Inovev expects 150 000 units per year for the new Buick LaCrosse
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Inovev erwartet 150.000 Einheiten pro Jahr für den neuen Buick LaCrosse,
- Das High-End-Modell der Marke Buick (ein Teil der GM Gruppe), der LaCrosse, musste wiederbelebt werden und ist deswegen gerade erneuert worden. Diese Limousine (obere Mittelklasse) löst die Modelle Buick LeSabre und Lucerne ab und verwendet die neue E2xx-Plattform, die bereits im kürzlich eingeführten Chevrolet Malibu benutzt wird und im nächsten Jahr im neuen Opel Insignia und Buick Regal (Mittelklasse) zum Einsatz kommen wird. Dadurch wird eine Gewichtsreduzierung für den LaCrosse von 150 kg ermöglicht.
- Der Motor gehört zur neuen Generation V6 3,6 Benziner mit Direkteinspritzung und entwickelt 300 hp. Er kommt mit einem 8-Gang-Automatikgetriebe und ist nun auch mit Vierradantrieb erhältlich. Dieser LaCrosse ist für den US-Markt aber auch für den chinesischen Markt konzipiert. Von insgesamt 140.000 verkauften Fahrzeugen 2014 wurden 80.000 in China und 50.000 in den USA abgesetzt. 2015 betrugen die Verkaufszahlen in China 90.000 Einheiten und in den USA 30.000.
- Die Produktion wird sowohl in den USA (im Detroit-Hamtramck-Werk) als auch in China (im SAIC-Werk in Shanghai) stattfinden. Das Hamtramck-Werk stellt bereits die Modelle Chevrolet Volt und Impala sowie den Cadillac ELR und den CT6 her. Vorher wurde der LaCrosse in Fairfax (Kansas) hergestellt. Der Impala und der CT6 sind High-End-Modelle von Chevrolet bzw. Cadillac, der Volt und der ELR sind Elektrofahrzeuge. Die High-End-Modelle der drei Marken der GM-Gruppe auf dem US-Markt werden daher an einem Standort zusammengefasst, nämlich Detroit-Hamtramck.
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Production by group in South America in 2015
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Produktion nach Gruppen in Südamerika 2015,
- Mercosur (Mercado Comun del Sur auf spanisch) ist eine Wirtschaftsgemeinschaft bestehend aus den Mitgliedsstaaten Argentinien, Brasilien, Paraguay, Uruguay und Venezuela. Mercosur macht über 80% des gesamten Bruttoinlandsproduktes Südamerikas aus und ist als dynamischste und wettbewerbsfähigste Wirtschaftszone der südlichen Hemisphäre etabliert. Nach Handelsvolumen gilt der gemeinsame Markt als viertgrößter Wirtschaftsraum der Welt nach der EU, NAFTA und China.
- Zwei Länder machen fast die gesamte Automobilproduktion Südamerikas aus: Brasilien und Argentinien. Kolumbien und Venezuela produzieren ebenfalls, stellen aber zusammen lediglich 3% der Produktion der Region dar. Wie teilt sich die Automobilproduktion in Brasilien und Argentinien nach Herstellern auf?
- Drei Hersteller machten 2015 fast die Hälfte der Produktion in dieser Region aus: Fiat-Chrysler (19%), Volkswagen (17%) und General Motors (13%). Diese drei begannen bereits in den fünfziger Jahren mit der Automobilproduktion. Weitere Autohersteller kamen später hinzu, darunter Ford (11%), Renault-Nissan (11%), Toyota (8%) Hyundai-Kia (7%), Honda (5%) und PSA (4%).
- Seit langem hat es keine 100% heimischer Hersteller in der Region gegeben, da alle hier anwesende Hersteller Töchter anderer großer europäischer, amerikanischer, japanischer bzw. koreanischer Gruppen sind. Chinesische Autobauer kamen neulich hinzu und sind noch äußerst gering vertreten. Indische Hersteller (Tata) bauen aktuell eine Produktionsstätte, die 2016 in Betrieb gehen soll.
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Renault will launch the Kwid in Europe from 2018
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Renault bringt ab 2018 den Kwid auf den europäischen Markt,
- Der Renault Kwid (Kleinstwagensegment) genießt laut der aktuellen Auftragslage in Indien Erfolg. Der Hersteller erwartet den Absatz dort von jährlich 100.000 Einheiten, wobei alle vom Renault-Nissan-Werk bei Chennai stammen. Von dem seit September 2015 verfügbaren Modell plant der Hersteller, bis Jahresende 20.000 Einheiten zu verkaufen.
- Laut Renault soll der Kwid Ende 2016 auch in Brasilien an den Markt gehen, wo er in der beliebten, steuerbegünstigten Nische "Carro Popular" angesiedelt sein wird. Höchstwahrscheinlich wird er dann auch in Argentinien und im gesamten Südamerika vermarktet werden.
- Ab 2017 dürfte er auch in Iran gefertigt werden (wahrscheinlich mit SAIPA, der bereits für Renault Fahrzeugmontage betreibt) und ab 2018 in Europa unter der Marke Dacia an den Markt gehen.
- Dieses Einstiegsmodell (3.500 Euro in Indien) wird in Europa zwangsläufig zu einem höheren Preis angeboten werden, weil es mit Airbags, ABS und ESC ausgestattet sein wird, bei gleichzeitiger Einhaltung der europäischen Umweltstandards. Allerdings dürfte der Kwid weniger kosten als der Logan oder Sandero (weniger als 8000 Euro).
- Auch in Mittelmeerraum sind Aktivitäten geplant, wobeidas riesige und unterausgelastete Werk in Tangier (Marokko) am geeignetsten wäre. Ferner wird die Produktion in Russland erwogen (in Moskau und in Togliatti). Momentan handelt es sich um ein erhöhtes, 5-türiges Fließheckfahrzeug, das einem kleinen SUV ähnelt, Renault erwägt aber eine Kwid-Familie, die sowohl die aktuelle als auch eine konventionellere 4-türige Limousine mit getrenntem Kofferraum beinhalten würde.
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Kia to produce the Forte (C segment) in its new Mexican plant
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Kia wird der Forte (Kompaktklasse) im neuen mexikanischen Werk herstellen,
- Kia hat die Produktionsaufnahme des neuen mexikanischen Werkes in Pesquería angekündigt. Dies ist nicht nur das erste Werk für den Hersteller in Mexiko, sondern auch im gesamten Lateinamerika (Kia hat nun 10 Montageanlagen insgesamt weltweit).
- Kia wird mit der Serienfertigung der Kompaktlimousine Forte (in Korea K3 genannt) auf Basis des US-hergestellten Hyundai Elantra beginnen. Das Modell wird mit dem Ford Focus, dem Chevrolet Cruze, dem Toyota Corolla und dem Honda Civic konkurrieren. Diese Kompaktlimousinen machen 30% des US-PKW-Marktes aus, der 2015 ca. 2,5 Mio. PKW zählte. Im letzten Jahr waren die Top 5 der Verkaufsstatistik der Toyota Corolla (339.000 Einheiten), Honda Civic (326.000 Einheiten), Chevrolet Cruze (273.000 Einheiten), Hyundai Elantra (222.000 Einheiten) und Ford Focus (220.000 Einheiten).
- Mit einer Produktionskapazität von 300.000 Einheiten pro Jahr wird das Kia-Werk in Pesquería laut Inovev-Schätzung versuchen, jährlich zwischen 150.000 und 180.000 Einheiten des Forte in den USA und Kanada zu verkaufen, sowie zwischen 100.000 und 120.000 Einheiten in Lateinamerika inkl. Mexiko. Der Hersteller hat angedeutet, dass 60% des Volumens nach Kanada und in die USA exportiert werden soll, während jeweils 20% für den mexikanischen bzw. andere lateinamerikanische Märkte bestimmt sind.
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According to Inovev, the new Mercedes E-Class could be produced at 300 000 units annually
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Inovev rechnet mit der jährlichen Produktion von 300.000 Einheiten der neuen Mercedes E-Klasse,
- Der deutsche Hersteller Mercedes (Daimler-Gruppe) führt die neue Generation der E-Klasse (obere Mittelklasse) ein, die von der Ästhetik her der C-Klasse und der S-Klasse (beide 2013 eingeführt) ähnelt. Die vorherige E-Klasse war aus dem Jahr 2009 und somit wie die meisten Fahrzeuge der Marke sieben Jahre am Markt.
- Das neue Modell konkurriert mit dem Audi A6 und dem 5er BMW, der in einigen Monaten erneuert wird, auch aber mit dem Volvo S90 und dem Jaguar XF sowie in geringerem Maße mit dem Lexus GS und dem Infiniti Q70. Die Hauptmärkte für die E-Klasse sind traditionell Europa (Absatz im letzten Jahr 85.000 Einheiten), die USA (Absatz im letzten Jahr 50.000 Einheiten) und China (Absatz im letzten Jahr 60.000 Einheiten), bei einem Produktionsvolumen von 260.000 Einheiten 2015 (Inovev-Zahlen).
- Die neue E-Klasse könnte letztendlich mit einem Volumen von jährlich 300.000 Einheiten gefertigt werden, davon 220.000 in Europa (Sindelfingen) und 80.000 in China (Beijing).
- Anfangs wird es für die neue E-Klasse folgende Motoren geben: 2,0 Benziner mit 185hp sowie ein 2,0 Diesel mit 150hp bzw. 195hp, 3,0 Diesel mit 258hp und ein Hybridmotor (2,0 Benziner 205hp + Elektromotor mit 82hp). Weitere stärkere Motoren (darunter AMG-Versionen) kommen später hinzu.
- Die Kombi-, Coupe- und Cabriolet-Versionen der E-Klasse werden in den kommenden Monaten vorgestellt.
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