Fiat plant enormes Programm, um die Marke Alfa-Romeo zu beleben,

Alfa Romeo ist eine der Premium Marken (neben Lancia und Chrysler) der Fiat Gruppe (FCA). In Europa kämpft Fiat derzeit mit den Marken Alfa Romeo und Lacia ums Überleben, da beide sehr ähnlich im Markt positioniert sind. Unlängst gab Fiat bekannt, dass die Marke Lancia mit Ausnahme von Italien vom Markt genommen wird. Diese Strategie wird begleitet von Maßnahmen, die die Marke Alfa Romeo stärken soll. Fiat plant für Alfa weiterhin einen umfassenden Relaunch mit dem Ziel, im Jahr 2020 500.000 Fahrzeuge zu verkaufen (gegenüber weniger als 100.000 in 2013).

FCA wird sieben neue Alfa Romeo Modelle zwischen 2014 und 2018 präsentieren: einen Spider basierend auf dem Mazda MX5 Roadster 2016, Limousine und Kombi Giulia (Mittelklasse) 2017, Limousine und Kombi Alfetta (obere Mittelklasse) 2018.

Dazu zwei neue SUV Modelle basierend auf dem Giuletta in der Kompaktklasse im Jahr 2017 und eine größere Version im Jahr 2018. Alfa Romeo bedient sich für beide Modelle einer Maserati Plattform die in Italien gebaut wird (wahrscheinlich in Mirafiori).

Zusätzlich plant Fiat nicht die Modelle Mito und Giuletta zu ersetzen, beide Fahrzeuge könnten dazu beitragen, das weltweite Ziel von 100.000 Stück pro Jahr zu erreichen. Dies ist sehr überraschend wenn man die Strategie von Alfa mit Audi, BMW und Merdedes vergleicht, die ihre Modelle in diesen Segmenten stark entwickelt haben.

Es wird sehr schwer für Alfa die hohen Ziele gegen die starke Konkurrenz der Deutschen Premium-OEMs zu erreichen, die den Markt seit Jahren dominieren

14-12-1  

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EU Exporte stiegen 2013 um 5.4%,

Europa exportierte im Jahr 2013 2.835.000 Fahrzeuge  gegenüber 2.69 Millionen im Jahr 2012, welches einer Steigerung von 5,4% entspricht.


Die drei Hauptregionen sind USA, China und Russland mit einem Exportanteil von über 70%. Sie steigerten ihre Exporte von von 1.435.000 Fahrzeugen auf 2.017.000 Fahrzeugen im Zeitraum von 2009 bis 2013:

USA:   Steigerung von 651.000 auf 968.000 in vier Jahren (+49%).

China:   Steigerung von 270.000 auf 550.000 in vier Jahren (+104%).

Russia:   Reduzierung von 514.000 auf 499.000 in vier Jahren (-3%).


Das Wachstum in den USA und China erklärt sich durch die Volumensteigerung in den letzten vier Jahren (+36% und respektive +74%) sowie durch die stärkere heimische Nachfrage nach europäischen Fahrzeugen, speziell aus Deutschland.


Der Rückgang des russischen Marktes in 2013 (-5,4%) erklärt sich durch die staatlichen Anreize, so dass die Kunden vermehrt in Russland produzierte Fahrzeuge gekauft haben und somit die Exporte der EU haben sinken lassen.


40% der EU Exporte in 2013 sind aus Deutschland, 80% davon entfallen auf die Deutschen Automobilhersteller (Volkswagen Gruppe, Daimler und BMW).


14-11-10  

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2013 wurden in Europa weniger Dieselmotoren verkauft,

Der Anteil Dieselfahrzeuge an der Summe der Verkäufe fällt in Europa seit den Jahren 2012 und 2013. Damit sinkt die Diesel-rate seit 2012 und lässt den Anteil der Dieselfahrzeuge im Vergleich zu Benzinern, Hybrid Motoren und Elektromotoren sinken.

Zuvor stieg der Anteil der Dieselfahrzeuge in Europa seit den 90-er Jahren mit Ausnahme von 2009 als der Anteil auf 47,5% fiel. Ursache dafür waren die  gewährten Verschrottungsprämien, speziell für die Fahrzeuge im Mini und Kleinwagensegment.

Der Anteil Dieselfahrzeuge in Europa stieg von 22,3% 1996 auf 55,7% 2011 und fiel auf 55,2% in 2012 bzw. 53,3% in 2013. In allen Ländern ist der Dieselanteil gesunken außer in Portugal, Italien und Griechenland.

Dies hat gleich mehrere Gründe: sinkende Anzahl gefahrener Kilometer, verringerter Abstand bei den Benzinpreisen, die Entscheidung der Automobilhersteller den Anteil von Dieselmotoren im Mini-Segment zu verringern, die Einführung strengerer Umwelt- und Emissionsauflagen welche zu einem Anstieg des Dieselbenzins geführt haben und schliesslich die technologischen Fortschritten im Bereich der Benzinmotoren. 

14-11-9  

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VW baut neues Werk in Września, Polen,

Dies ist der Beweis, dass die VW-Gruppe nicht unter Überkapazitäten in Europa leidet. VW wird in Polen ein neues Werk bauen, was seit 2010 selten geworden ist, seit dem hat nur Mercedes ein neues Werk in Ungarn gebaut, während sechs Werke geschlossen wurden (Antwerpen, Termini, Born, Trollhättan, Southampton, Aulnay), zwei weitere (Bochum und Genk) werden noch geschlossen.


BMW plant ebenfalls ein neues Werk, die Entscheidung “Wo?” steht noch aus. Im Moment leidet keiner der Marken BMW, Mercedes und Volkswagen unter Überkapazitäten.


Volkswagen wird in Września nahe Poznan (Polen) ein neues NfZ-Werk für den neuen Crafter, basierend auf der Nutzfahrzeug-plattform MNB, bauen. Der Crafter wird nur in Europa verkauft und wird im Werk Düsseldorf, Deutschland (35.000-40.000 Einheiten p.a.)  produziert als Teil der Vereinbarung die 2016 ausläuft. Der Crafter basiert auf dem Mercedes Sprinter.


Der Bau des VW-Werkes soll Ende 2014 beginnen, Produktionsstart ist für Ende 2016 geplant. Im Werk Września sollen 100.000 Fahrzeuge pro Jahr für den Weltmarkt produziert werden. VW hat bereits ein Werk für Nutzfahrzeuge in Poznan, in dem aktuell der Caddy gefertigt wird. 


14-11-8  

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Top 10 Werke NAFTA,

Hier sind die Top-10 der Produktivsten Werke in der NAFTA Region (Nordamerika) aus dem Jahr 2013:
  -1.: Ford Werk in Dearborn (+14.5%)
  -2.: Nissan Werk in Smyrna (+25.4%)
  -3.: Honda Werk in East Liberty (-0.6%)
  -4.: GM Werk in Ramos Arizpe (+13.5%).
  -5.: Toyota Werk in Georgetown (+8.2%).
  -6.: Chrysler Werk in Toledo (12.7%).
  -7.: Volkswagen Werk in Puebla (-1.0%).
  -8.: GM Werk in Flint (13.0%).
  -9.: Honda Werk in Marysville (10.9%).
  -10.: Honda Werk in Alliston (+12.6%).

-Alle 10 Werke produzierten im Jahr 2013 mehr als 6 Mio. Fahrzeuge (Pkw + LCV), d.h. 38% der NAFTA Gesamtproduktion.

Nur ein Ford Werk ist in den Top-10 vertreten (dieses Werk in Michigan ist sozusagen ein Urerbe von Ford), dazu zwei GM Werke (Mexico und Michigan), drei Honda Werke, ein Toyota Werk, ein Chrysler Werk, ein Nissan Werk und ein Volkswagen Werk (Mexico).
Drei Werke produzieren mehr als 700.000 Fahrzeuge pro Jahr:
Dearborn (Ford), Smyrna (Nissan) und East Liberty (Honda).

14-11-7  

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