Inovev prognostiziert den Absatz von 20.000 Einheiten pro Jahr für die neue Mercedes G-Klasse,
Auf der 2018 Detroit Motor Show hat Mercedes die neue Generation des SUV G-Klasse vorgestellt. Die vorherige Generation aus dem Jahr 1979 war eins der ältesten noch produzierten Modelle, zusammen mit seinem Hauptkonkurrenten Jeep Wrangler, der in den letzten Jahrzehnten mehrmals überarbeitet worden ist.

Die neue Generation der G-Klasse behält die Silhouette der vorherigen Generation bei, wahrscheinlich um die Kundschaft dieses mythischen Modells, das in 38 Jahren fast 300.000 Mal verkauft wurde, nicht zu verwirren. Das neue Modell ist mit einer Länge von 4,71 m 5 cm länger und mit 1,86 m 10 cm breiter.

Die neue Generation ist auch leichter (um 170 kg) als die vorherige, sowie starrer, komfortabler und geräumiger, gleichzeitig aber weiterhin mit ausgezeichneter Geländegängigkeit.

Das neue Modell bietet einen 4l V8 Benzinmotor mit 422 PS sowie ab 2019 einen 245 PS V6 Dieselmotor. Ein stärkerer AMG-Motor könnte folgen.

Die Einführung der neuen G-Klasse ist für das Frühjahr 2018 geplant. Produziert wird das Modell weiterhin im Magna-Steyr-Werk in Graz, Österreich. Inovev erwartet ein jährliches Produktionsvolumen von 20.000 Einheiten. Der vorherige Spitzenwert wurde 2017 mit der Produktion von 9.000 Einheiten erreicht, eine wahre Leistung für ein 38 Jahre altes Modell.


18-03-1   
 

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Toyota und Mazda werden ein zweites gemeinsames Werk in Nordamerika bauen,
Toyota und Mazda werden ein zweites gemeinsames Werk bauen. Seit 2014 teilen sich die beiden Hersteller die Produktion in dem mexikanischen Werk in Salamanca, der in dem Jahr in Betrieb ging. Die dort gebauten Modelle sind Mazda 2 und Mazda 3 sowie ein vom Mazda 2 abgeleitetes Toyota-Modell namens Yaris, das allerdings nichts mit dem in Japan und Frankreich produzierten Yaris zu tun hat.

Das Werk in Salamanca hat eine jährliche Kapazität von 300.000 Fahrzeugen. 2017 wurden dort 186.000 Autos gebaut (im Vergleich zu 193.000 2016).

Wie Inovev letztes Jahr in mehreren Analysen festgestellt hat, ist bei Toyota und Mazda die Kluft zwischen dem Absatz und der heimischen Produktion im NAFTA-Raum bedeutend, was den Wünschen der Trump-Regierung nicht entspricht. Somit haben die beiden Hersteller beschlossen, die Erfahrung von Salamanca zu wiederholen, dieses Mal auf amerikanischem Boden in Alabama (Huntsville).

Das Werk, das 2021 in Betrieb gehen soll, wird eine Produktionskapazität von 300.000 Fahrzeugen im Jahr haben und wird die Modelle Toyota Corolla und Mazda CX5 herstellen. Die Mazda CX5, die momentan in Nordamerika verkauft werden, kommen ausschließlich aus Japan (2017 waren es 164.000 Einheiten). Die Toyota Corolla-Einheiten kommen zwar aus US-Produktion (Absatz 2017 389.000), der Rückzug von GM, Ford und Chrysler aus dem Segment der Kompaktlimousinen erlaubt es Toyota aber, für die kommenden Jahre mit einem erhöhten Absatz des Corolla in den USA zu rechnen.


18-03-2   
 

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Der europäische (29 Länder) PKW + LUV-Markt nahm 2017 um 3,3% zu,
Der europäische Automobilmarkt (29 Länder) nahm 2017 um 3,3% zu, mit einem Volumen von 17,67 Mio. Einheiten (PKW + LUV). Der Markt wird von Monat zu Monat langsamer; in den ersten neun Monaten 2017 betrug das Wachstum noch 3,6%, in 2016 war es 7,4%, 2015 9,2%.

Die Erneuerung der gesamten Flotte, die 2014 begann, scheint jetzt die Obergrenze erreicht zu haben, obwohl die Gesamtzulassungen noch immer 1 Mio. Einheiten niedriger sind als im Jahr 2007 (18,67 Mio. Einheiten).

Der andere wichtige Faktor hinter der Verlangsamung des europäischen Marktes ist der Rückgang in Großbritannien, wo der Markt von Monat zu Monat als eine der ersten direkten Folgen des Brexit abnimmt.

In den 12 Monaten 2017 fiel der britische Markt um 5,4%, während der deutsche Markt um 2,8%, der französische Markt um 5,1%, der italienische Markt um 6,9% und der spanische Markt um 8,7% angestiegen sind.

Berücksichtigt man nur die PKW, nahm der europäische Markt (29 Länder) um 3,3% zu, was bedeutet, dass das Absatzwachstum der LUV dem der PKW sehr ähnlich war (+4,0%).

Für 2018 erwartet Inovev eine Zunahme um 1,5% mit einem Volumen von 17,94 Mio. Einheiten.


18-02-8   
 

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Die Top 10 Automobilgruppen 2017,
Inovev hat das Produktionsvolumen der zehn weltweit führenden Hersteller 2017 basierend auf ihrem Absatzvolumen berechnet. Es handelt sich hierbei um Schätzungen, da viele Hersteller bereits seit einigen Jahren ihr Produktionsvolumen entweder gar nicht bzw. erst nach einem Zeitraum von bis zu einem Jahr preisgeben.

Es werden zwei Rankings hervorgehoben, das eine laut der westlichen Berechnung (wobei die Produktion der JV in China bei den westlichen Herstellern gezählt wird), das andere laut chinesischer Berechnung (wo die Produktion der JV in China bei den chinesischen Herstellern gezählt wird).

Im ersten Ranking führt die Volkswagen-Gruppe (10,7 Mio. Fahrzeuge) vor Renault-Nissan (10,6 Mio.) und Toyota (10,35 Mio. Einheiten). Es folgen GM (9,35 Mio.), Hyundai-Kia (7,35 Mio.) und Ford (6,6 Mio.).

Im zweiten Ranking führt die Toyota-Gruppe (9,21 Mio. Fahrzeuge) vor Renault-Nissan (9,2 Mio.), der chinesischen Gruppe SAIC (6,9 Mio.), die Modelle von Volkswagen, Skoda, Chevrolet, Buick, Cadillac, Baojun, Wuling, Roewe und MG baut, sowie Volkswagen (6,6 Mio.). In diesem Ranking steht ein zweiter chinesischer Hersteller, Dongfeng, der Modelle von Nissan, Kia, Peugeot, Citroen, Renault, Infiniti und Dongfeng produziert, an neunter Stelle. 


18-02-10   
 

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2017 nahm der US-PKW + LUV-Markt um 1,7% zu,
Der US-Automobilmarkt fiel 2017 um 1,7% auf ein Volumen von 17,24 Mio. Einheiten (PKW+LUV) gegenüber 17,54 Mio. 2016. Somit ging der Markt zum ersten Mal seit 2010 zurück, nachdem er zwischen 2009 und 2016 von 10,43 Mio. Einheiten auf 17,54 Mio. stetig zugenommen hatte.

Da sich der US-Markt zyklisch entwickelt, hält Inovev es für möglich, dass der Markt diesen Trend 2018 beibehalten und auf ca. 17 Mio. Zulassungen fallen wird.

Hauptmerkmal des US-Marktes 2017 war der starke Absatzrückgang bei den PKW (-11,2%), während der LUV-Absatz (Pickups, SUV, Minivans) weiterhin zunahm (+4,5%), ohne aber den Rückgang beim PKW-Absatz auszugleichen). Der LUV-Anteil stieg damit von 61% 2016 auf 64% 2017, während der PKW-Anteil von 39% auf 36% zurückging. Allerdings ist diese Klassifizierung irreführend, weil eine Berücksichtigung der SUV und Minivans bei den PKW, wie es in Europa und China der Fall ist, führt dazu, dass der PKW-Anteil 81% beträgt (42% für SUV und 3% für Minivans). Eigentlich entspricht der US-PKW-Markt dem europäischen bzw. dem chinesischen Limousinenmarkt.

Vier Hersteller machen 58% des US-Marktes aus: GM (17,4%), Ford (14,9%), Toyota (14,1%) und FCA (12%). Die Japaner belegen 40%, die Deutschen 8% und die Koreaner 7%.


18-02-9   
 

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