2017 nahm der chinesische PKW + LUV-Markt um 3,0% zu,
Der chinesische Automobilmarkt (PKW + LUV) nahm 2017 um 3% zu, 1,4% davon PKW, mit einem Volumen von 24,72 Mio. Einheiten (gegenüber 24,38 Mio. 2016). Damit verlangsamte sich der Markt, nach einem Plus von mehr als 14% im Vorjahr. Inovev rechnet für 2018 mit einer weiteren Verlangsamung des chinesischen Marktes.

Gedämpft wurde der Zulassungsanstieg 2017 durch das Auslaufen der Steuernachlässe für die meisten Autos, die sich 2016 voll ausgewirkt und den Markt angekurbelt hatten.

Der Anteil der chinesischen Hersteller erreichte 2017 36% des PKW-Marktanteils bzw. sogar 44%, wenn man die LUV mitzählt, und lag damit nah bei den Zielsetzungen der chinesischen Regierung. Ausländische Hersteller belegen noch immer 64% des PKW-Marktes und 56% des PKW+LUV-Marktes, obwohl ihre Fahrzeuge unter Lizenz durch die chinesischen Hersteller produziert werden, mit denen sie JV gegründet haben, die zu über 50% diesen chinesischen Herstellern gehören.

2017 machten sieben Hersteller mehr als die Hälfte des chinesischen Marktes aus (58,6%): Volkswagen-Gruppe (16,3%), GM-Gruppe (15,8%), Renault-Nissan (6%), Honda ( 5,8%), Geely (5,6%), Toyota (4,6%) und Changan (4,5%). Unter diesen sieben Herstellern befinden sich zwei unabhängige chinesische Hersteller (Geely und Changan), zwei Europäer (Volkswagen und Renault-Nissan), zwei Japaner (Honda und Toyota) und ein Amerikaner (GM).


18-02-7   
 

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Anstieg der globalen Automobilproduktion 2017 um 2,3%,
Die globale Automobilproduktion (PKW+LUV) nahm 2017 im Vergleich zu 2016 um 2,3% zu, mit einem geschätzten Volumen von mehr als 97 Mio. Einheiten (gegenüber 94,77 Mio. Einheiten 2016).

Dieses Wachstum ist zweimal so gering wie das von 2016 im Vergleich zu 2015 (+4,5%), da sich die ersten drei Automobilmärkte China (+3%), die USA (-2%) und Europa (+ 3%) 2017 verlangsamten. Dies beeinflusste wiederum die Gesamtproduktion.  Die Top 20 Produktionsländer behalten ihre Rangfolge von 2016 bei, mit Ausnahme von Brasilien und Russland, die dank ihren starken heimischen Märkten jeweils um einen Platz höher liegen. Dafür fallen der Iran und China um je einen Platz aufgrund der Einstellung gewisser Modelle.

2017 baute China (+2,9%) seine Führung beim Volumen vor den anderen Produktionsländern aus und erreichte mehr als 29 Mio. Einheiten, während der zweitgrößter Produzent, die USA (-7,7%) nicht über 12 Mio. Einheiten hinaus kam. Alle EU-Länder (+0,7%) erreichten im vergangenen Jahr knapp 19 Mio. Einheiten. Zu beachten ist, dass der Rückgang des britischen Marktes im vergangenen Jahr die deutsche (-0,5%), die spanische (-4,1%) und die britische (-1,7%) Produktion beeinflusste.

Unter den Top 20 Produktionsländern wurde das stärkste Wachstum in Brasilien (+30%) und Russland (+20%) verzeichnet.

Für 2018 rechnet Inovev mit einem Wachstum der globalen Automobilproduktion um 2%.


18-02-5   
 

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Der globale Automobilmarkt nahm 2017 um 2,3% zu,
Der globale Automobilmarkt (PKW+LUV) nahm 2017 im Vergleich zu 2016 um 2,3% zu, mit einem geschätzten Volumen von mehr als 96 Mio. Einheiten (gegenüber 93,85 Mio. Einheiten 2016).

Dieses Wachstum ist zweimal so gering wie das von 2016 im Vergleich zu 2015, da sich die ersten drei Automobilmärkte China (+3%), die USA (-2%) und Europa (+ 3%) 2017 verlangsamten. Dies beeinflusste wiederum die Gesamtzulassungen, da diese drei Märkte zusammen mehr als zweidrittel der globalen Zulassungen ausmachen.

Die Top 20 Automobilmärkte sind gegenüber 2016 unverändert, mit Ausnahme von Russland und dem Iran, die dank starken Zunahmen jeweils um einen Platz höher liegen. Dafür fallen Mexiko und Spanien um je einen Platz, ebenso die Türkei und Thailand.

2017 baute China (+3%) bei den Zulassungen seine Führung vor den wichtigsten Märkten aus und erreichte mehr als 29 Mio. Einheiten, während der zweite Markt, die USA (-2%) nicht über 17,5 Mio. Einheiten hinaus kam. Alle EU-Länder (+3%) erzielten im vergangenen Jahr knapp 18 Mio. Einheiten. Damit ist der europäische Markt 2017 wieder an die USA vorbei gezogen. Dies war bereits von 2005 bis 2011 der Fall.

Unter den Top 20 Automobilmärkten wurde das stärkste Wachstum in Argentinien (+26%), Russland (+12%) und dem Iran (+16%) verzeichnet. Für 2018 rechnet Inovev mit einem Wachstum der globalen Zulassungen um 2%.


18-02-4   
 

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Volkswagen und Renault-Nissan sind die weltweit führende Hersteller 2017,
Die Volkswagen-Gruppe blieb 2017 weltweit größter Hersteller mit einen Absatzvolumen von 10,7 Mio. Einheiten (PKW + LUV + LKW) und somit einem Anstieg um 4% verglichen mit 2016.

Schließt man die LKW aus, kann auch die Renault-Nissan-Gruppe behaupten, 2017 der weltgrößte Autohersteller zu sein, da sie 10,6 Mio. PKW + LUV verkauft hat, einen Anstieg um 6,5% im Vergleich zu 2016. Anders als die Volkswagen-Gruppe stellt die Renault-Nissan-Gruppe keine LKW her. Ohne LKW erreichte die Volkswagen-Gruppe 2017 ein Absatzvolumen von 10,5 Mio. Einheiten.

Drittgrößter Hersteller weltweit 2017 ist die Toyota-Gruppe mit einem Volumen von 10,35 Mio. Fahrzeugen inkl. LKW und 10,15 Mio. ohne, d.h. +2% gegenüber 2016.

An vierter Stelle kommt die GM-Gruppe mit geschätzten 9,25 Mio. Fahrzeugen (GM baut keine LKW mehr), wenn das Volumen von Opel nach der tatsächlichen Übernahme durch PSA im August 2017 nicht mit gerechnet wird. Dieses Volumen stellt einen Rückgang um 7% im Vergleich zu 2016 dar, teilweise aufgrund des Verkaufs von Opel.

Fünftgrößter Hersteller weltweit 2017 ist die Hyundai-Kia-Gruppe mit einem Volumen von 7,25 Mio. Fahrzeugen (inkl. LKW), ein Minus um 8% gegenüber 2016.


18-02-3   
 

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Dieselanteil fällt 2017 auf 45% des europäischen Marktes,
Der Dieselanteil am europäischen Pkw-Markt ging 2017 deutlich zurück. Er fiel von 50% 2016 auf 45% im vergangenen Jahr und die Hersteller rechnen für 2018 mit 40%.

Somit ist der Markt wieder auf dem Niveau vom Anfang der 2000er, als der Anteil im Jahr 2002 40% und 2003 44% betrug, gegenüber 32% im Jahr 2000 und 22% 1995. 2011 wurde mit 56% der Spitzenwert beim Diesel-Marktanteil in Europa erreicht.

Diese radikale Veränderung der Nachfrage (die durch die verschiedenen europäischen Regierungen gefördert wird) führt dazu, dass sich die Verteilung der Motorenherstellung für in Europa verkaufte Modelle verlagert.

Die Verlagerung von Dieselmotoren zu Hybrid- bzw. Elektromotoren ist noch sehr gering, da das Produktionsvolumen der Hybridmotoren in Europa von 330.000 2016 auf 465.000 2017 zugenommen hat und das der Elektromotoren von 120.000 auf 160.000, d.h. insgesamt ein Anstieg um 175.000 Motoren.

Die Verlagerung fand hauptsächlich zugunsten der Benzinmotoren statt (+1 Mio. Einheiten zwischen 2016 und 2017), während Dieselmotoren in diesem Zeitraum 0,8 Mio. Einheiten verloren. Die Herausforderung für die Hersteller ist daher, rasch einen Teil ihrer Montagestraßen für Dieselmotoren durch solche für Benzinmotoren zu ersetzen. Am meisten betroffen sind diejenigen, die einen hohen Dieselanteil in ihrer Gesamtproduktion haben.


18-02-1   
 

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