Der italienische PKW-Markt im Überblick 2015,

 

Der italienische PKW-Markt nahm 2015 um 15,8% auf 1,57 Mio. Einheiten zu und wuchs damit im zweiten Jahr in Folge nach dem Rückgang 2013. Trotzdem liegt das Marktniveau noch weit unter 2 Mio. Einheiten, das Durchschnittsvolumen der letzten 20 Jahre.

Die Kleinwagen stellen das größte Segment dar (44% Marktanteil), gefolgt von der Kompaktklasse (25%) und den Kleinstwagen (17%). Nach Aufbauart machen die SUV 23% aus (+ drei Prozentpunkte), während die Limousinen 59% darstellen (- zwei Punkte).

Marktführer in Italien ist die Fiat-Chrysler-Gruppe (28,3% Marktanteil, +18,4%), weit vor der Volkswagen-Gruppe (13,3% Marktanteil, +10,0%). Den größten Anstieg auf diesem wachsenden Markt verzeichnen die Premiumhersteller, koreanische Hersteller sowie die Gruppen Fiat-Chrysler, Renault-Nissan, PSA und Ford. Die Fiat-Chrysler-Gruppe erzielte nur einige Jahre einen Marktanteil von mehr als 30%.

Die Top 10 der Verkaufsstatistik 2015 sind: Fiat Panda (125.105 Einheiten), Fiat Punto (56.596), Lancia Ypsilon (55.824) Fiat 500L (49.957), VW Golf (44.427), Fiat 500 (44.169), Renault Clio (42.217), Ford Fiesta (40.283), VW Polo (36.394) und Fiat 500X (32.582). Sechs der Top 10 gehören der FCA-Gruppe an.
 

16-03-4   

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Der französische PKW-Markt im Überblick 2015,

 

Der französische PKW-Markt stieg 2015 um 6,8% an auf 1,92 Mio. Einheiten. Somit stieg dieser Markt zum zweiten Mal in Folge nach den Rückgängen 2012 und 2013. 2015 nähert sich der Markt der 2 Mio. Marke, was dem Durchschnittsvolumen des französischen Marktes in den letzten 20 Jahren entspricht.

Das Kleinwagensegment bleibt das größte Segment in Frankreich 2015 (43,6% des Markts), vor der Kompaktklasse (31,6%). Nach Aufbauart machen die Limousinen 52,6% des Marktes aus (minus 2 Punkte) und SUV 21,8% (plus zwei Punkte). Der Anstieg der SUV-Verkäufe wurde durch ein breiteres Angebot stimuliert, insbesondere bei den Kleinwagen-SUV (Renault Captur, Peugeot 2008, Citroen C4 Cactus), aber auch in den höheren Segmenten (Renault Kadiar, Mercedes GLC).

Die PSA-Gruppe (29,1% des Marktes, +4,2%) bleibt Marktführer in Frankreich, knapp vor der Renault-Nissan-Gruppe (29,0% des Marktes, +5,7%). Zusammen machen diese beiden Gruppen 58,1% des französischen Marktes aus. Das größte Wachstum erzielten allerdings die Premiumhersteller, koreanische Hersteller sowie die FCA-Gruppe.

Die Top 10 der Verkaufsstatistik 2015 sind: Renault Clio (108.439 Einheiten), Peugeot 208 (90.367), Peugeot 308 (75.474), Renault Captur (72.191), Peugeot 2008 (63.204), Citroën C3 (56.383), Renault Scénic (46.662), Renault Twingo (45.425), Dacia Sandero (45.264) und Citroën C4 Picasso (44.608). Fünf der Top 10 gehören der Renault-Nissan-Gruppe, die fünf weiteren der PSA-Gruppe.
 

16-03-1   

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NAFTA: Analyse der Fahrzeugproduktion - Produktion im NAFTA-Raum – 5/6,

 

Die NAFTA-Produktion ist insgesamt gestiegen, von 16,3 Mio. 2005 auf 18,1 Mio. Einheiten 2015. Allerdings hat sich die Aufteilung zwischen den drei Ländern geändert.

Die Produktion der amerikanischen Autohersteller fiel von 8,2 Mio. 2005 auf 6,6 Mio. Einheiten 2015. Nachdem sie 2005 fast 50% der Produktion in der Region ausgemacht hatten, beherrschten sie 2015 nicht mehr als 36,5 %. Japanische Autobauer stiegen von 3,2 Mio. auf 4,3 Mio. Einheiten 2015 und erhöhten ihren Produktionsanteil in der Region von unter 20% 2005 auf 23,7% 2015. FCA (Italien) stieg von 0 auf 2,9 Mio. Fahrzeuge, mit einem Anteil 2015 von 16% an der Produktion in der Region. Renault-Nissan (Frankreich) nahm von 1,2 auf 1,8 Mio. Einheiten 2015 zu, was einem Produktionsanteil in der Region von 10% entspricht. Koreanische Autohersteller, die nur in den USA vertreten sind, haben von 100.000 auf 750.000 Einheiten 2015 expandiert, mit 4% der Produktion in der Region. Die deutschen Hersteller (mit dem Verlust von Chrysler) fielen von 3,2 auf 1,3 Mio. Einheiten 2015 und 7% Produktionsanteil in der Region.

Trotz ihrer Führerschaft in der Region haben US-kontrollierte Unternehmen im NAFTA-Raum an Einfluss eingebüßt, insbesondere zugunsten der japanischen Hersteller aber auch in Richtung koreanischer Hersteller sowie Renault-Nissan (Frankreich).
 

16-02-5   

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Der deutsche PKW-Markt im Überblick 2015,

 

Der deutsche PKW-Markt nahm 2015 um 5,6% zu, mit einem Volumen von 3,21 Mio. Einheiten. Somit stieg dieser Markt zum zweiten Mal in Folge nach den Rückgängen 2012 und 2013. Langsam aber sicher nähert sich der Markt 3,25 Mio. Einheiten, was dem Durchschnittsvolumen der letzten 20 Jahren entspricht. Dies ist zwar positiv, allerdings ist der Markt noch weit entfernt vom Niveau, das vor der Krise herrschte.

Die Kompaktklasse bleibt das größte Segment in Deutschland (Golf-Effekt) mit 41% des Marktes, verglichen mit 20% für das Kleinwagensegment. Bei den Aufbauarten bleiben die SUV (19%)  noch weit hinter den Limousinen (64%), auch wenn sie 2015 um einen Prozentpunkt angestiegen sind, während die Limousinen um einen Punkt zurückgingen.

Die Volkswagen-Gruppe (39,2% des Marktes, +4,1%) bleibt Marktführer, sehr weit vor der Daimler-Gruppe (10,1% des Marktes, +10,1% Anstieg). Das höchste Wachstum erzielten die Premiumhersteller, koreanische Hersteller sowie die Ford- bzw. FCA-Gruppen.

Die Top 10 der Verkaufsstatistik 2015 sind: VW Golf ( 270.952 Einheiten), VW Passat (97.586), VW Polo (69.867), Mercedes Class C (67.549), VW Tiguan (58.978), Skoda Octavia (57.907), Audi A3 (57.858), Opel Astra (56.079), Opel Corsa (52.741) und Audi A4 (52.493). Sieben der Top 10-Modelle gehören der Volkswagen-Gruppe an.
 

16-03-2   

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NAFTA: Analyse der Fahrzeugproduktion – Modellverlagerungen im NAFTA-Raum - 6/6,

 

Zwischen 2005 und 2015 haben US-kontrollierte Autohersteller ihre Produktion in den USA und Kanada zurückgefahren, um sie in Mexiko auszuweiten. Im gleichen Zeitraum haben japanische Hersteller ihre Produktion in den drei Ländern des NAFTA-Raums erhöht.

Man könnte meinen, dass die amerikanischen Hersteller ihre Produktion nach Mexiko verlagert haben, dies ist aber nicht der Fall. In der Tat fand zwischen 2005 und 2015 keine Fahrzeugverlagerung zwischen den USA und Mexiko statt. Im Gegenteil, es wurden Modelle von Mexiko in die USA verlagert.

Im gleichen Zeitraum fanden andere Verlagerungen zwischen den drei NAFTA-Ländern statt. Von Kanada in die USA wurden vier Fahrzeuge verlagert (Mercedes Sprinter, Chevrolet Camaro, Buick LaCrosse, Honda Pilot) mit durchschnittlich 200.000 Einheiten / Jahr. Zwei Fahrzeuge (GMC Sierra und Chevrolet Silverado) wurden von Kanada nach Mexiko verlagert (200.000 Einheiten / Jahr). Von den USA nach Kanada wurden ebenfalls zwei Modelle verlagert (Chrysler Town & Country und Dodge Caravan), die durchschnittlich 200.000 Einheiten / Jahr ausmachen. Von Mexiko in die USA wurden sechs Modelle verlagert (Chevrolet Suburban, GMC Yukon, Honda Accord, Cadillac Escalade, Ford F-Series und Ford Focus) mit einem Durchschnittsvolumen von 180.000 Einheiten pro Jahr.

Obwohl keine direkte Verlagerung der Fahrzeugproduktion zwischen den USA und Mexiko stattgefunden hat, haben die Autobauer im US-Besitz nichtsdestotrotz einen wichtigen Beitrag zum Wachstum der mexikanischen Produktion geleistet, indem sie Modelle, die ehemals in Kanada hergestellt wurden nach Mexiko verlagert haben und auch indem neue Modelle in Mexiko an den Start gingen, die vorher nicht auf amerikanischem Boden hergestellt worden waren. So begann die Produktion in Mexiko von Kleinwagen (Ford Fiesta, Chevrolet Aveo / Sonic) bzw. Kompakt-SUV (Chevrolet Trax / Captiva, Cadillac SRX und Lincoln MKZ) und Ford Fusion, was einem Volumen von 750.000 Einheiten / Jahr entspricht.
 

16-02-6   

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