Segmententwicklung im Europäischen Automobilmarkt (17 Länder),

Der Europäische Automobilmarkt erfuhr ein Negativwachstum von -2% im Jahr 2013 gegenüber 2012, ein kleinerer Rück-gang in 2012 im Vergleich zu 2011. Seit 2007 ist der Markt um 22% rückläufig.

Analysiert man die Segmententwicklung in den Jahren 2000 bis 2013 ist festzustellen, dass der Absatz in jedem Segment zurückgegangen ist, insbesondere im D-Segment (-41,7%). Nur Segment F konnte das Niveau in diesem Zeitraum stabil halten. Die Segmente C und B verzeichneten einen leichten Rückgang und stehen somit noch besser dar als die anderen Segmente. 

Die Segmente B und C steigerten ihre Marktpenetration von 25,8 auf 30,5 bzw. 34,7 auf 38,8%. Die Segmente D und E verloren Marktanteile (D: von 18.9% auf 13.3%; E: von 10.4% auf 7.4%). Die Segmente A und F zeigten sich relativ stabil
(A: von 9.6% auf  9.3%; F: von 0.6% auf 0.7%).

Fazit: Die Lücke zwischen den Segmenten B und C und den Segmenten A, D, E und F hat sich im Zeitraum 2000 bis 2013 vergrößert. Neben den bekannten Faktoren (Nutzungsrate, Stau, Einkaufspreise ...) hat die Diversifikation der Aufbauarten (speziell MPV und SUV/Crossover) die Attraktivität der Fahrzeuge aus den Segmenten B und C erhöht. 


14-16-2  

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Mexiko ist zur wichtigen Exportbasis für Japanische Hersteller geworden,

Mexiko, Nr. 8 im Ranking der Autoproduzenten der Welt in 2013 hinter Korea (Nr. 5), Indien (Nr. 6) und Brasilien (Nr. 7) war schon immer eine Exportbasis für US Hersteller (GM, Ford, Chrysler) und VW, wird aber als lateinamerikanisches Land immer mehr eine signifikante Exportbasis für japanische Hersteller von Kleinwagen für die Märkte in Nord- und Südamerika.


2005 betrug der Produktionsanteil der japanischen OEMs an der mexikanischen Automobilproduktion 25%, 2013 waren es 27%. Aufgrund der Kapazitätserweiterung von Nissan (700.000 auf 900.000 Einheiten), Honda (100.000 auf 300.000 Einheiten) und Mazda (0 auf 140 000 Fahrzeuge) sollte bald die 30% Grenze überschritten werden.


Die Kapazität aller japanischen Hersteller in Mexiko wird demnach von 900.000 in 2013 auf 1.440.000 im Jahr 2014 steigen, der Anteil würde dann auf 60% steigen. D.h. dass die Japaner in den Mexikanischen Markt vertrauen sowie in das Absatz-potenzial von Nord- und Südamerika deren Neuzulassungen 2013 25 Mio. Fzg. Erreicht haben gegenüber 23 Mio. in 2005 und somit das Vierfache Volumen von Japan.


Mexiko wird somit zur Exportbasis für die zwei Hauptregionen des Kontinents. Trotzdem könnte in dem Zeitraum 2015 auf 2016 ein Produktionsvolumen von über 3,5 Mio. Fahrzeugen erreicht werden.


14-15-9  

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The Renault plant in Tanger has reached 50% of the production volume of the Pitesti plant,

Das Renault Werk in Tanger (Marokko, Start Febr. 2012) erreichte im 1. Quartal 2014 50% des Produktionsvolumens des Werks in Pitesti (Rumänien). Tangier produzierte 2012 45.000 Fahrzeuge, 100.000 in 2013 und 44.000 im 1. Quartal 2014. Das Werk in Pitesti fertigte 89.000 Fahrzeuge im ersten Quartal 2014.

Für 2014 Inovev erwartet eine Verdoppelung der Produktion in Tanger gegenüber 2013 auf 190.000 Fahrzeuge. Die Kapazität wird dabei von 170.000 auf 250.000 Fahrzeuge um 50% steigen. Bis 2018 sollte das Marokkanische Werk bis zu 250.000 Fahrzeuge produzieren, Pitesti sollte dann auf 355.000 Einheiten hochgefahren sein.

Der entscheidende Punkt für diese Entwicklung ist der Transfer des Dacia Sandero von Pitesti nach Tanger seit Dezember 2013. Der Sandero wird derzeit europaweit exportiert.

Das Dacia Werk in Rumäninen hat die Kapazitätsgrenze mit der Fertigung des Logan und Duster (Geplante Stückzahl 2014: 265.000, 223.000 in 2013 exkl. CKD) erreicht, der Transfer des Sandero nach Marokko ist somit eine attraktive Alternative wenn man die Unterauslastung des Werk in Tanger berücksichtigt.

Auf der Grafik sieht man eindeutig den Effekt der Produktionsverlagerung, das Werk kann sich somit Pitesti auf die Produktion des Logan und Duster fokussieren.


14-15-8  

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Japan kontrolliert weltweit die größte Produktion,

Analysen zeigen häufig die Produktion nach Ländern (in denen die Werke gebaut wurden) oder OEMs. Dennoch wird ein Faktor dabei immer vernachlässigt: welche Länder steuern welche Hersteller. Inovev berücksichtigt diesen Umstand in der Produktions-datenbank. Die Renault-Nissan Gruppe wird von Frankreich aus gesteuert, Fiat-Chrysler von Italien.

Während Produktionsanalysen nach Ländern China an Nr. 1 zeigen vor USA, Japan, Deutschland, Korea, Indien und Brasilien, zeigt die Analyse der “steuernden” Länder ein anderes Bild der globalen Automobilindustrie und deren treibenden Kräfte.

In diesem Fall steht Japan 2013 auf dem ersten Platz der Produktionsanalyse. Der allgemeine Trend zeigt, dass 8 Länder die Weltproduktion steuern. Entwickelte Länder und historische Automobilstaaten (Japan, USA, Deutschland ...) steuern mehr Produktionsvolumen außerhalb des eigenen Landes. China und Indien steuern einen geringen Anteil der Weltproduktion. Der überwiegende Anteil der verbleibenden Staaten sind reine Produktionsstätten (Brasilien, Mexiko, Thailand..) ohne weitere Kon-trolle über die weitere Produktion.

Für einige Länder ist dieser Gegensatz sehr auffällig. Frankrich als Nr. 13 der größten produzierenden Länder liegt auf Platz 4 der global Player bzgl. der Steuerung der OEM-Produktionsvolumina dank Renault-Nissan und PSA.


14-15-10  

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Subaru verkauft 2013 weltweit 800.000 Fahrzeuge,

Subaru (Teil von Fuji Heavy Industries, früher Nakajima) ist einer der kleineren japanischen Hersteller neben Isuzu. 2013 verkaufte Subaru 800.000 Fahrzeuge gegenüber 750.000 in 2012 und 580.000 in 2011. Seit drei Jahren wächst Subaru sehr stark (-38%) nach einer Periode der Stagnation (2000-2008).

Die Produktion ist in Japan konzentriert (640.000 Fahrzeuge in 2013) in den Werken Ota und Yajima. Das einzige externe Werk ist in Lafayette, Indiana USA (170.000 Fahrzeuge in 2013).

Verkauft werden Subaru Fahrzeuge vorwiegend in den Kernabsatzmärkten USA (425.000 in 2013), wo Subaru seit 1990 operiert und in Japan (180.000 Fahrzeuge in 2013). Beide Märkte repräsentieren über 600.000 Einheiten in 2013, das sind 75% des gesamten weltweiten Absatzvolumens.

Subaru gehört heute zur Marke Toyota, die seinerzeit die GM-Anteile an Subaru gekauft hat. Subaru bleibt weltweit ein kleiner Hersteller. Mit Ausnahme der Modelle Trezia (umbenannte version des Toyota Yaris) und BRZ (umbenanntes Modell des Toyota GT86 Coupe), verkauft Subaru ausschliesslich Modelle der Kompaktklasse (Impreza and XV) und Mittelklasse (Forester, Legacy und Tribeca) mit konventionellen Aufbauarten (Stufenheck/Kombi) oder SUV.
14-15-6  

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