Toyota wird neue Werke in China und Mexiko errichten,
 
Toyota hat die Errichtung von zwei neuen Montagestätten angekündigt, nämlich in China und in Mexiko.

In China produzierte Toyota 2014 967.000  Fahrzeuge in drei Joint-Venture-Unternehmen (mit einer Gesamtkapazität von 1,21 Mio. Einheiten): ein JV in Tianjin (mit FAW), das die Modelle Vios, Corolla, Crown, Reiz und RAV4 mit einer Produktionskapazität von 442.000 Einheiten herstellt. Ein zweites JV in Sichuan (mit FAW), das die Modelle Coaster, Land Cruiser, Land Cruiser Prado und Prius mit einer Produktionskapazität von 145.000 Einheiten herstellt. Schließlich ein drittes JV in Guangzhou (mit GAC) für die Modelle Camry, Yaris, Highlander und Camry Hybrid mit einer Produktionskapazität von 380.000 Einheiten.

Zusätzlich zu den bestehenden Werken hat Toyota die Errichtung eines neuen Werks in Guangzhou (d.h. mit GAC) angekündigt, für die jährliche Produktion von 100.000 Yaris-Fahrzeugen. 2014 wurden in China 75.000 Yaris hergestellt und verkauft (gegenüber 15.000 2013). Toyota plant, mit Hilfe der Hybrid-Version, den chinesischen Absatz dieses Modells im Laufe der nächsten Jahre zu verdoppeln.

In Mexiko betreibt Toyota ein Werk in Tijuana mit einer jährlichen Kapazität von 100.000 Fahrzeugen. Hierbei handelt es sich um den Pickup Tacoma (entspricht dem Hilux), der 2014 71.000 Einheiten betrug.

Der Hersteller hat mitgeteilt, ein zweites Werk in Guanajuato, Zentralmexiko, errichten zu wollen. Dieses ist ausschließlich für die Produktion der Corolla-Limousine bestimmt (200.000 Fahrzeuge pro Jahr), die bereits in den USA und Kanada hergestellt wird. Die hier produzierten Fahrzeuge sind für die drei Märkte Nordamerikas vorgesehen. Da im letzten Jahr 430.000 Corolla in Nordamerika hergestellt wurden und in dieser Region 410.000 Einheiten verkauft wurden, lässt sich daraus schließen, dass die mexikanische Produktion die kanadische ersetzen wird. Der Hersteller hat auch angedeutet, dass in Kürze ein neues Modell im kanadischen Werk an den Start gehen dürfte. Das in Cambridge angesiedeltes Werk hat aktuell eine Kapazität von jährlich 200.000 Einheiten.

15-12-2  

 

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Anfang 2015 machten die Importe lediglich 6% des chinesischen Marktes aus,
 

In den ersten beiden Monaten 2015 verzeichneten die importierten Fahrzeuge einen Marktanteil von lediglich 6% in China. Es überrascht nicht, dass diese Quote niedriger ist, als auf anderen großen Weltmärkten (ausgenommen Japan).


In diesen beiden Monaten haben die Premiumhersteller die meisten Fahrzeuge importiert und stellen 2/3 des gesamten Importvolumens dar.


Die Analyse nach Modellen zeigt, dass die Importe die bereits in China hergestellten Modelle nicht ergänzen, sondern dass es sich hierbei um Modelle handelt, die nicht in China hergestellt werden. Das Top 10-Importranking der ersten beiden Monate führt der Subaru Forester an, gefolgt von Jeep Compass, Lexus ES, Porsche Cayenne, Toyota Land Cruiser, Peugeot 4008, Mercedes M-Klasse, BMW X3, Renault Koleos und BMW 7er Reihe. Acht dieser zehn Modelle sind SUV und zwei sind Limousinen (High-End).


60% aller importierten Modelle waren SUV. Andere Modelle (40% der Importe) verteilten sich wie folgt: Kompaktklasse (31% der Importe), obere Mittelklasse (26%), Oberklasse (20%), Mittelklasse (13%), Kleinwagen (7%) und Kleinstwagen (3%). Im Vergleich zum Gesamtmarkt sind die SUV und die Oberklassenfahrzeuge bei den Importen überrepräsentiert.


15-12-3  

 

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Unregelmäßige Entwicklung der malaysischen Produktion seit 2005,
 

Seit 2005 entwickelt sich die malaysische Automobilproduktion unregelmäßig (aufeinanderfolgende Anstiege und Rückgänge). 2014 wurde aber im  Vergleich zu vorherigen Jahren ein hohes Niveau von 595.000 Einheiten erreicht, einen Rückgang um nur 1% im Vergleich zu 2013 (601.000 Einheiten).


Fahrzeuge aus malaysischer Produktion werden kaum exportiert, sondern größtenteils vor Ort verkauft. Zur Zeit zeichnet sich aber eine Veränderung an der Spitze ab: während die malaysischen Gruppen Proton und Perodua 2005 58% der Produktion des Landes ausmachten, stellten sie 2014 lediglich 51% des Volumens dar.


Als Antwort auf die steigende Nachfrage von 500.000 bis 600.000 Fahrzeugen pro Jahr und ein mittel- bis langfristig noch höheres Potential (von jährlich 750.000 bis 900.000 Einheiten), haben sich zahlreiche ausländische Hersteller (darunter auch Toyota und Honda) in Malaysia angesiedelt. 2014 wurden in Malaysia 666.000 Fahrzeuge verkauft (2013: 650.000), 100.000 davon kamen aus dem Ausland (überwiegend aus Südostasien).


Zwischen den beiden heimischen Gruppen Perodua bzw. Proton und ausländischen Herstellern existieren keine nennenswerten Partnerschaften. Der Abkommensentwurf zwischen Proton (Gründung 1983) und Volkswagen kam nicht zustande und bei Perodua (Gründung 1994) gehört 20% des Kapitals Daihatsu.


15-11-7  

 

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Anstieg der japanischen Produktion von PKW + LUV um 1% in 2014,
 

Die Automobilproduktion (PKW + LUV) innerhalb Japans stieg 2014 um 1% im Vergleich zum Vorjahr, auf 9,34 Mio. Einheiten. Das Ergebnis liegt allerdings weit unter denen, die vor 2009 erzielt wurden.


Diese einprozentige Erhöhung der Produktion ist allein dem Anstieg des japanischen Marktes 2014 (+ 3,5%) zuzuschreiben.


Das Exportvolumen (4,65 Mio. Fahrzeuge) ging 2014 leicht zurück (-4,5%). Die Etablierung neuer außerhalb Japans hergestellter Modelle hat sich in den letzten Jahren fortgesetzt und zieht Einheiten ab, die zuvor in Japan produziert wurden. Die Produktion der japanischen Hersteller außerhalb Japans nahm daher um 2,4% auf 4,5 Mio. Einheiten zu. Ferner blieben die Importe stabil (fast 5% Marktanteil).


Das Produktionsvolumen der PKW stieg um 1,1% auf 8,28 Mio. Einheiten und das der LUV um 3,8% auf 1,36 Mio. Einheiten.


Lediglich bei Toyota (-2,7% auf 3,27 Mio. Einheiten), Nissan (-8,7% auf 881.000 Einheiten) und Mazda (-6,6% auf 934.300 Einheiten) zeigte sich ein Rückgang. Alle anderen Hersteller verzeichneten Zuwächse: Suzuki (+8,6% auf 1,06 Mio. Einheiten) dank des expandierenden K-Car-Marktes, Honda (+ 14% auf 958.179 Einheiten), Daihatsu (+ 1% auf 782.195 Einheiten), Subaru (+ 8,75% auf 695.790 Einheiten), Mitsubishi (+ 8,3% auf 640.890 Einheiten) und Isuzu (+ 9,7% auf 267.872 Einheiten).


Meistproduziertes Modell ist der Toyota Land Cruiser (400.000 Einheiten), vor dem Toyota Prius (370.000 Einheiten).


15-12-1  

 

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Geely wird in den USA ein Volvo-Werk bauen,
 
Während Geely aktuell in China zwei Werke für seine europäische Tochter Volvo baut, hat der Hersteller seine Pläne, ein weiteres Werk in den USA zu errichten, bestätigt. Die USA ist historisch ein sehr wichtiger Markt für die schwedische Marke, die seit 1955 hier aktiv ist und bereits zwanzig Jahre später ein Werk im benachbarten Kanada errichtete (1998 geschlossen).

Das neue Werk in den USA, das 2018 in Betrieb gehen soll, wird es Volvo ermöglichen, seine Absatzzahlen kontinuierlich zu erhöhen. Im letzten Jahr erzielte Volvo einen Anteil von 0,4% des US-Marktes, d.h. 56.000 verkaufte Fahrzeuge. Mittelfristig sollen die Verkaufszahlen 100.000 Einheiten erreichen (Ziel für 2020).

Dank dem neuen Werk, wovon weder der genaue Ort noch die Kapazität bekannt ist, wird Volvo dann auf drei Kontinenten anwesend sein und zusammen mit den bereits vorhandenen Werken in Europa (in Göteborg, Schweden und Gent, Belgien) und China (Chengdu und Chongqing) insgesamt fünf Produktionsstätten besitzen.

Die im neuen Werk hergestellten Modelle werden für den nordamerikanischen Markt angepasst sein, d.h. High-end-Modelle wie der XC90 und der zukünftige S90 / V90 (Nachfolger des S80 / V70). Es ist allerdings noch unklar, ob in dem Werk auch Mittelklassemodelle hergestellt werden sollen (S60, V60, XC60).

15-11-8  

 

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