Lamborghini plant die Produktion von 3.500 Urus pro Jahr,
Lamborghini (Tochtergesellschaft der Volkswagen-Gruppe) hat sein neues SUV namens Urus vorgestellt, das die Palette des Herstellers erweitert. Das Modell nimmt auf Anhieb die Spitzenposition der Premiumkategorie ein, da momentan keine Konkurrenten vorhanden sind. Maserati Levante, BMW X6 und Porsche Cayenne sind preislich und insbesondere mit ihrer Motorisierung niedriger positioniert. Der Lamborghini-Motor erreicht 650 PS im Vergleich zu 430 PS beim Levante, 450 PS beim X6 bzw. 570 PS beim Cayenne Turbo S. Der Bentley Bentayga V12 entwickelt zwar 600 PS, liegt aber in der Luxus-SUV-Kategorie. Auf echte Konkurrenten für den Lamborghini Urus wird man warten müssen, bis die zukünftigen SUV von Ferrari, Aston Martin und Bugatti auf den Markt kommen. Momentan ist der Lamborghini Urus das schnellste SUV der Welt.

Der Lamborghini Urus verwendet die MLB Evo-Plattform, die auch im Porsche Cayenne, Bentley Bentayga und Audi Q7 zum Einsatz kommt. Der 650 PS V8 4,0 Liter Motor liegt vorne, eine Neuheit bei der Marke, die sonst ihre Motoren hinter der Fahrerkabine platziert. Das Fahrzeug hat Allradantrieb, um die Straßenhaftung insbesondere bei hohen Geschwindigkeiten zu verbessern. 2019 folgt eine V6 3,0 Plug-In-Hybrid (die Technologie hierfür kommt vom Porsche Panamera Plug-In).

Lamborghini plant, seinen globalen Absatz dank dem Urus zu verdoppeln, von 3.500 Einheiten 2016 auf 7.000 Einheiten 2019. Hergestellt wird der Urus im Lamborghini-Werk in Sant'Agata Bolognese.


17-29-10   
 

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Der Toyota Yaris ist 2017 das meist produzierte Auto Frankreichs,
Wie bereits 2016 ist der Toyota Yaris 2017 erneut das meist produzierte Auto Frankreichs. Im Gesamtjahr wurden in Onnaing (Hauts de France), wo sich die Produktion dieses Modells für den europäischen Markt konzentriert, 237.851 Einheiten hergestellt, 1,8% weniger als im Vorjahr.

Der Toyota Yaris führt vor dem Peugeot 3008 (212.487 Einheiten) und dem Peugeot 2008 (198.247 Einheiten), die von der europäischen Begeisterung für SUV profitiert haben. Dem Peugeot 3008 gelang 2017 ein spektakulärer Durchbruch mit einem Anstieg um 162%. Der Peugeot 308 andererseits hatte 2017 deutliche Verluste zu verzeichnen (-19,3%) und landete zum Ende des Jahres mit einem Produktionsvolumen von 175.847 Einheiten auf dem vierten Platz.

Es ist diesem starken Rückgang des Peugeot 308 zu verdanken, dass der Toyota Yaris 2017 den ersten Rang verteidigen konnte, da das Produktionsvolumen des Yaris in den letzten vier Jahren stabil geblieben ist. 2018 dürfte allerdings für den Yaris schwieriger werden, weil die Absatzdynamik des Peugeot 3008 darauf hindeutet, dass das Modell in diesem Jahr die Führung übernehmen könnte.

Unter den Top 4 sind keine Renault bzw. Citroën-Modelle zu finden, da der Renault Clio hauptsächlich in der Türkei und der Citroën C3 überwiegend in der Slowakei hergestellt werden. Auch der Peugeot 208 wird aktuell hauptsächlich in der Slowakei gebaut.


18-01-1   
 

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VW geht eine Partnerschaft mit JAC ein, um in China LCV zu bauen und zu vermarkten,
Ausländische Hersteller, die durch JV mit chinesischen Herstellern in China aktiv sind, haben sich hauptsächlich auf den PKW-Markt konzentriert. Sehr wenige zeigten Interesse an Nutzfahrzeuge, so dass dieser Markt aktuell noch fast ausschließlich von chinesischen Autobauern besetzt ist. Der chinesische Nfz-Markt betrug 2015 3,45 Mio. Einheiten, 2016 3,65 Mio. und wird sich 2017 der 4 Mio.-Marke annähern. Von diesem Volumen machen LCV (unter 3,5 Tonnen) 2017 fast 2,2 Mio. Einheiten aus.

Ausländische Hersteller wären somit gut beraten, sich mit diesem lukrativen Markt zu beschäftigen, insbesondere weil fast noch ausschließlich chinesische Hersteller darin investieren. Aus diesem Grund hat Renault kürzlich mitgeteilt, dass das Unternehmen ein JV mit dem chinesischen OEM Brilliance gründen wird, um in China LCV herzustellen und zu vermarkten. Aus den gleichen Gründen hat PSA ebenfalls eine Partnerschaft mit Changan mitgeteilt. Nun ist Volkswagen an der Reihe und gründet ein JV mit dem chinesischen OEM JAC, um diesen Markt zu bedienen. Es ist gut möglich, dass im Laufe der nächsten Monate weitere Ankündigungen folgen werden, da besonders die europäischen Hersteller große LCV-Expertise besitzen und der chinesische Markt ein Investitionspotential bietet, das noch größer ist, als das des europäischen Marktes (2017 dürfte der LCV-Absatz in Europa 2 Mio. Einheiten betragen).


17-29-8   
 

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Inovev erwartet die Produktion von 35.000 Mercedes CLS im Jahr,
Mercedes hat die dritte Generation des CLS vorgestellt (die Vorgängergeneration war aus dem Jahr 2011). Diese liegt in der Palette des Herstellers zwischen der E-Klasse und der S-Klasse.  Dieses Modell, wie auch die ersten beiden Generationen, als 4-türiges Coupe vorgestellt, ist in Wirklichkeit eine 4-türige Limousine mit niedrigem Profil, die mit dem Audi A7 Sportback und der 6er BMW Gran Coupé konkurriert. Die neue Generation des Mercedes CLS wurde sogar ein paar Wochen nach dem Audi A7 Sportback eingeführt.

Der neue CLS soll den Absatz dieser Modellfamilie ankurbeln, der 2005 seinen Höchststand erreicht hat (erste Generation) mit einer Spitzenproduktion von 53.000 Einheiten, danach aber an Popularität verlor (2014 30.000 Einheiten, 2017 20.000 Einheiten) aufgrund des Rückgangs der sportlichen Limousinen (Audi A7 und 6er BMW erfahren den gleichen Trend). Hinzu kommt, dass die SUV ihren Absatz ausweiten und dass traditionelle Limousinen kürzlich erneuert worden sind (Mercedes E-Klasse, 5er BMW).

Der neue CLS wird es also schwer haben, besonders weil eine AMG GT-Limousine kurz vor der Einführung steht und zusätzlich seine Position schwächen könnte. Inovev prognostiziert die jährliche Produktion von 30.000 bis 35.000 Einheiten des neuen CLS. Vorgesehene Motoren sind: 6-Zylinder Benziner 3,0  367 PS , 6-Zylinder 3,0 Diesel 340 PS und 6-Zylinder 3,0 Diesel 258 PS. Weitere kleinere Motoren folgen ab 2019.


17-29-9   
 

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Bestseller beim PKW-Absatz in Japan in den ersten neun Monaten 2017,
Der japanische Markt (PKW+LCV) ist in den ersten neun Monaten 2017 um 8,8% gestiegen. Betrachtet man die Top 20 Modelle, stellt man fest, dass es im Vorjahresvergleich viele Veränderungen gibt. Der Toyota Prius ist nicht mehr Marktführer und hat 75.000 Einheiten an den CHR verloren, der seinen Absatz um 100.000 Einheiten steigern konnte. Der CHR hat ebenfalls Einheiten von dem Toyota Aqua hinzugewonnen, der 40.000 verloren hat. Der Toyota CHR konnte damit eindrucksvoll auf den 7. Platz durchbrechen.

Die Modelle Nissan Note, Nissan DAYZ, Nissan Daihatsu Move, Honda Freed, Nissan Serena entwickeln sich dank der Erneuerung bzw. Überarbeitung stark, machen allerdings weniger Fortschritt als der CHR.

An erster Stelle 2017 liegt der Honda N-Box, nachdem er im letzten Jahr zweiter war.

Die Segmentanalyse zeigt, dass Fahrzeuge des Kleinstwagensegments (Midgets bzw. K-cars) 36,4% des japanischen Marktes ausmachen (vs.36,3% 2016), Kleinwagen 24,9% (vs. 24,3 % 2016), die Kompaktklasse  24,3% (vs. 23% 2016), die Mittelklasse 8,4% (vs.10% 2016) und die obere Mittelklasse 6% (vs.6,2% 2016).

Bei den Aufbauarten sind die Limousinen von 67% des japanischen Marktes 2016 auf 65% 2017 zurückgefallen, die SUV haben 1,5% hinzugewonnen (von 12% auf 13,5%) und die Minivans 0,5% (von 21% auf 21,5%). Es ist eine Besonderheit des japanischen Marktes, dass noch heute mehr Minivans als SUV verkauft werden.


17-29-6   
 

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