Inovev prognostiziert den Absatz von mehr als 80.000 Einheiten für den neuen Ford Expedition,
Ford hat die neue Generation des Expedition, das größte SUV der Marke seit seiner Geburt 1997, vorgestellt. Es handelt sich um die 4. Generation des Modells (der Vorgänger ging 2007 an den Start). Basis ist immer noch die Plattform des F-Reihe-Pickups, der 2015 erneuert wurde. Der Expedition hat auch eine Aluminiumkarosserie. Dieses große SUV steht traditionell in direkter Konkurrenz mit dem Chevrolet Suburban, der die gleiche Plattform verwendet wie der Silverado Pickup. Vom Expedition hat es immer eine Lincoln-Version gegeben, den Navigator (Konkurrent des Cadillac Escalade). In den kommenden Monaten dürfte der neue Navigator vorgestellt werden.

Der Ford Expedition wird seit 2009 in Louisville (Kentucky) hergestellt, neben dem Lincoln Navigator. Vorher wurde das Fahrzeug in Wayne, Michigan, gebaut, nicht weit vom Produktionsstandort der F-Reihe entfernt. Die neue Generation des Ford Expedition tritt in den Fußstapfen eines Modells, das 2016 einen Absatz von beinah 80.000 Einheiten erzielte (gegenüber 60.000 2015). Die Absatzzahlen der vorherigen Generation (2008-2017) sind allerdings noch ziemlich weit entfernt von denen, die vor 2008 erreicht wurden (mehr als 100.000 Einheiten im Jahr), aber Inovev erwartet, dass 2017 die 80.000-Marke erneut übertroffen wird, trotz der zu erwartenden Verringerung des US-Marktes in diesem Jahr. 

Wie in der Vergangenheit wird der Ford Expedition nur in Nordamerika vermarktet werden.

 
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Globale Produktion 2016 inkl. chinesischer OEM,
Die übliche Klassifizierung der globalen Automobilproduktion nach Herstellern beinhaltet die Produktion der chinesischen Hersteller, die Fahrzeuge für ausländische Hersteller produzieren, in der Produktion dieser ausländischen Hersteller. In dieser Rangliste führt die Volkswagen-Gruppe als erster Hersteller weltweit 2016, vor Toyota, General Motors, Renault-Nissan und Hyundai-Kia.

Inovev hat ein unterschiedliches Ranking erstellt, in dem die Produktion der chinesischen Autohersteller für ausländische Hersteller in die Produktion der chinesischen Hersteller integriert wird. Dieses Ranking zeigt 5 chinesische Hersteller unter den ersten 15 der Welt (darunter SAIC an 6. Stelle mit der Produktion von 5,6 Mio. Fahrzeugen, Dongfeng an 10. Stelle mit 3,3 Mio. und FAW an 11. Stelle mit 2,8 Mio.), sowie insbesondere, dass der weltgrößte Hersteller die Toyota-Gruppe ist (9 Mio. Einheiten), vor Renault-Nissan (8,4 Mio.), VW (6,4 Mio.) , Hyundai-Kia (6,2 Mio.) und GM (5,9 Mio.).

Internationale Hersteller, die (durch JV) ein bedeutendes Produktionsvolumen in China erzielen, sind natürlich in diesem Ranking benachteiligt. Dadurch fallen VW und GM jeweils um zwei Plätze in diesem Ranking. FCA und Suzuki andererseits sind nicht betroffen, weil ihre Produktion in China sehr gering ist.

 
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Das meist produzierte Auto Asiens 2016,
Das meist produzierte Auto Asiens 2016 ist auch das meist produzierte Auto Chinas 2016, der Wuling Hongguang, ein Teil der GM-Gruppe wie Chevrolet, Buick, Cadillac, GMC, Holden oder Baojun.

Der Hongguang ist ein Kompakt-MPV mit Platz für bis zu acht Passagiere, das 2010 eingeführt wurde. 2016 wurden 847.000 Einheiten produziert und verkauft. Seit 2014 ist das Modell Chinas Bestseller.

2016 war es das fünft meist produzierte Modell der Welt  hinter der Ford F-Reihe (1.012.000 Einheiten), Toyota Corolla (985.000), VW Golf (970.000) und Hyundai Elantra (875.000).

Wuling ist seit seiner Gründung 2002 ein Minivan-Spezialist in China. Bis jetzt verkauft das mit Verbindungen zu SAIC und von GM gekaufte chinesische Unternehmen seine Fahrzeuge ausschließlich in China. Mit dem starken Wachstum des SUV-Absatzes auf diesem Markt hat Wuling in den letzten beiden Jahren einen bedeutenden Absatzrückgang zu verzeichnen gehabt.Während das Unternehmen 2014 1,6 Mio. Fahrzeuge in China verkaufte, waren es 2015 nur 1,3 Mio. und 2016 1 Mio., während der chinesische Markt insgesamt von 23,5 Mio. auf 28 Mio. Einheiten expandierte. Wuling wird sowohl von den SUV als auch von internen Konkurrenten von Baojun, eine weitere chinesische Marke der GM-Gruppe, angegriffen.

 
17-6-10
   

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Das meist produzierte Auto Europas 2016,
Das meist produzierte Auto Europas 2016 ist gleichzeitig das meist produzierte Auto Deutschlands 2016: der Volkswagen Golf (650.000 Einheiten, davon 455.000 in Europa verkauft).

Der Volkswagen Golf ist seit Ende der 70er Jahre das meist produzierte Fahrzeug Europas. Er ist häufig das meist verkaufte Auto Europas gewesen, insbesondere ohne Unterbrechung seit 2007.

Der Volkswagen Golf wird in Europa an einem einzigen Standort produziert, nämlich in Wolfsburg, der historische Sitz der deutschen Marke, wo bis 1978 auch der Beetle gebaut wurde. Der Golf wird aber auch auf anderen Kontinenten hergestellt (vor allem in China und in Mexiko) und erzielte ein Gesamtvolumen 2016 von 970.000 Einheiten.Er ist das dritt meist verkaufte Modell der Welt hinter der Ford F-Reihe (1.012.000 Einheiten produziert) und dem Toyota Corolla (985.000 Einheiten produziert). Er liegt vor Hyundai Elantra (875.000 Einheiten), Wuling Hongguang (847.000), Nissan Rogue / X-Trail (810.000) und Ford Focus (675.000). Der Golf wird momentan in der siebten Generation angeboten.

Der Volkswagen Golf bleibt ein entscheidendes Modell für den Hersteller und machte 2016 15% des weltweiten Absatzes der Marke aus  (ohne Trike-Ableitungen von Jetta, Bora und Vento).  Er wird 2019 ersetzt.

 
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Alfa Romeo erneuert Mito und Giulietta nicht,
Obwohl das Management von FCA 2014 mitgeteilt hat, dank Erneuerung und Erweiterung der Palette jährlich ab 2018 400.000 Alfa Romeo-Fahrzeuge verkaufen zu wollen, sind in den letzten Monaten die Ambitionen des Herstellers deutlich nach unten revidiert worden. Die neue Giulia-Limousine hat es im Mittelklasse-Premiumsegment schwer (nur 10.000 Einheiten wurden 2016 verkauft) und der Absatz am US-Markt könnte durch das Importzölle-Vorhaben der Trump-Administration beeinträchtigt werden. Eine Kombiversion der Giulia wird nicht eingeführt. Darüber hinaus werden Mito (Kleinwagen) und Giulietta (Kompaktwagen), die einen Großteil des Absatzes ausmachen, nicht ersetzt.

Die Zukunft der Marke basiert auf dem neulich eingeführten SUV Stelvio (Giulia-Plattform) und der hypothetischen Einführung 2019 von oberen Mittelklassemodellen, die Alfetta-Limousine und das SUV auf Alfetta-Basis. Diese Modelle im High-End-Bereich werden nur dann eingeführt, wenn der Absatz des Giulia den Herstellererwartungen entspricht, was momentan scheinbar nicht der Fall ist.

Mit der geplanten Stornierung von Mito und Giulietta scheint die Einführung eines SUV im Kompaktsegment gefährdet zu sein. Ebenfalls fraglich ist die Einführung eines vom Giulia abgeleiteten Sportcoupé. Damit wird Alfa Romeo 2018 bzw. in den darauf folgenden Jahren bestimmt keine 400.000 Autos verkaufen. Inovev erwartet für 2018 ein Absatzvolumen von 130.000 Einheiten und in den folgenden Jahren keine nennenswerte Erhöhung. Letztendlich scheint Alfa, wie Lancia, dem Untergang geweiht.

 
17-6-7
   

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