Inovev prognostiziert einen Absatz von 250.000 bis 300.000 Einheiten im Jahr für den neuen VW Jetta,
Volkswagen hat die neue Generation der Jetta-Limousine vorgestellt. Ursprünglich eine Stufenheck-Version des Fließheck-Golfs hat dieses Modell im Laufe der 2000er Jahre mit einer eigenen Karosseriekonstruktion seine Eigenständigkeit erlangt. Die vorherige Version des Jetta stammt aus dem Jahr 2010. Die neue Generation, die erstmalig auf der 2018 Detroit Auto Show vorgestellt wurde, ist größer und hat zum ersten Mal drei Seitenfenster. Design und Größe ähneln denen des amerikanischen Volkswagen Passat, der in Chattanooga gebaut wird und auf der MQB-Plattform basiert.

Der VW Jetta wird traditionell deswegen in Detroit vorgestellt, weil die USA und Mexiko (wo die Produktion stattfindet) die beiden Hauptmärkte für diese Limousine sind. Der in China gebaute VW Jetta wird hier nicht berücksichtigt, weil dieses Modell ein eigenes Lebenszyklus sowie eine eigene Konstruktion hat und ausschließlich in China vermarktet wird.

Der in Mexiko (Peubla) hergestellte Jetta wird zu einer Zeit ersetzt, wo der Rückgang in den beiden Hauptmärkten (USA und Mexiko) seit einigen Jahren im Gange ist. Die Exporte nach Europa sind nach und nach zurückgegangen und 2017 auf Null gesunken. Der neue Jetta wird angesichts des Scheiterns dieses Modells auf diesem Markt nicht in Europa angeboten werden. Hier wird der Golf (der Bestseller in Europa) bzw. der Passat bevorzugt. Inovev erwartet den Absatz von 250.000 bis 300.000 Einheiten des in Mexiko hergestellten Jetta. 


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Das Angebot an europäischen SUV zum 1. Januar 2018,
Inovev hat die Anzahl der verschiedenen SUV untersucht, die zum 1. Januar 2018 in Europa vermarktet werden. Gezählt wurden nur die SUV der Klein,- Kompakt-, Mittel- und oberen Mittelklasse, da die SUV des Kleinst- und Oberklasse-Segments nur ein Bruchteil des SUV-Absatzes in Europa darstellen.

Insgesamt werden 78 SUV am europäischen Markt angeboten, weitere 15 sind in der Vorbereitung. 2019 werden damit knapp 100 SUV in Europa vermarktet, wenn man die Kleinst-SUV (Suzuki) und die der Oberklasse (Rolls Royce, Bentley, Maserati, Lamborghini) hinzuzählt.

Von den 78 SUV, die aktuell in Europa angeboten werden, sind 18 im Kleinwagensegment (zuzüglich vier in der Vorbereitung), 25 in der Kompaktklasse (+ 4 in der Vorbereitung), 22 in der Mittelklasse (+4 in der Vorbereitung) und 13 in der Oberklasse (+3 in der Vorbereitung). Die SUV der Kompakt- und Mittelklasse werden damit in den kommenden Jahren in der Überzahl bleiben.Sie machen 2017 57% des SUV-Absatzes aus.

Von den 78 SUV, die aktuell in Europa vermarktet werden, werden 29 von Premiummarken angeboten (plus mehr als 10 in der Vorbereitung), während die Generalisten 49 anbieten (+5 in der Vorbereitung). Die Premium-Hersteller werden damit ihr SUV-Angebot mehr festigen als die Generalisten.

2017 machte der SUV-Absatz 30% des europäischen Pkw-Marktes aus, nach 26% 2016. Die zahlreichen SUV, die sich in der Vorbereitung befinden, zeigen, dass sich dieses Absatzwachstum in den kommenden Jahren fortsetzen dürfte.


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Deutsche Autobauer haben ihre Auslandsproduktion in den letzten 10 Jahren verdoppelt,
Die drei deutschen Gruppen Volkswagen, Daimler und BMW haben in zwölf Jahren (von 2007 bis 2017) ihr Produktionsvolumen außerhalb von Deutschland verdoppelt.

Die ausländische Produktion stieg von 5,4 Mio. Einheiten 2007 auf 10,8 Mio. 2017, während die in Deutschland im gleichen Zeitraum um nur 12,8% von 4,7 Mio. auf 5,3 Mio. zunahm.

War das Produktionsvolumen der drei deutschen Gruppen 2005 mit dem außerhalb Deutschlands vergleichbar, ist die Lage 2017 ganz anders, da die Produktion in Deutschland jetzt nur die Hälfte von der außerhalb Deutschlands beträgt. Deutschland (5,3 Mio. im Vergleich zu 10,8 Mio.).

Scheinbar hat während der 2000er Jahre eine Verlagerung der Produktion seitens der deutschen Hersteller stattgefunden. Dies ist nur zum Teil der Fall, da fast die Hälfte der Produktion außerhalb Deutschlands in China stattfand, wo die hergestellten Fahrzeuge vor Ort verkauft werden. In diesem Fall spricht man eher von Lokalisierung als von Verlagerung.

Gleiches gilt für die Produktion in Russland. Auch in den USA wird die Mehrheit der dort produzierten Fahrzeugen vor Ort verkauft. Die deutschen Gruppen haben noch Spielraum bei der Verlagerung ihrer Produktion, insbesondere Daimler und BMW, die im Vergleich zu Volkswagen nur die Hälfte verlagert haben.


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FCA beendet die Produktion von Fiat-Modellen in China und Indien,
Die Marke Fiat ist weder auf dem größten Markt der Welt (China) noch auf dem viert größten (Indien) erfolgreich gewesen. Folglich hat sich die FCA-Gruppe entschieden, die Produktion von Fiat-Modellen in diesen beiden Ländern zu beenden und sich stattdessen auf die Entwicklung der Produktion von Jeep-Modellen zu fokussieren. Die Marke Jeep profitiert von der globalen Begeisterung für SUV.

Die Produktion von Fiat-Modellen (Viaggio, Ottimo) erreichte 2014 eine Spitze von 70.000 Einheiten in China, die alle auf dem heimischen Markt verkauft wurden, bevor der Absatz ab 2015 zusammenbrach.

Die Produktion von Fiat-Modellen (Punto, Linea) erreichte 2009 eine Spitze von 25.000 Einheiten in Indien, die alle auf dem heimischen Markt verkauft wurden, bevor der Absatz ab 2011 stetig zurückging.

2015 begann die Produktion in China von Jeep-Modellen unter der Leitung von FCA (Renegade, Compass, Cherokee) sowie in Indien 2017. Das Niveau, das 2017 in China erreicht wurde, ist sehr zufriedenstellend, da bereits über 200.000 Einheiten, d.h. gleich dem von Peugeot, allerdings in lediglich zwei Jahren erzielt.

In Indien ist es noch zu früh, das Abschneiden der Marke Jeep abzuschätzen. Nichtsdestotrotz zeigt das Beenden der Produktion von Fiat-Modellen in China und Indien sowie zuletzt auch in Nordamerika das zunehmende Desinteresse seitens der Kunden sowie des Gruppenmanagements an der Marke Fiat.


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Update zu BYD Elektrobus-Werken weltweit (außer China),
In den letzten Jahren hat der chinesische Elektrobus-Hersteller BYD den Bau von Elektrobus-Werken in mehreren Ländern außerhalb Chinas mitgeteilt. Inovev zieht Bilanz über die aktuelle Lage:

§ Ungarn: Werk im Norden des Landes baut 400 Elektrobusse im Jahr
§ USA: Werk in Kalifornien (Lancaster) baut 300 Elektrobusse im Jahr
§ Kanada: Werk in Ontario geht 2018 in Betrieb für die Produktion von Elektrobussen und Elektro-Lkw
§ Frankreich: Werk in Allonne (Hauts de France) im Bau. Produktion von 200 Elektrobussen im Jahr ab Sommer 2018

Insgesamt wird die Produktion von BYD-Elektrobussen außerhalb von China ca. 1.000 Einheiten im Jahr betragen. Der OEM will nun diese Aktivitäten ausweiten, um die Produktion von Elektro-Lkw zu umfassen, die die Elektrobus-Produktion in den Jahren 2020-2025 ergänzen könnte.

Diese Strategie ähnelt der von Tesla, wo man sich auf die Einführung eines Elektro-Lkw 2020 vorbereitet, während auch traditionelle Hersteller von konventionellen Lkw nun anfangen, sich für diese Motorenart zu interessieren; bislang wurde allerdings noch kein wichtiges Produkt dieser Art auf den Markt gebracht.

Eine weitere Ambition von BYD ist es, den Weltmarkt für Elektrotaxis zu beherrschen.


17-30-6   
 

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