Neuzulassungen in China: Bestimmungen beeinträchtigen das Marktwachstum,

 

Mit dem Ziel 2015 eine BIP-Wachstumsrate von ca. 7 Prozent zu erreichen, erhöht China die öffentlichen Investitionen und hat die nationale Währung abgewertet, um die Exporte anzukurbeln. Während die Regierung versucht, die Wirtschaft wiederzubeleben, um den Automobilabsatz zu erhöhen, gibt  es weitere Faktoren, die den Markt mittel- bis langfristig negativ beeinflussen werden.

Sieben Städte, darunter Beijing und Tianjin, haben Zulassungsbeschränkungen für PKW eingeführt, um Verkehrsstaus und die Luftverschmutzung zu reduzieren; allerdings führen solche Maßnahmen zu einem Rückgang der Automobilverkäufe.

Tianjin, wo Ende 2013 Zulassungsbeschränkungen eingeführt worden sind, erfuhr 2014 einen Rückgang der PKW-Nachfrage um 48 Prozent. Chongqing, Suzhou und weitere Städte erwägen die Einführung solcher Beschränkungen, was insgesamt künftig zu einem Rückgang des PKW-Marktes führen könnte.

Ferner könnte die steigende Anzahl der von lokalen Regierungen eingeführten Fahrbeschränkungen in China langfristig die Konsumentenstimmung beeinflussen.
 

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Entwicklung der Premiummarken in einigen Ländern,

 

Seit Anfang 2000 wächst der Anteil der Premiummarken kontinuierlich weltweit. 2014 wurden mehr als 7,5 Mio. Premiumfahrzeuge verkauft, was ca. 10% des gesamten PKW-Absatzes entspricht. Welche Länder entwickelten sich am meisten in diesen 10 Jahren? Welche Länder stellen die größten Märkte für solche Fahrzeuge dar?

Am höchsten vertreten sind die Premiummarken in Europa (20% des PKW-Marktes), vor den USA (12%), Korea und China (8,5%). In Europa haben die Premiummarken (insb. die deutschen) eine sehr breite Produktpalette (vom Kleinstwagensegment bis hin zur Oberklasse, vom Standardfließheck bis hin zu SUV), die andere Märkte nicht aufweisen (insb. Kompaktlimousinen). Dies erklärt zum Teil ihren bedeutenden Marktanteil in dieser Region.

Bei den Absatzvolumen stechen drei Märkte deutlich hervor: in Europa wurden 2014 mehr als 2,6 Mio. Premiumfahrzeuge gekauft, dicht gefolgt von den USA (2 Mio.) und China (1,6 Mio. Einheiten). Weiter hinten folgen Japan, Russland, Korea und Brasilien. In Indien, der in der Grafik nicht berücksichtigt wird, wurden noch niedrigere Ergebnisse verzeichnet.

Das stärkste Volumenwachstum erfuhr China; das Land könnte 2015 oder 2016 an die USA und 2018 bzw. 2019 an Europa vorbeiziehen, auch wenn man eine mögliche Verlangsamung des chinesischen Marktes in den kommenden Jahren berücksichtigt.

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Globaler Absatz der Premiumhersteller,

 

Eine Analyse der Absatzzahlen der drei deutschen Premiummarken, weltweit führend auf ihrem Markt, zeigt, dass Audi seit einigen Jahren die weltweit meist produzierte und verkaufte Premiummarke ist, vor BMW und Mercedes, während die Marke vor 2009 noch an dritter Stelle war.

Die Entwicklung der Premiummarke der VW-Gruppe basiert auf zwei Hauptfaktoren: erstens eine starke Präsenz in China, die es der Marke ermöglichte, während der Krise 2008-2009 das globale Absatzniveau stabil zu halten, während andere Märkte unter der Krise litten. BMW und Mercedes, in China nicht so stark vertreten, konnten von dieser Dynamik nicht profitieren. Zweitens die Expansion der Audi-Palette (Segmente und Aufbauarten), die ausgeprägter war als bei anderen Premiumherstellern, u.a. die Einführung der Modelle Q5, A5, A1, Q3.

Seit 2014 verzeichnet Mercedes allerdings ein Comeback und für 2015 bleibt das Ergebnis noch aus. Momentan überragt keine der drei Marken, da die Verkaufszahlen alle nah bei einander liegen.

Die 4 wichtigsten Märkte für Audi 2014 sind: China (31% der Verkäufe), Deutschland (16%), die USA (11%) und Großbritannien (10%).
Für BMW sind die 4 wichtigsten Märkte: die USA (21%), China (17%), Deutschland (15%) und Großbritannien (9%).
Für Mercedes die 4 wichtigsten Märkte: die USA (20%), Deutschland (16%), Großbritannien (9%) und China (9%).

Die 4 wichtigsten Märkte machen für Audi 67% des gesamten globalen Absatzes aus, für BMW 63% und für Mercedes, dessen Verkäufe global besser verteilt sind, 54%.
 

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Elektrofahrzeuge: Absatz in Europa Q1 2015,

 

Unter den drei größten europäischen Märkten (Deutschland, Großbritannien, Frankreich) verzeichnet der Absatz der 100% Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybridfahrzeuge in Europa im ersten Halbjahr 2015 eine Vorherrschaft des UK-Marktes für diese Fahrzeugart:
UK: 14.838 Elektrofahrzeuge verkauft.
Frankreich: 10.427 Elektrofahrzeuge verkauft.
Deutschland: 9.653 Elektrofahrzeuge verkauft.

Bei den Verkäufen von Hybridfahrzeugen in Europa im ersten Halbjahr 2015 lässt sich eine deutliche Dominanz des französischen Marktes für diese Fahrzeugart erkennen:
Frankreich: 27.402 Hybridfahrzeuge verkauft. 
UK: 23.065 Hybridfahrzeuge verkauft.
Deutschland : 11.023 Hybridfahrzeuge verkauft.

Bei den Gesamtsummen PHEV + BEV liegen der französische und der britische Markt sehr nah bei einander (37.829 Einheiten bzw. 37.903 Einheiten), während der deutsche Markt weit zurück liegt (20.676 Einheiten). Diese drei Länder stellen auch Hybrid- und Elektrofahrzeuge her: Renault Zoe und Toyota Yaris Hybrid in Frankreich, Nissan Leaf und Toyota Auris Hybrid in UK, e-VW Golf, BMW i3 und Premiumhybridfahrzeuge in Deutschland.
 

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FCA stellt den Produktplan 2016-2018 vor,

 

In den letzten Wochen wurde der FCA-Produktplan für 2016-2018 kommuniziert. Diese neuen Modelle werden sowohl in Nordamerika als auch in Europa vermarktet werden. Diese zwei Regionen stellen die größten Märkte für die FCA-Gruppe dar (1,7 Mio. bzw. 700.000 Fahrzeuge in den ersten neun Monaten 2015), vor Südamerika und Asien.
     - 2016:
Für Europa und Nordamerika, Fiat 124 Spider (basierend auf dem Mazda MX5), der neue Jeep Compass, der neue Dodge Journey (Fiat Freemont in Europa), der Alfa Giulia (Mittelklasselimousine).
Nur für Europa, der Fiat Tipo (Kompaktlimousine – europäische Version des 2015 vorgestellten Aegea).
Nur für Nordamerika, der Chrysler Town & Country sowie Dodge Caravan, ein Chrysler 100 (basierend auf Fiat 500X / Jeep Renegade).
     - 2017:
Für Europa und Nordamerika der neue Jeep Wrangler Pickup, Alfa SUV (Mittelklasse).
Nur für Europa, der Fiat Punto (Kleinwagensegment).
Nur für Nordamerika, der neue Dodge Ram-Pickup. 
     - 2018:
Für Europa und Nordamerika, der neue Alfa Alfetta (Limousine der oberen Mittelklasse).
Nur in Nordamerika, der Dodge Subcompact (basierend auf dem Chrysler 100), neuer Dodge Charger und Dodge Challenger. Ein 2-türiges Cabriolet auf Challenger-Basis dürfte im gleichen Jahr eingeführt werden und würde den alten Namen Barracuda bekommen (ehemals Plymouth-Modell). Im CV-Segment wird FCA die Promaster- (Ducato) und Promaster City (Doblo)-Palette mit einem umbenannten Iveco Daily abrunden.

15-22-8   

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