Iran is once again a crucial market for PSA
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Der Iran wird wieder ein entscheidender Markt für PSA,
- Die PSA-Gruppe hat 2016 offiziell die Produktion im Iran wieder aufgenommen (nach einer gezwungenen Stopp 2012): 233.000 PKW (Peugeot 206 und 405 für den heimischen Markt) wurden letztes Jahr in Teheran im Werk von Iran Khodro, dem führenden Hersteller des Landes, gebaut.
- Die Modelle Peugeot 206 und 405, die aktuell produziert werden, werden nach und nach bei Iran Khodro durch die neueren Modelle Peugeot 208 und 301 ersetzt werden, kurz danach auch durch das 2008 SUV.
- Das Produktionsvolumen wird daher schneller wachsen als von PSA geplant. Erwartet werden 340.000 Einheiten 2017, 350.000 2018, 360.000 2019 und 370.000 2020. Diese Zahlen beinhalten nicht die Produktion von Citroën, die 2018 50.000 Einheiten, 2019 100.000 und 2020 150.000 Einheiten betragen dürfte.
- Insgesamt erwartet Inovev, dass die PSA-Gruppe bis 2017 340.000 PKW im Iran produzieren wird, bis 2018 400.000, bis 2019 460.000 und bis 2020 520.000, was mehr als 10% der gesamten globalen Leistung der Gruppe entspricht.
- Im Falle erneuter Spannungen zwischen dem USA und dem Iran mit Auswirkungen auf den iranischen Markt könnten sich diese Prognosen allerdings reduzieren.
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Opel will market 4 SUVs in 2020
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Opel wird 2020 vier SUV vermarkten,
Opel hat angekündigt, im Jahr 2020 vier unterschiedliche SUV vermarkten zu wollen:
1. Der Crossland X (Klein-SUV) wird ab Sommer 2017 im spanischen Zaragoza hergestellt. Er teilt die PF1-Plattform mit dem Citroën C3 Aircross, der ab dem Herbst 2017 im gleichen Werk produziert wird.
2. Der Grandland X (Kompakt-SUV) wird ab dem Frühjahr 2018 in Sochaux, Frankreich produziert. Er wird die EMP2-Plattform des Peugeot 308 bzw. 3008 verwenden, der seit Ende 2016 in Sochaux hergestellt wird. Nach der Einführung des Grandland X 2018 wird der Opel Antara (GM-Ursprung) auslaufen.
3. 2019 kommt der Nachfolger des Mokka X (Klein-SUV). Dieser wird in Eisenach hergestellt werden. Er wird die CMP1-Plattform von PSA verwenden, wie auch die zukünftigen Peugeot 208 und 2008.
4. Ein viertes SUV (Name noch unbekannt) wird 2020 an den Start gehen. Es handelt sich um ein SUV der Mittelklasse, das die EMP2-Plattform (Peugeot 5008) verwenden und in Rüsselsheim gebaut werden wird. Der große Opel-SUV wird (wie der Peugeot 5008) ein 7-Sitzer sein. Somit wird dieses SUV mit dem 7-Sitzer-MPV von Opel, dem Zafira, konkurrieren. Die Ankunft des SUVkönnte das Aus für den Zafira 2020 bedeuten.
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,Ford will launch Ecosport production in Craiova end 2017
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Ende 2017 beginnt Ford mit der Produktion des Ecosport in Craiova,
- 2014 führte Ford den Ecosport in Europa ein, um mit den dort vertriebenen Klein-SUV wie Nissan Juke, Renault Captur, Peugeot 2008 und Opel Mokka zu konkurrieren. Dieses Klein-SUV wurde bereits seit 2012 in Lateinamerika angeboten. Das in Europa angebotene Modell kommt nicht aus Lateinamerika sondern aus Indien (aus dem Werk in Chennai, wo Ford-Modelle für den heimischen Markt hergestellt werden). Ab dem Herbst 2017 werden die in Europa vertriebenen Ecosport-Modelle ausschließlich im rumänischen Ford-Werk in Craiova produziert werden (230km westliche von Bukarest).
- Der Ecosport wird einer Überarbeitung unterzogen, wobei der vordere Grill mit dem der anderen europäischen Ford-SUV Kuga (Kompaktsegment) und Edge (Mittelklasse) harmoniert wird. Der überarbeitete Ecosport (s. Foto) wird bei der nächsten Frankfurter Motorshow vorgestellt.
- Das Ford-Werk in Craiova produziert seit 2012 ein einziges Modell: den B-Max, ein Minivan der Kleinwagensegment, dessen Absatz von 66.000 2013 auf 37.000 2016 gefallen ist. Dies ist angesichts der Werkskapazität von 100.000 Einheiten im Jahr problematisch. Die Ecosport-Produktion wird die Kapazität in Craiova Ende 2017 sättigen, da der Absatz von B-Max und Ecosport-Modellen 2016 fast 94.000 Einheiten betrug und 2017 die 100.000-Marke erreicht werden dürfte. In Zukunft könnte sich das Werk möglicherweise ausschließlich auf die Produktion des Ecosport fokussieren.
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BYD will build an assembly plant in France
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BYD wird ein Montagewerk in Frankreich errichten,
- Der chinesische Hersteller BYD (21. Hersteller weltweit) hat sich innerhalb von wenigen Jahren zu einem der führenden globalen Hersteller von Elektrobussen entwickelt. Seine Produktion von Elektrobussen in China ist von 2015 5.375 Einheiten auf 2016 13.278 Einheiten gestiegen. Diese sind für den heimischen Markt vorgesehen.
- Nach der Belieferung des chinesischen Marktes durch das Werk in Changsha (ausgelegt für die Produktion von bis zu 50.000 Busse im Jahr) hat BYD Werke für Elektrobusse in mehreren Ländern etabliert: USA, Ungarn und Brasilien. In den USA stieg die Busproduktion von jährlich 200 auf 400 Einheiten. Die Produktionsaufnahme in Ungarn wird für 2017 erwartet. Was Brasilien betrifft, ist die Vereinbarung zwischen BYD und den brasilianischen Behörden noch nicht ratifiziert worden. BYD hat ein neues Elektrobus-Werk in Frankreich angekündigt, in der Kommune Allonne (in der Region Hauts de France). Das Werk dürfte im ersten Halbjahr 2018 in Betrieb gehen.
- BYD hat angekündigt, anfangs jährlich 200 Fahrzeuge im französischen Werk zu bauen und diese Zahl langfristig eventuell zu verdoppeln. BYD erklärt die Wahl Frankreichs dadurch, dass der Busmarkt in Frankreich der größte in Europa ist. Die Modelle, die dort hergestellt werden, sind bereits in den USA als K9 bekannt, der 2010 eingeführt wurde. Dieses 18t-Modell hat eine Reichweite von 250km. 2016 verkaufte BYD 6.000 K9-Busse weltweit.
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Factories in Europe produced at close to 84% of capacity in 2016
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Produktion der europäischen Werke 2016 bei knapp 84% der Kapazität,
- Überkapazitäten bei der Produktion in Europa (Europa 29 + Türkei) fielen 2016 auf 16%, bei einer Auslastungsrate von 84%, beinah also auf dem Niveau von 2007 (85%).
- Diese Zahl, eine der besten in diesem Jahrzehnt, lässt sich durch zwei Faktoren erklären:
1. Der Anstieg des europäischen Marktes 2016 (+7% für alle PKW und LUV), der zu der Produktion von mehr Fahrzeugen im letzten Jahr führte.
2. Die Schließung mehrerer Werke 2015 (Bochum, Genk) sowie die Abschaffung von Montagestraßen in diversen anderen Werken, wodurch sich die Kapazität der europäischen Automobilindustrie im letzten Jahr verringerte.
- Die Exporte blieben 2016 auf einem guten Niveau und hatten damit keinen negativen Einfluss auf das europäische Produktionsvolumen. Ferner wurden keine neuen Werke in Europa gebaut, die die Kapazität hätten erhöhen können.
- 2017 dürfte der europäische Markt weiter steigen, es kommen keine neuen Kapazitäten hinzu (das Jaguar Land Rover-Werk in Nitra wird 2018 fertiggestellt). Somit wird für 2017 mit einer weiteren Verringerung der Überkapazität gerechnet. Diese könnte auf 14% fallen, das niedrigste Niveau, das jemals in Europa verzeichnet wurde.
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