Changan wird ein neues Werk in Chongqing errichten,

 

2014 produzierte die Changan-Gruppe 2.142.466 PKW, eine Steigerung um 24% im Vergleich zu 2013. Von den eigenen Marken waren 954.000 der produzierten Einheiten Changan-Modelle (+ 30% gegenüber 2013), 76.715 Hafei (-18%) und 415 Hebei (-84%). Mit diesen drei Marken ist Changan daher der führende chinesische Hersteller in Bezug auf die Verkaufszahlen. Zusammen mit den nichtchinesischen Partnern wurden in Joint Venture 1.111.343 Einheiten produziert (+ 24% gegenüber 2013), darunter 811.662 Einheiten mit Ford (+ 19%), 169.536 Einheiten mit Suzuki (+ 19%), 103 mit Mazda 207 (+ 52%) und 26.938 Einheiten mit PSA (+ 840%).


Ebenfalls 2014 betrug die Kapazität der Changan-Gruppe für die drei chinesischen Marken 1,7 Mio. Einheiten (davon 810.000 für Changan, 400.000 für Hafei und 500.000 für Hebei) sowie 2,15 Mio. Einheiten mit den Partnern, u.a. 1,2 Mio. für Ford, 500.000 für Suzuki, 250.000 für Mazda und 200.000 für PSA.


Der Hersteller hat keine Überkapazität zu verzeichnen und angesichts der Entwicklung seines Geschäfts in China hat Changan den Bau einer neuen Montagelinie mit einer Kapazität von 240.000 zusätzlichen Fahrzeugen angekündigt.


Die Fahrzeuge, die zur Zeit von Changan dort hergestellt werden, sind der CX20, CX30, Benni, Alsvin, Alsvin V3, OCAD, Zhishang XT, CS35, Raeton, Xingguang 4500, Changan Star 2, Changan Star S460, Honor, Taurus. Noch ist nicht bekanntgegeben worden, welche Fahrzeuge von den neuen Möglichkeiten profitieren werden, allerdings sollte beachtet werden, dass die Kompaktlimousine OCAD (+ 82,9% auf 163.476 Einheiten), der Honor MPV (+ 36,6% auf 143.581 Einheiten) und der Kompakt-SUV CS35 (+ 42,4% auf 108.322 Einheiten) 2014 stark zunahmen.


15-12-7  

 

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Gegenüber 2,7% 2005 machten Entry-Modelle 2014 14,5% des Absatzes der Renault-Nissan-Gruppe aus,

 

2014 wurde von der Renault-Nissan-Gruppe die Schwelle von 8 Mio. produzierten und verkauften Fahrzeugen erstmalig erreicht und anschließend überschritten (+2% im Vergleich zu 2013).

Allerdings haben nicht alle Marken der Gruppe den gleichen Erfolg erzielt: Gewinner waren Nissan (+ 3% auf 4,7 Mio. Einheiten), Renault (+ 3% auf 2 Mio. Einheiten), Dacia (+ 5% auf 541.638 Einheiten) und Infiniti (+ 12% auf 161.108 Einheiten). Lada (- 11% auf 448.114 Einheiten) und Samsung (-9% auf 196.189 Einheiten) gingen zurück. Die neue Datsun-Marke (23.692 Einheiten) ging erst 2014 an den Start.

Seit 2005 ist der Fortschritt der Renault-Nissan-Gruppe hauptsächlich der Marke Dacia zuzuschreiben (+ 218% seit 2005). Sie macht aktuell 6,7% des Gruppenabsatzes aus. Die in Europa als Dacia verkauften Modelle werden jedoch in anderen Regionen (hauptsächlich Südamerika) auch unter der Marke Renault verkauft. Dacia und Renault teilen sich weltweit eine Reihe namens „Entry“. Gegenüber 2,7% 2005 machte die Entry-Reihe 2014 14,5% des gesamten Absatzes der Renault-Nissan-Gruppe aus.
Ursprünglich verwendete die Entry-Reihe die B0-Plattform, seit 2012 basiert sie auf einer modifizierten Plattform namens M0.

Der Logan, das erste Modell der Entry-Reihe, ist 2014 das dritt meistproduziertes Fahrzeug (288.000 Einheiten). Am meisten zugenommen in dieser Reihe in den letzten zwei Jahren hat der Sandero (326.000 Einheiten), Topmodell in der Verkaufsstatistik bleibt aber der Duster (384.000 Einheiten).

15-12-8  

 

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Steigerung des globalen Absatzes um 2% für die GM-Gruppe im ersten Quartal 2015,

 

Im ersten Quartal 2015 hat GM – so teilte die Gruppe mit - 2,4 Mio. Fahrzeuge weltweit verkauft. Dies entspricht einem Anstieg um 2% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das globale Wachstum GMs ist etwas stärker als das aller Hersteller insgesamt (+ 1,7%).

Die Verkaufszahlen von GM stiegen um 9% in China (961.000 Einheiten) und um 6% in den USA (648.000 Einheiten). Im gleichen Zeitraum ging der Absatz der Gruppe in Russland, Brasilien und Argentinien zurück. In Südamerika fiel der Absatz in diesem Zeitraum um 15%.

In Europa (29 Länder) stellt sich die Lage gemischt dar. Während der Absatz von Opel um 7% zunahm, reichte dieser Anstieg nicht aus, um die Verluste bei Chevrolet auszugleichen und der Gesamtabsatz der GM-Gruppe in dieser Region ging um 4% zurück.

Eine Analyse nach den Marken der Gruppe zeigt, dass die globalen Verkäufe von Chevrolet um 4,3% zurückgingen, während die von Cadillac um 2,5%, von Buick um 7,6%, von GMC um 15% und von Opel um 7% zunahmen.

15-12-6  

 

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Neue Modelle und Produktionsverlagerungen in Europa 2015,

 

15-12-9  

 

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Produktion der nächsten Versionen von Citroën Berlingo, Peugeot Partner und Opel Combo in Vigo,
 
Die im Dezember 2013 unterzeichneten Vereinbarungen zwischen GM und PSA planten eine weitere gemeinsame Produktion neuer LUV-Versionen wie z.B. Citroën Berlingo, Peugeot Partner und Opel Combo. Bei der Unterzeichnung war bekannt, dass diese drei Fahrzeuge eine gemeinsame Plattform teilen würden, nicht aber, wo die Produktion stattfinden würde.
Mittlerweile ist
Vigo (Spanien) als Produktionsstandort gewählt worden.

Aktuell basieren der Berlingo und der Partner auf einem PSA-Fahrwerk und werden bereits in Vigo hergestellt. Der Combo basiert auf dem Fiat Doblo, der im Fiat-Werk in der Türkei (Tofas) hergestellt wird, wo auch die Produktion des Doblo stattfindet. Seit der Einführung 2012 konnte das Modell nie die Schwelle von 36.000 Einheiten im Jahr überschreiten, wohingegen die vorherige Generation auf GM-Basis doppelt so viele Einheiten verkaufte.

Die drei zukünftigen Modelle Citroën Berlingo, Peugeot Partner und Opel Combo werden 2018 eingeführt und gehen neben Citroën C4 Picasso, Citroen C-Elysee und Peugeot 301 in die Produktion.

Die ersten Generationen von Berlingo und Partner (Einführung 1996) werden noch in Mangualde (Portugal) hergestellt und auf einigen Märkten verkauft. Daher stellt sich die Frage bezüglich der Zukunft des PSA-Mangualde-Werks: wird die aktuelle Generation (Einführung 2008) nach Portugal verlagert werden oder wird dort die Produktion anderer Fahrzeuge stattfinden?

PSA hat vor kurzem angekündigt, die Anzahl der angebotenen Modelle zurückfahren zu wollen. Somit ist nicht klar, ob das
Werk in
Mangualde weiter betrieben werden kann.

15-12-4  

 

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