Die Top 30-Länder der Automobilproduktion 2015,

 

Inovev hat die Fahrzeugproduktionsvolumen (PC + LCV) 2015 für jedes Produktionsland berechnet. Das Gesamtvolumen für alle Länder zeigt einen Anstieg um ca. 1,5%, was das niedrigste Wachstum seit 2010 darstellt.

China (+ 4,5%) bleibt der größte Produzent, trotz einer langsameren Expansion des dortigen Marktes, vor den USA (+ 4,2%), Japan (-5,0%), Deutschland( + 0,7%), Südkorea (+ 1,1%), Indien (+ 7,7%) und Mexiko (7,1%), die die gleichen Ränge belegen wie im Jahr 2014.

Von den ersten sieben Herstellern ist Japan aufgrund eines stark nachlassenden heimischen Marktes gefallen und Deutschland stagnierte, weil ein Teil der Produktion allmählich nach China (BMW, Mercedes), in die USA (Mercedes) und nach Polen (Opel) verlagert wurde.

Spanien entwickelte sich positiv dank der Ankunft des Opel Mokka, Renault Kadjar, Ford Mondeo, Ford Galaxy und Ford S-Max, die die Produktion ankurbelten (+ 19,7%). Spanien profitierte auch vom Erfolg des Renault Captur und des neuen Opel Corsa.

Kanada (-6,5%) verlor weiterhin an Produktionsvolumen (Verlagerung in die USA und nach Mexiko), Brasilien (-21,9%) verlor ebenfalls aufgrund des Rückgangs des heimischen Marktes und der Exporte nach Argentinien, wo der Markt ebenso an Volumen einbüßte.

Frankreich (+ 6,5%) profitierte von der Auslandsverlagerung (Renault Trafic), während Russland (-22,1%) unter dem Rückgang am eigenen Markt litt. Die tschechische Republik genießt den Erfolg des neuen Toyota Aygo, Peugeot 108 und Citroen C1. Italien (+ 35,0%) profitierte von der Ansiedlung des Fiat 500X und Jeep Renegade, Ungarn vom Erfolg des Mercedes CLA und Suzuki Vitara.

16-05-7   

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Globale Automobilproduktion 2016,

 

Nachdem 2015 die globale Automobilproduktion so wenig gewachsen ist wie seit 2010 nicht mehr (+ 1,5%), wird sie 2016 um 2% expandieren.

Das schwache Wachstum 2015 beruht hauptsächlich auf dem langsameren Wachstum des chinesischen Marktes (+ 4,3%) sowie dem Rückgang mehrerer großer Märkte, wie Russland (-35,7%) , Brasilien (-26,6%), Japan (-9,3%) und Argentinien (-5,6%).

Länder, die sich besser entwickeln werden als 2015:
       2016 wird für China mit etwas stärkerem Wachstum als im Vorjahr gerechnet (Fortführung von Steuerbegünstigungen für Kleinwagen), Russland dürfte weniger verlieren als 2015 (für 2017 wird mit einer Erholung dieses Marktes gerechnet), dank neuen Staatsmaßnahmen zur Ankurbelung des Neuwagenkaufs. Auch Japan, Brasilien und Argentinien dürften einen kleineren Rückgang zu verzeichnen haben als im Jahr 2015 (Nachholeffekt).

Länder, die sich schlechter entwickeln werden als 2015:
        Europa wird voraussichtlich langsameres Wachstum erleben als 2015 (in Vorjahr war das Wachstum außerordentlich stark). Auch die USA und Indien dürften langsamer expandieren im Vorjahresvergleich.

Die Reihenfolge der Top 8 globalen Hersteller wird 2016 voraussichtlich unverändert bleiben.

16-05-8   

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PSA und Toyota wollen jährlich 100.000 LCV in Valenciennes produzieren,

 

PSA und Toyota haben ihr neues LCV in Genf vorgestellt, ein Fahrzeug der mittleren Klasse, das im ersten Halbjahr 2016 erhältlich sein soll und das in einem Stückzahl von 100.000 Einheiten pro Jahr produziert werden soll. Für PSA löst das Modell den Peugeot Expert und Citroën Jumpy ab, die aus dem Jahr 1995 stammen. Bei Toyota ist das Modell der Nachfolger des 2014 eingeführten Proace.

Der Fiat Scudo wird nicht erneuert, weil der italienische Hersteller sich entschlossen hat, das Modell von dem Sevelnord-Werk in Valenciennes, wo diese Fahrzeuge hergestellt werden,zurückzuziehen. 2016 kommt ein künftiger Fiat Scudo, er wird aber aufgrund der neuerlichen Vereinbarung zwischen Fiat-Chrysler und Renault-Nissan vom 2014 eingeführten Renault Trafic abgeleitet sein. Der künftige Scudo wird daher im Renault-Werk in Sandouville hergestellt werden, zusammen mit dem Renault Trafic, Nissan NV300 und Opel Vivaro.

Die neuen LCV von Citroën und Peugeot liegen in der PSA-Palette zwischen den Kompakt-LCV einerseits, nämlich Berlingo und Partner, und den oberen LCV Jumper und Boxer andererseits.

Die Modelle Jumper und Boxer werden weiterhin bei Fiat in Sevelsud, in Val di Sangro in Italien gebaut, weil Fiat und PSA vereinbart haben, ihre Partnerschaft bzgl. vom Fiat Ducato abgeleiteter Fahrzeuge fortzusetzen.

Andererseits wird die Partnerschaft für Einstiegs-LCV auf Fiat Fiorino-Basis beendet. Die nächste Generation des Citroën Nemo und Peugeot Bipper wird in Partnerschaft mit Toyota entworfen und dürfte Ende 2016 vorgestellt werden. Die Produktion könnte bei Toyota-PSA in Kolin in der tschechischen Republik stattfinden.

16-05-6   

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Fiat wird 2016 drei Pickup-Modelle in verschiedenen Segmenten besitzen,

 

Fiat glaubt an die Entwicklung des Kompakt-Pickup-Segments in Südamerika und Europa und wird 2016, wie Renault und Mercedes, neue Modelle dieser Kategorie einführen.

Um auf beiden Märkten präsent zu sein, bietet Fiat Modelle, die den spezifischen Merkmalen der beiden Märkte entsprechen.

Für Südamerika bietet Fiat den Strada (bereits seit 2013 am Markt), abgeleitet von der neuesten Generation des Palio. Das Modell, das als kurze oder lange Variante erhältlich ist, wird im Fiat-Werk in Brasilien (Betim) hergestellt. Im Jahr 2014 wurden 167.000 Einheiten dort produziert. 2015 erreichte die Produktion 103.000 Einheiten aufgrund des Rückgangs des brasilianischen Marktes.

Der zweite, etwas größere Pickup, der sowohl für Südamerika als auch Europa bestimmt ist, nahm im Oktober 2015 die Produktion auf, auch in Brasilien, im Jeep-Werk in Goian. Dies ist der Toro, ein Modell dessen Ursprung sich im Kompakt-SUV Jeep Renegade findet, der seit Februar 2015 dort hergestellt wird. Der Toro konkurriert direkt mit dem Renault Duster Oroch, der soeben in Brasilien angelaufen ist (2000 Verkäufe pro Monat).

Exklusiv für Europa wird Fiat den Fullback anbieten, einen etwas größeren Pickup, der ab dem zweiten Quartal 2016 im Mitsubishi-Werk in Thailand produziert werden soll (das Modell basiert auf dem Mitsubishi L200 Pickup) und mit „mittleren“ Pickups wie der Toyota Hilux, Nissan Navara, Mitsubishi L200, Isuzu D-Max, Ford Ranger und das zukünftige Modell von Renault und Mercedes auf Navara-Basis konkurrieren soll.

16-05-5   

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Honda hat das fünfte Werk in China eröffnet,

 

Honda, bisher mit vier Werken in China vertreten (Zengcheng, Wantong, Huangpu und Wuhan) hat nun das fünfte Werk im Land eröffnet. Dieses befindet sich in Guangzhou und geht aus der seit 1998 bestehenden Partnerschaft des japanischen Herstellers mit dem chinesischen Hersteller GAC hervor. Die Kapazität des neuen Werkes beträgt 120.000 Fahrzeuge pro Jahr. Somit steigt die Gesamtkapazität von Honda in China von 960.000 auf 1.080.000 Fahrzeuge pro Jahr, während Honda 2015 960.000 Fahrzeuge in China verkauft hat und damit die Sättigung der bestehenden Anlagen erreichte.

Honda erwartet 2016 mehr als 1 Mio. Verkäufe in China und benötigte daher neue Kapazitäten, um dieses Ziel zu erreichen. Andererseits erwartet der japanische Hersteller eine Verlangsamung des chinesischen Automobilmarktes in den kommenden Jahren und hat sich somit entschieden, den für 2016 geplanten Bau eines sechsten Werkes in China (Wuhan) bis 2017 aufzuschieben, dieses Mal in Kooperation mit dem chinesischen Dongfeng.

Dieser Entschluss macht deutlich, dass Honda nicht mehr damit rechnet, 2017 1.200.000 Fahrzeuge in China zu verkaufen, sondern dieses Ziel erst 2018 zu erreichen. Erstens wird der chinesische Markt in Zukunft nicht mehr so euphorisch sein wie in der Vergangenheit, zweitens ist eine Überkapazität der Produktion momentan in China allgegenwärtig (insbesondere für 100% chinesische Hersteller), obwohl dieses Problem nicht spezifisch Honda betrifft. 2015 haben nur zwei Hersteller die Errichtung neuer Produktionsstätten angekündigt: Changan in Chongqing und Toyota in Guangzhou.

16-05-3   

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