Der globale Automobilmarkt nahm während der ersten 10 Monate 2017 um 2,8% zu,
In den ersten 10 Monaten 2017 nahm der globale Automobilmarkt (PKW- + LCV-Absatz) um 2,8% auf 76,43 Mio. Einheiten zu. Diese Zahl bestätigt eine verlangsamte Expansion des Automobilmarktes, der 2016 um 4,6% gewachsen war. Innerhalb von einem Jahr hat sich das Wachstum somit fast halbiert.

Hauptgrund für diesen Rückgang ist die Verlangsamung des chinesischen Marktes (+3,0% in den ersten 10 Monaten 2017) sowie des US-Marktes (-1,7% in diesem Zeitraum), die zwei Hauptmärkte weltweit (die zusammen 47% des Weltmarktes ausmachen).

Hinzu kommt die Abnahme des britischen Marktes (-4,4%), der acht größte Markt der Welt, des saudischen Marktes (-25,6%) aufgrund eines ungünstigen wirtschaftlichen Klimas (niedrige Ölpreise), des algerischen Marktes (-20,9%), des ägyptischen Marktes (-44,4%) sowie der gesamten Vereinigten Arabischen Emirate: Dubai (-17,7% ), Abu Dhabi (-17,8%), Oman (-21,3%), Qatar (-22,8%), Bahrain (-29,7%), dem Trend des saudischen Marktes folgend.

Im aktuellen Tempo könnte der globale Markt (PKW+LUV) im Gesamtjahr 2017 92 Mio. Einheiten erreichen, gegenüber 89,5 Mio. 2016.

Zählt man die LKW und Busse hinzu (jährlicher Absatz 4 Mio. Einheiten), könnte der globale Automobilmarkt 2017 96 Mio. Einheiten erreichen im Vergleich zu 93,5 Mio. 2016.


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PKW-Absatz in Europa nach Aufbauart und Segment,
Betrachtet man den PKW-Absatz in Europa nach Aufbauart stellt man fest, dass die Limousinen weiterhin dominant sind (58% des Absatzes 2017), allerdings mit einem Verlust gegenüber 2016 um drei Prozentpunkte. Das Absatzvolumen der Limousinen ging von 6,6 Mio. Einheiten in den ersten neun Monaten des Jahres 2016 auf 6,5 Mio. ein Jahr später zurück.

Die SUV expandieren weiter; deren Marktanteil stieg von 26% 2016 auf 30% 2017. Dieser Plus um vier Punkte in einem Jahr ist bedeutend, weil drei Punkte von den Limousinen kommen und ein von den Minivans, die weiter zurückgingen (von 8% Marktanteil auf 7% in einem Jahr). Das Absatzvolumen der SUV stieg von 2,8 Mio. Einheiten in den ersten neun Monaten des Jahres 2016 auf 3,3 Mio. ein Jahr später.

Nach Segmenten betrachtet bleiben die Kompaktfahrzeuge an erster Stelle  (39% 2016 und 40% 2017), vor den Kleinfahrzeugen (33% 2016 und 32% 2017), der Mittelklasse (15% 2016 und 2017), den Kleinstfahrzeugen (8% 2016 und 2017) und der oberen Mittelklasse (5% 2016 und 2017). Die Oberklasse macht weiterhin weniger als 1% des europäischen Marktes aus.

Das Absatzvolumen der Kompaktfahrzeuge stieg von 4,2 Mio. Einheiten in den ersten neun Monaten des Jahres 2016 auf 4,4 Mio. ein Jahr später. Kleinwagen erreichten in beiden Jahren 3,5 Mio. Einheiten, die Mittelklasse stieg von 1,65 Mio. auf 1,7 Mio. und die Kleinstfahrzeuge von 0,9 Mio. auf 0,93 Mio.


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PKW-Absatz in Europa: die Bestseller der ersten 9 Monate 2017,
Während der ersten 9 Monate 2017 nahm der europäische Markt um 3,6% zu im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Am meisten gewonnen in diesem Zeitraum haben Suzuki (+ 22% dank dem Ignis) und Toyota (+ 13,5%, dank dem CHR), Fiat-Chrysler (+ 8% dank dem Alfa Giulia und dem Stelvio), Geely-Volvo (+ 7% dank dem XC60), Daimler (+ 6,6%), Renault-Nissan (+ 6%) und Hyundai-Kia (+ 5,4%). Andere Hersteller nahmen nur wenig bzw. gar nicht zu.

Betrachtet man die Top 20-Modelle, ist festzustellen, dass die jüngst eingeführten Modelle Citroën C3 und Volkswagen Tiguan am meisten avanciert sind. Ebenfalls beachtenswert sind die sehr guten Ergebnisse des Peugeot 3008 und des Fiat Tipo, die ihren Absatz um das Zweieinhalbfache steigern konnten und somit sehr nah an die Top 20 heranrückten.

Am meisten verloren haben der Ford Fiesta und der Opel Corsa. 2017 wurde der Ford Fiesta erneuert.

Unter den Top 20 der Absatzstatistik, die 30% des europäischen Marktes ausmachen, bleibt der VW Golf Marktführer (Absatz 395.000 Einheiten), obwohl er im Vergleich zum vorherigen Jahr 34.000 Einheiten verloren hat). Er führt vor dem Renault Clio (Absatz 232.000 Einheiten), plus 15.000, dem VW Polo (221.000) minus 9.000, dem Ford Fiesta (188.000) minus 34.000, dem Nissan Qashqai (183.000) plus 15.000, dem Opel Corsa (181.000) minus 20.000 und dem Peugeot 208 (178.000) minus 10.000.


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PKW-Absatz in Russland: die Bestseller der ersten 9 Monate 2017,
Während der ersten 9 Monate 2017 nahm der russische Markt um 10,6% zu im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, mit einem Volumen von 1,13 Mio. Einheiten. Mit diesem Volumen liegt er an fünfter Stelle in Europa, hinter Deutschland (2,61 Mio.), Großbritannien (2,07 Mio.), Frankreich (1,56 Mio.) und Italien (1,53 Mio.).

Die Top 20-Modelle in Russland während dieser neun Monate 2017 stellen 55% der Zulassungen dar. Sie werden allesamt in Russland hergestellt; Importe machen lediglich 16% des Marktes während dieses Zeitraums aus. Mit der Ankündigung seitens Mercedes und BMW, dass Werke errichtet werden sollen, ist es wahrscheinlich, dass dieser Anteil in den kommenden Jahren weiter zurückgehen wird.

Lada, Marktführer in Russland (Marktanteil 20%), hat fünf Modelle unter den Top 20, wobei Granta und Vesta nach und nach Kalina und Priora ablösen. Bestseller bleibt der Kia Rio (74.000 Einheiten), vor Lada Granta (68.000), Lada Vesta (55.000), Hyundai Solaris (53.000) und Hyundai Creta (37.000).  Die Hyundai-Kia-Gruppe bleibt der zweite Hersteller in Russland, hinter Lada aber vor Renault, Nissan und Toyota.

Am schnellsten gewachsen in Vergleich zu 2016 sind die Modelle Hyundai Creta (+ 336%), Renault Kaptur (+ 305%), Volkswagen Tiguan (+ 196%), Lada X-Ray (+ 81%) und Lada Vesta (+ 46%). Größte Verlierer gegenüber 2016 sind der Hyundai Solaris (-20%) und der Renault Duster (-7%).


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Renault nimmt den Betrieb in Pakistan auf,
Der pakistanische Markt erlebt die gleiche Entwicklung wie die Schwellenmärkte im allgemeinen, nämlich ein Auf und Ab zwischen positiven und negativen Jahren. Beobachtet man allerdings die Entwicklung über einen Jahrzehnt, stellt man fest, dass der pakistanische Markt von ca. 150.000 auf rund 200.000 Einheiten zugenommen hat. 2016 wurde ein Absatz von 211.000 Einheiten verzeichnet (gegenüber 229.000 2015).

Der pakistanische Markt wird fast komplett aus heimischer Produktion beliefert (215.000 Einheiten 2016 verglichen mit 230.000 2015). Drei japanische Hersteller machen 98% der Produktion und des Absatzes aus: Suzuki, Toyota und Honda. Wie in Indien werden hauptsächlich Kleinst- und Kleinwagen produziert.

Renault hat jüngst angekündigt, den Betrieb in Pakistan aufnehmen zu wollen, da dieses Land mit seiner großen Bevölkerung (200 Mio. Einwohner) und sehr niedriger PKW-Dichte (ca. 16 Einheiten pro 1.000 Einwohner) ein großes Potential bereitstellt (Renault erwartet ein jährliches Marktwachstum von 10%).

Die Fahrzeugmontage wird in einem komplett neuen Werk in Karachi in Verbindung mit dem in Dubai ansässigen Unternehmen Al-Futtaim stattfinden. Der Verkauf von Fahrzeugen der Marke Renault wird 2019 beginnen. Angesichts der aktuellen Marktlage in Pakistan könnte es sich bei der Produktion um das Kleinstfahrzeug Kwid handeln, das in Indien Erfolg genießt.


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