DS plant den Aufschwung ab 2019,
Das französische Unternehmen DS (eine Tochtergesellschaft der PSA-Gruppe) plant ab 2019 mit der kompletten Erneuerung seiner Palette bis 2021 einen Aufschwung. Die Premiummarke der PSA-Gruppe geht in seinen beiden Hauptmärkten Europa und China seit 2012 bzw. 2014 zurück. In Europa fiel die Produktion von DS von 136.000 Einheiten 2012 auf 50.000 2017. In China fiel die Produktion von 27.000 Einheiten 2014 auf 6.000 2017.

In Europa leidet die Marke DS unter dem Altern der Palette, mit einem DS3 aus dem Jahr 2009, einem DS4 von 2010 und einem DS5 aus dem Jahr 2011. Außerdem ist die Marke in China wenig bekannt im Vergleich zu gut etablierten Premiummarken wie Audi, BMW bzw. Mercedes, oder sogar Volvo, Lexus oder Cadillac.

Die PSA-Gruppe erwartet für 2018 eine Stabilisierung des DS-Absatzes in Europa, dank der Ankunft des DS7 Crossback (Code X74), der den Rückgang anderer Modelle abfangen dürfte, und für 2019 eine Erholung mit der Einführung des DS3 Crossback (Code D34) im März des Jahres als Ersatz für den DS3, gefolgt von dem DS6 (Code X83) im März 2020 als Ablösung des DS5 und schließlich des DS4 Crossback (Code D44) im März 2021 als Ersatz für den DS4.

Für China ist der DS-Produktplan noch geheim, Inovev geht aber davon aus, dass es sehr schwierig sein dürfte, die Marke in diesem Markt zu beleben, da der Absatz aktuell abstürzt und die Volumen extrem niedrig sind.


17-29-7   
 

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Bestseller beim PKW-Absatz in China in den ersten neun Monaten 2017,
Der chinesische Markt (PKW+LCV) ist in den ersten neun Monaten 2017 um 4,8% gestiegen. Betrachtet man die Top 20 Modelle, stellt man fest, dass es im Vorjahresvergleich wenig Veränderung gibt. Die meisten der Top 20 waren bereits 2016 in diesem Ranking. Neu dabei ist allerdings das SUV Baojun 510, bemerkenswert ist auch die starke Entwicklung der Modelle VW Tiguan, Geely Bo Yue, Geely Emgrand und Roewe RX5.

Den ersten Platz belegt nach wie vor der Wuling Hongguang Minivan, dessen Absatz allerdings im Vorjahresvergleich um 67.000 Einheiten zurückgegangen ist. Auch über alle Modelle insgesamt hat die Marke Wuling einen Absatzverlust zu verzeichnen, nämlich um 141.000 Einheiten; dies geht zugunsten der Schwestermarke Baojun, die im gleichen Zeitraum 158.000 Einheiten hinzugewonnen hat. Diese Situation erklärt sich durch den Rückgang des MPV-Absatzes am chinesischen Markt (eine Spezialität von Wuling), der 2017 nur 8,5% der Zulassungen ausmacht, verglichen mit 10,6% 2016, während die SUV ihren Vormarsch fortsetzen (Baojun weitet sein Angebot in dieser Kategorie aus) und 2017 einen Marktanteil von 40,6% für sich behaupten können, gegenüber 35,2% 2016. Die Limousinen machen 2017 48,5% des Marktes aus, nach 50,8% 2016, die Minivans rutschen von 3,4% 2016 auf 2,4% 2017 ab.

Nach Segmenten betrachtet, dominiert weiterhin die Kompaktklasse in China mit 61,5% des Marktes, verglichen mit 23,5% für die Mittelklasse, 10,3% für den Kleinwagensegment, 3,5% für die obere Mittelklasse und lediglich 1,2% für die Kleinstwagen.


17-29-5   
 

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Inovev erwartet die Produktion von 250.000 Jeep Wrangler im Jahr,
Die Fiat-Chrysler-Gruppe hat die neue Generation des Jeep Wrangler vorgestellt. Das Fahrzeug hat die traditionelle Silhouette des Modells, das die direkte Erbe des Jeep der 40er und 50er Jahre antritt, auch wenn sich seitdem vieles verändert hat. Die letzte große Veränderung fand bei der vorherigen Generation (2007-2017) statt, mit der Ergänzung einer 4-türigen langen Version, womit der Wrangler-Absatz verdoppelt werden konnte. Es konnte ein Anstieg von 150.000 Einheiten im Jahr auf ca. 250.000 verzeichnet werden.

Inovev glaubt, dass die neue Generation einige Jahr lang auf diesem Niveau bleiben wird, trotz des zu erwartenden Rückgangs des US-Marktes insgesamt.

Mit seiner Geschichte und seinem Design besitzt der Jeep Wrangler eine besondere Aura und will insbesondere angesichts der Vielzahl an SUV, die in den letzten 10 Jahren auf den Markt gekommen sind, seine Besonderheit wahren. Auch innerhalb der Jeep-Palette behält der Wrangler einen treuen Kundenstamm und macht noch immer fast 20% des Absatzes der Marke aus, trotz der Ausweitung der Palette in den letzten Jahren. Der Wrangler wird weiterhin in Toledo (Ohio, USA) gebaut werden. Dies ist ein historischer Standort für Jeep, da Willys bereits in den 40ern und 50ern Modelle dort produziert hat. Die Motoren sind ein 4-Zylinder 2,0 Benziner mit 260 PS, ein V6 3,0 Diesel mit 250 PS und ein V6 3,6 Benziner mit 280 PS. Die einzigen Modelle, die mit dem Wrangler vergleichbar sind, sind die Mercedes G-Klasse (Einführung 1979) und der mittlerweile eingestellte Land Rover Defender.


17-29-3   
 

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Inovev erwartet die Produktion von 40.000 Infiniti QX50 im Jahr,
Die Nissan-Gruppe hat die neue Generation des Infiniti QX50 SUV vorgestellt, das mit Premium-SUV der Mittelklasse konkurriert, wie z.B. Audi Q5, BMW X3, Mercedes GLC bzw. Lexus NX. Der Name QX50 bekam das zweite SUV von Infiniti 2014, das im Dezember 2007 als EX in Nordamerika und im Dezember 2008 in Europa eingeführt wurde.

Die neue Generation des QX50 liegt innerhalb der Infiniti-Palette zwischen dem QX30 (Kompaktklasse) und dem QX70 (obere Mittelklasse). In gewisser Hinsicht ist es eine chice Version des Nissan X-Trail bzw. des Renault Koléos, mit denen es die CMF-D-Plattform teilt. Auf dem US-Markt gibt es oberhalb des QX50 nicht nur der QX70, sondern auch der QX60 und der QX80.

Der neue QX50 misst eine Länge von 4,69m (verglichen mit 4,64m beim Nissan X-Trail, 4,66m beim Audi Q5 bzw. 4,72m beim BMW X3) und wiegt 1.736 kg.

Die QX50-Motoren sind ein 4-Zylinder Benziner mit 2,0 Liter und 265 PS, der den alten, zu schweren und verbrauchsstarken 3,5-Zylinder 3,5 Liter 320 PS ersetzt. In Europa bleibt eine Dieselversion mit 3,0 Litern und 240 PS im Angebot, diese wird allerdings nicht am US-Markt angeboten, wo der Großteil des Absatzes stattfinden dürfte.

Der QX50 wird bei Nissan in Japan hergestellt und weltweit exportiert werden. Inovev erwartet ein Volumen von 30.000 bis 40.000 Einheiten im Jahr für dieses Modell.


17-29-4   
 

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Inovev erwartet die Produktion von 50.000 Subaru Ascent im Jahr,
Subaru hat sein neues SUV der oberen Mittelklasse für den US-Markt, den Ascent, vorgestellt. Hiermit versucht der Hersteller, den Verkaufsflop SUV Tribeca, das die amerikanische Kundschaft nicht überzeugen konnte, hinter sich zu lassen. Merkwürdigerweise hat dieser japanische Spezialist und Vorreiter für Allradantrieb nie wirklich SUV in den USA verkaufen können, außer dem Tribeca, der sehr wenige Einheiten verkaufte, während der SUV-Markt heute fast 40% der US-Zulassungen ausmacht.

Der Subaru Ascent, Konkurrent des Ford Explorer, Chevrolet Traverse, Jeep Grand Cherokee, Toyota Highlander, Nissan Murano, Honda Pilot, Mazda CX8, Mercedes GLS, Volkswagen Atlas, ist ein 5-Meter-langes SUV, das bis zu 8 Personen transportieren kann. Es ist das größte jemals von Subaru produzierte Fahrzeug.

Der Ascent baut auf der neuen modularen Plattform von Subaru, die bereits im neuen Impreza verwendet wird und die generell für andere Modelle wie Legacy, Outback, Levorg und Forester zum Einsatz kommen dürfte. Angetrieben wird der Ascent von einem 4-Zylinder Boxermotor mit 2,4 Liter und 260 PS, was angesichts des Fahrzeuggewichts von 2.268 kg nicht übermäßig stark ist. Das Fahrzeug, das ab Sommer 2018 vermarktet wird, wird im einzigen US-Werk des Herstellers in Lafayette, Indiana, gebaut werden. Bislang hat Subaru keine Absatzprognose veröffentlicht, Inovev schätzt aber, dass das Modell ein Volumen zwischen 40.000 und 50.000 Einheiten im Jahr erreichen könnte.


17-29-2   
 

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