht man die globalen Verkäufe des 301 und des C-Elysée mit dem Renault / Dacia Logan, kann man feststellen, dass die Modelle mit einander konkurrieren und dass sich die Lücke dazwischen in letzter Zeit schließt. 2014 wurden unter den Markennamen Renault und Dacia 288.000 Logan verkauft, d.h. nur 30.000 Einheiten mehr als beide PSA-Modelle.

2014 wurde der Dacia / Renault Logan in fünf Ländern hergestellt (Rumänien, Russland, Marokko, Brasilien und Kolumbien), während der 301 / C-Elysée in zwei Ländern produziert wurde (China und Spanien).

 

 

15-13-2  

 

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Überblick über den europäischen Markt (PKW + LUV) im Q1 2015,

 

Im Vorjahresvergleich nahm der europäische Markt (PKW + LUV) im ersten Quartal 2015 um 8,6% zu (4.054.721 Einheiten gegenüber 3.734.844 Einheiten 2014). PKW stellten 3.635.579 Einheiten dar (89,7% insgesamt), eine Erhöhung um 8,5%, während die LUV mit 419.142 Einheiten (insgesamt 10,3%) um 9,3 % anstiegen.


Der Neustart des europäischen Marktes ist kräftiger und schneller gewesen als erwartet. Noch ist es zu früh um feststellen zu können, ob die Wachstumsrate des ersten Quartals beibehalten werden kann und ob der Gesamtjahresanstieg des europäischen Marktes über dem ursprünglich geplanten Niveau von 2% liegen wird.


Die Länder, die im ersten Quartal 2015 am meisten von dem starken Wachstum profitiert haben, sind Spanien (+ 32,2%) dank der Verlängerung des PIVE-Plans, Portugal (+ 36,1%), Irland (+ 29,5%) und Italien (+ 13,8%). Die Ergebnisse in diesen Ländern, in denen die Zulassungszahlen am stärksten gefallen waren, reflektieren die verbesserte wirtschaftliche Lage und ein erhöhtes Konsumentenvertrauen sowie einen leichteren Zugang zu Krediten. Ein Nachholeffekt ist daher zu beobachten, auch wenn das Niveau in einigen Ländern weiterhin unter dem Niveau der vergangenen Jahre bleibt.


Länder mit großen Volumen trugen ebenfalls zum Gesamtwachstum des europäischen Marktes bei. In Deutschland stiegen die Zulassungen im ersten Quartal 2015 um 6,4%, in UK um 6,8% und in Frankreich um 6,9%. Allein diese drei Länder machen fast 30% des europäischen Marktes aus.


Erfolgreichste Hersteller waren der Daimler-Konzern (+ 16,8%), Renault-Nissan (+ 15,2%), Fiat-Chrysler (+ 11,8%) und BMW (+ 11,6%), Marktführer in Europa bleibt allerdings die VW-Gruppe mit fast 25% Marktanteil.

 

 

15-13-1  

 

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