Der japanische Markt für Elektrofahrzeuge (BEV und PHEV) 2016,

 

2015 betrug der japanische Elektrofahrzeugmarkt (BEVs –BatteryElectricVehicles- und PHEVs Plug-in Hybrid ElectricVehicles) 26.000 Einheiten (gegenüber 20.000 Einheiten 2014), womit Japan an vierter Stelle lag hinter China (207.000), Europa (189.000) und den USA (115.000).

Im ersten Halbjahr 2016 betrug dieser Markt 15.000 Einheiten(+15% im Vorjahresvergleich). Hierbei fallen 11.000 Einheiten auf BEV und 4.000 auf PHEV.

In der ersten Jahreshälfte dominierte Nissan am Markt mit dem Absatz von 10.000 Einheiten, vor Mitsubishi (mehr als 4.000); andere Marken kamen zusammen nicht über 1.000 Einheiten hinaus. Nissan verkauft nur BEV (Leaf und NV200e), während Mitsubishi sowohl PHEV (Outlander) als auch BEV (i-MievsMincab und Minitruck) anbietet.

Der Markt gestaltet sich äußerst konzentriert: im ersten Halbjahr 2016 kamen nur zwei Modelle über 1.000 Einheiten hinaus: der Nissan Leaf (9.500 Einheiten) und der Mitsubishi Outlander PHEV (4.000). Beide Modelle zusammen stellen 90% des Absatzvolumens an Elektrofahrzeugen in Japan dar.
Allerdings kommt jetzt der Toyota
Prius PHEV auf den Markt.

Für 2016 erwartet Inovev einen Elektrofahrzeugmarkt (BEV + PHEV) von 30.000 Einheiten und damit einen Anstieg um 15% im Vergleich zu 2015.

16-23-10   

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Honda stellt die neue Generation des Civic vor,

 

Honda hat die neue Generation des in Europa angebotenen Civic vorgestellt (der Vorgänger ist seit 2011 am Markt) und bleibt damit beim Fünf-Jahres-Lebenszyklus, der für die Modelle der Marke üblich ist.

Hergestellt wird der neue Civic im britischen Swindon, zusammen mit dem CRV. Er verwendet eine neue Plattform (die bereits im Modell für den nordamerikanischen Markt benutzt wird), die das Gewicht des Fahrzeugs deutlich reduzieren soll.

Allerdings ist das neue Modell 13cm länger als der Vorgänger (4,50m anstatt 4,37m) und damit viel länger als die Konkurrenten in der Kompaktklasse wie z.B. Peugeot 308 (4,25m), VW Golf (4,26m), Toyota Auris (4,33m), Renault Megane (4,36m), Ford Focus (4,36m) bzw. Opel Astra (4,37m). Der neue Civic nähert sich also von der Größe her den höheren Klassen, was nach dem Verschwinden des Honda Accord vom europäischen Markt interessant sein kann, riskant ist allerdings in Bezug auf die Absatzziele, da der Absatz der Mittelklasselimousinen in Europa zweimal niedriger ist als der der Kompaktlimousinen.

Der neue Civic kommt mit zwei Benzinmotoren: einen 3-Zylinder 1,0l  VTEC Turbo 129 PS und einen 4-Zylinder 1,5 VTEC Turbo 184 PS.
Honda bietet keine Dieselmotoren, obwohl dieser Motorentyp die Hälfte des europäischen Absatzes ausmacht.

Inovev erwartet den jährlichen Absatz von 45.000 Civic in Europa.

16-23-7   

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Audi stellt die neue Generation des SUV Q5 vor,

 

Auf dem Pariser Autosalon 2016 hat Audi die neue Generation des mittleren SUV Q5 vorgestellt.

Innerhalb der Audi SUV-Palette liegt dieses Modell zwischen dem Q3 (Kompaktsegment) und dem Q7 (obere Mittelklasse). Es konkurriert mit dem BMW X3, dem Mercedes GLC und dem Volvo XC60.

Seit 2009 ist das Fahrzeug das weltweit meistverkaufte SUV der Marke Audi. 2016 werden 150.000 Q5 verkauft, im Vergleich zu 120.000 Q3 und 100.000 Q7.

Im ersten Halbjahr 2016 liegt das Modell an vierter Stelle im Verkaufsranking, hinter den Konkurrenten BMW X3, Mercedes GLC und Volvo XC60, möglicherweise als Folge eines relativ langen Lebenszyklus (die erste Generation des Audi Q5 wurde 2008 eingeführt).

Die neue Generation des Q5 teilt die mittlere Audi MLB-Plattform mit den vor kurzem eingeführten Modellen A4 und A5. Damit soll sich das Gewicht um ca. 90kg im Vergleich zur vorherigen Generation reduziert haben.

Der neue Q5 wird im neuen Audi-Werk in Mexiko (San José Chiapa) hergestellt werden, nicht mehr in Ingolstadt wie der Vorgänger. Dieses mexikanische Werk wird nach Nordamerika und Europa liefern, während die Fahrzeuge für Asien vom chinesischen Werk in Changchun (FAW-Audi) kommen werden. Jährliches Produktionsziel des neuen Q5 ist 150.000 Einheiten in Mexiko und 125.000 in China.

-bDie Motoren aus dem früheren Q5 (2,0 TFSI Benziner und 2,0 TDI Diesel) sind stärker geworden.

16-23-5   

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VW will ab 2025 jährlich 1 Mio. Elektrofahrzeuge verkaufen,

 

Das BEV (Battery Electric Vehicle) I.D.-Konzept, das Volkswagen auf dem Pariser Autosalon 2016 vorgestellt hat, deutet ein Modell an, das bis 2020 an den Markt gehen soll. Das I.D.-Konzept ist ein viertüriger Kleinwagen mit einer Länge von 4,10m (d.h. 2cm mehr als ein Renault Zoe), basierend auf einer neuen modularen Plattform der VW-Gruppe (namens SEM), die für alle BEV der Gruppe verwendet werden soll.

Volkswagen kündigte an, bis 2025 das Absatzziel von jährlich eine Million BEV erreichen zu wollen, fast 10% des gesamten Gruppenabsatzes für alle Modelle. Der vom I.D-Konzept abgeleitete BEV ist das erste Mitglied einer Familie bestehend aus Limousinen aller Segmente, SUV sowie MPV, die sich die gleichen technischen Elemente teilen.

Volkswagen plant für jedes zukünftige Modell verschiedene Batteriekapazitäten, um je nach Modell eine Reichweite von 400 bis 600 km zu ermöglichen. In Paris 2016 zeigte Renault eine neue Version des Zoe, die gemessen an NEFZ-Zyklen bereits eine Reichweite von 400km aufzeigt (im Vergleich zu 200km bei der Einführung des Zoe 2012). Die eigentliche Reichweite beim Fahren des neuen Zoe wird mit Sicherheit weniger sein als die 400 km, die beim Standardtest gemessen wurden (wahrscheinlich eher 300 km), aber auch diese dürfte für viele Verwendungszwecke ausreichend sein.

VW hat noch ein weiter Weg vor sich, um das Absatzziel von jährlich eine Million 100% BEV bereits 2025 zu erreichen.
Seit 2010 hat Volkswagen nur 40.000 BEV verkauft. 2016 werden es 20.000 sein. Zum Vergleich: Renault-Nissan hat seit 2010 mehr als 300.000 BEV verkauft und wird 2016 80.000 absetzen.

16-23-8   

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Land Rover stellt die neue Generation des Discovery-SUV vor,

 

Land Rover hat beim Pariser Autosalon 2016 die neue Generation des SUV Discovery vorgestellt. Der neue Discovery (der die D7-Plattform verwendet und damit laut Herstellerangaben um 480kg leichter ist als der Vorgänger) positioniert sich gegenüber dem Discovery Sport wie auch der Range gegenüber dem Range Sport angesiedelt ist. Diese vier Modelle bilden das Rückgrat der Land Rover-Palette, die am Einstiegsniveau durch den Evoque vervollständigt wird, vor der Ankunft des zukünftigen für 2018 geplanten Defender.

Der neue Discovery, der Anfang 2017 auf den Markt kommt, wird bei Magna Steyr in Graz, Österreich, hergestellt werden, anders als das aktuelle Modell, das im britischen Solihull produziert wird. Grund dieser Verlagerung ist die mangelnde Produktionskapazität in Solihull, wo momentan die Fertigung der Modelle Range, Range Sport und Discovery, sowie des Jaguar XE und des F-Pace stattfindet.
2016 wird das Produktionsvolumen des Werks um die 300.000 Einheiten betragen, während die Kapazität 200.000 Einheiten im Jahr nicht übersteigt. Der Jaguar XE, ebenfalls in Solihull produziert, wird im Januar 2017 als erstes Modell ausgelagert (nach Castle Bromwich). Als zweites folgt der Discovery. Das Werk in Solihull kehrt dann zu seinem normalen Produktionsniveau zurück (200.000 Fahrzeuge pro Jahr).

Der neue Discovery bietet Dieselmotoren mit 2,0l 180 PS, 3,0l 211 PS,  3,0l 258 PS sowie ein 3,0l 340 PS Benziner, die meisten stammen vom Vorgängermodell. Inovev erwartet ein jährliches Absatzvolumen von 60.000 Einheiten des Discovery.

16-23-6   

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