Fiat verlängert unerklärlicherweise die Punto-Laufbahn in Europa,
The current generation of the Fiat Punto was born in 2005, on a common GM-Fiat platform, the same as for the Opel Corsa which was launched in 2006 and which was replaced in 2014.

Generally, the life cycle of a European B-segment model is 7 to 8 years on average (the Volkswagen Polo was launched in 2009 and was renewed in 2017, the Peugeot 208 was launched in 2011 and will be renewed in 2019, the current Renault Clio was launched in 2012 and will be renewed in 2019). But the Fiat Punto will begin its 13th year  in 2018 ...

From 450,000 sales recorded in Europe in 2006, the Fiat Punto fell to 300,000 sales in 2009, then 150,000 sales in 2012 and 50,000 sales only in 2017.

- Rather than replace it with a B-segment sedan, the FCA group let the Punto die slowly and preferred to launch the 500L minivan in 2012 and then the 500X mini-SUV in 2014, whose dimensions and  interior space are close to those of the Punto, but meaning that FCA group has no model  to compete with  the Volkswagen Polo, Ford Fiesta, Opel Corsa, Renault Clio, Peugeot 208 and Citroen C3.. The Italian manufacturer seems to be content with his Panda and 500 in the A segment and his Tipo in the C segment. One may wonder if FCA really wants to replace the B-segment Punto as  announced a few years ago, because this replacement seems  to be constantly postponed.


17-30-10   
 

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Inovev prognostiziert einen Absatz von 250.000 bis 300.000 Einheiten im Jahr für den neuen VW Jetta,
Volkswagen hat die neue Generation der Jetta-Limousine vorgestellt. Ursprünglich eine Stufenheck-Version des Fließheck-Golfs hat dieses Modell im Laufe der 2000er Jahre mit einer eigenen Karosseriekonstruktion seine Eigenständigkeit erlangt. Die vorherige Version des Jetta stammt aus dem Jahr 2010. Die neue Generation, die erstmalig auf der 2018 Detroit Auto Show vorgestellt wurde, ist größer und hat zum ersten Mal drei Seitenfenster. Design und Größe ähneln denen des amerikanischen Volkswagen Passat, der in Chattanooga gebaut wird und auf der MQB-Plattform basiert.

Der VW Jetta wird traditionell deswegen in Detroit vorgestellt, weil die USA und Mexiko (wo die Produktion stattfindet) die beiden Hauptmärkte für diese Limousine sind. Der in China gebaute VW Jetta wird hier nicht berücksichtigt, weil dieses Modell ein eigenes Lebenszyklus sowie eine eigene Konstruktion hat und ausschließlich in China vermarktet wird.

Der in Mexiko (Peubla) hergestellte Jetta wird zu einer Zeit ersetzt, wo der Rückgang in den beiden Hauptmärkten (USA und Mexiko) seit einigen Jahren im Gange ist. Die Exporte nach Europa sind nach und nach zurückgegangen und 2017 auf Null gesunken. Der neue Jetta wird angesichts des Scheiterns dieses Modells auf diesem Markt nicht in Europa angeboten werden. Hier wird der Golf (der Bestseller in Europa) bzw. der Passat bevorzugt. Inovev erwartet den Absatz von 250.000 bis 300.000 Einheiten des in Mexiko hergestellten Jetta. 


18-01-2   
 

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FCA beendet die Produktion von Fiat-Modellen in China und Indien,
Die Marke Fiat ist weder auf dem größten Markt der Welt (China) noch auf dem viert größten (Indien) erfolgreich gewesen. Folglich hat sich die FCA-Gruppe entschieden, die Produktion von Fiat-Modellen in diesen beiden Ländern zu beenden und sich stattdessen auf die Entwicklung der Produktion von Jeep-Modellen zu fokussieren. Die Marke Jeep profitiert von der globalen Begeisterung für SUV.

Die Produktion von Fiat-Modellen (Viaggio, Ottimo) erreichte 2014 eine Spitze von 70.000 Einheiten in China, die alle auf dem heimischen Markt verkauft wurden, bevor der Absatz ab 2015 zusammenbrach.

Die Produktion von Fiat-Modellen (Punto, Linea) erreichte 2009 eine Spitze von 25.000 Einheiten in Indien, die alle auf dem heimischen Markt verkauft wurden, bevor der Absatz ab 2011 stetig zurückging.

2015 begann die Produktion in China von Jeep-Modellen unter der Leitung von FCA (Renegade, Compass, Cherokee) sowie in Indien 2017. Das Niveau, das 2017 in China erreicht wurde, ist sehr zufriedenstellend, da bereits über 200.000 Einheiten, d.h. gleich dem von Peugeot, allerdings in lediglich zwei Jahren erzielt.

In Indien ist es noch zu früh, das Abschneiden der Marke Jeep abzuschätzen. Nichtsdestotrotz zeigt das Beenden der Produktion von Fiat-Modellen in China und Indien sowie zuletzt auch in Nordamerika das zunehmende Desinteresse seitens der Kunden sowie des Gruppenmanagements an der Marke Fiat.


17-30-7   
 

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Das Angebot an europäischen SUV zum 1. Januar 2018,
Inovev hat die Anzahl der verschiedenen SUV untersucht, die zum 1. Januar 2018 in Europa vermarktet werden. Gezählt wurden nur die SUV der Klein,- Kompakt-, Mittel- und oberen Mittelklasse, da die SUV des Kleinst- und Oberklasse-Segments nur ein Bruchteil des SUV-Absatzes in Europa darstellen.

Insgesamt werden 78 SUV am europäischen Markt angeboten, weitere 15 sind in der Vorbereitung. 2019 werden damit knapp 100 SUV in Europa vermarktet, wenn man die Kleinst-SUV (Suzuki) und die der Oberklasse (Rolls Royce, Bentley, Maserati, Lamborghini) hinzuzählt.

Von den 78 SUV, die aktuell in Europa angeboten werden, sind 18 im Kleinwagensegment (zuzüglich vier in der Vorbereitung), 25 in der Kompaktklasse (+ 4 in der Vorbereitung), 22 in der Mittelklasse (+4 in der Vorbereitung) und 13 in der Oberklasse (+3 in der Vorbereitung). Die SUV der Kompakt- und Mittelklasse werden damit in den kommenden Jahren in der Überzahl bleiben.Sie machen 2017 57% des SUV-Absatzes aus.

Von den 78 SUV, die aktuell in Europa vermarktet werden, werden 29 von Premiummarken angeboten (plus mehr als 10 in der Vorbereitung), während die Generalisten 49 anbieten (+5 in der Vorbereitung). Die Premium-Hersteller werden damit ihr SUV-Angebot mehr festigen als die Generalisten.

2017 machte der SUV-Absatz 30% des europäischen Pkw-Marktes aus, nach 26% 2016. Die zahlreichen SUV, die sich in der Vorbereitung befinden, zeigen, dass sich dieses Absatzwachstum in den kommenden Jahren fortsetzen dürfte.


17-30-9   
 
17-30-9b   
 

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Deutsche Autobauer haben ihre Auslandsproduktion in den letzten 10 Jahren verdoppelt,
Die drei deutschen Gruppen Volkswagen, Daimler und BMW haben in zwölf Jahren (von 2007 bis 2017) ihr Produktionsvolumen außerhalb von Deutschland verdoppelt.

Die ausländische Produktion stieg von 5,4 Mio. Einheiten 2007 auf 10,8 Mio. 2017, während die in Deutschland im gleichen Zeitraum um nur 12,8% von 4,7 Mio. auf 5,3 Mio. zunahm.

War das Produktionsvolumen der drei deutschen Gruppen 2005 mit dem außerhalb Deutschlands vergleichbar, ist die Lage 2017 ganz anders, da die Produktion in Deutschland jetzt nur die Hälfte von der außerhalb Deutschlands beträgt. Deutschland (5,3 Mio. im Vergleich zu 10,8 Mio.).

Scheinbar hat während der 2000er Jahre eine Verlagerung der Produktion seitens der deutschen Hersteller stattgefunden. Dies ist nur zum Teil der Fall, da fast die Hälfte der Produktion außerhalb Deutschlands in China stattfand, wo die hergestellten Fahrzeuge vor Ort verkauft werden. In diesem Fall spricht man eher von Lokalisierung als von Verlagerung.

Gleiches gilt für die Produktion in Russland. Auch in den USA wird die Mehrheit der dort produzierten Fahrzeugen vor Ort verkauft. Die deutschen Gruppen haben noch Spielraum bei der Verlagerung ihrer Produktion, insbesondere Daimler und BMW, die im Vergleich zu Volkswagen nur die Hälfte verlagert haben.


17-30-8   
 

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