Naht bald das Ende von Lancia?,

Auf dem Lancia Stand der Motor Show in Genf 2014 wurde als einziges Modell der Ypsilon präsentiert. Alle anderen Fahrzeuge der Modellpalette wie Delta, Flavia, Thema, Voyager wurden nicht ausgestellt. Ist dies schon die Ankündigung vom “Ende der Marke”?

Die Führungsspitze der Fiat-Chrysler Gruppe verkündete, dass die Marke Lancia für Italien reserviert sei und gleichzeitig ein Modell vermarktet werden soll. Eine Marke mit einem Fahrzeug auf einem Markt, dies würde wohl das langsame Sterben der Marke bedeuten. Autobianchi erlebte das gleiche Schicksal in den 90-er Jahren.

Nach der Übernahme Chryslers von Fiat in 2010 wurde entschieden die Marke Chrysler vom euroäischen Markt zu nehmen und durch Lancia zu ersetzen durch neue Namensgebungen der Modelle: “der 200 (Flavia), 300 (Thema) und Voyager (Voyager).  Der erwartete Erfolg blieb aus und die Verkaufszahlen der umbenannten Modelle von Chrysler unter Lacia blieben vertraulich “unter Verschluß”.

Im Management von Fiat müht man sich seit einigen Jahren mit den beiden Premiummarken Alfa und Lancia, die wenig Differenzierung erkennen lassen. Beide Marken waren keine Konkurrenz für die deutschen Marken wie Audi, BMW und Mercedes, die sich weiter sehr gut entwickelt und diversifiziert haben. Speziell die Fiat-Chrysler Gruppe stützt verstärkt die Marke Maserati. Unter diesen schwierigen Bedingungen, der Alfa Marke und den Deutschen Marken auf der einen Seite und Maserati auf der anderen Seite spielt Lancia auf dem Weltmarkt keine Rolle mehr. 

14-11-1  

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Renault Werk Batilly wird 2014 fast 100% seiner Produktionskapazität erreichen,

Renault möchte bis 2016/2017 die Produktionskapazitäten der Werke in Frankreich vollständig ausgelastet haben (100%). Das Werk Batilly in dem Nutzfahrzeuge produziert werden ist gerade auf dem Weg dieses Ziel zu erreichen. 


Inovev prognostiziert einen Anstieg der Neuzulassungen für leichte Nutzfahrzeuge von 13% für 2014, verglichen mit 2013 (1.653.000 Fahrzeuge). Die steigende Nachfrage in Europa für LCV-Volumenfahrzeuge wie Renault Master, Opel Movano und Nissan NV400 ist einer der Gründe für den rasanten Anstieg.


Das auf LCV-Fahrzeuge spezialisierte Werk Batilly soll 2014 eine Stückzahl von 105.000 erreichen. 2013 wurden dort 92.000 Fahrzeuge hergestellt, davon 73.000 Renault Master, 10.000 Opel Movano, 5.000 Nissan NV400 und 4.000 Master (> 3.5 to.) von Renault Trucks (eine Marke der Volvo Trucks Gruppe). Batilly hat die Produktion des Renault Master erhöht, während das aktuelle Modell ausläuft steht das neue stylische Modell für 2014 bereits in den Startlöchern.


Die Kapazität im Werk beträgt derzeit 110.000 Fahrzeuge pro Jahr. Mit einer Auslastung von 95% steht Renault hier kurz vor Erreichung seines Ziels. 


14-10-8  

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Tesla möchte bis 2020 500.000 Elektrofahrzeuge verkaufen,

Tesla enthüllte jüngst den Plan für die Aufnahme der Produktion von Li-Ion Batterien für Elektrofahrzeuge bis 2017 mit dem Ziel, dort bis Ende 2020 500.000 Batterien  herzustellen.  Teslaplant die Herstellung von 35.000 Fahrzeugen in 2014 (gegenüber 25.000 in 2013) mit der Prognose von 70.000 in 2015, 150.000 in 2016, 250.000 in 2017, 350.000 in 2018, 450.000 in 2019 und 500.000 in 2020.


Zur Zeit ist noch offen wie Tesla bis 2020 diese ehrgeizigen Ziele erreichen will und auf welchen Märkten die Elektrofahrzeuge verkauft werden sollen. Sollte Tesla tatsächlich in die Massenprodukton einsteigen wirft dies einige Fragen auf.


Hat Tesla überhaupt die Kapazität 500.000 Fahrzeugen bauen zu können? Aktuell rollen 30.000 Fahrzeuge von Band im Werk Fremont (California). Als das Werk noch zu GM/Toyota gehörte, hätten dort bis zu 400.000 Gas fahrzeuge produziert werden können.  D.h. nicht , dass auch Tesla in der Lage ist diese Stückzahlen an E-Fahrzeugen zu bauen. Eine alternative Lösung wäre der Neubau eines Werkes in Nordamerika oder Europa oder eine CKD Fertigung (wie es derzeit Tesla  in den Niederlanden macht) oder ein Joint Venture in China falls es dort die entsprechende Nachfrage geben sollte.


Welche Modelle werden dieses Ziel erreichen?  Tesla offeriert eine Limousine aus der Oberklasse (Modell S), erwartet den Start eines Mittelklasse--SUV Ende 2014 (Modell X) und beabsichtigt den Launch einer Mittelklasse Limousine bis Ende 2016 für weniger als 40.000 US$.


Mit dem Ziel einer jährlichen Produktion von 500.000 Fahrzeugen ab 2020 wird Tesla der führende Hersteller von E-Fahrzeugen. Die  Renault-Nissan Gruppe, derzeit größter Hersteller von Elektro-Modellen produziert seit 2010 mehr als 100.000 Einheiten erweitert  bis zum Jahr 2015 seine Produktionskapazität auf 500.000 Fahrzeuge. 


14-10-6  

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2013: 32% Überkapazitäten in Europa (gegenüber 31% in 2012),

Die niedrige Kapazitätsauslastung europäischer Werke inkl. Russland und Türkei setzte sich 2013 gegenüber 2012 (69%) und 2011 (75%) fort. Mit 68% in 2013 ist dies seit 2009 (62%) in der letzten Dekade die niedrigste Auslastungsquote. Die Über-kapazität in Europa erreichte somit 2013 32% gegenüber 31% in 2012 und 25% in 2011. Das beste Ergebnis der Dekade wurde im Jahr 2007 mit nur 15% Überkapazität erzielt. 

Der Rückgang der Automobilproduktion in 2012 (-5%) verschärfte noch die Situation, dazu folgten in den letzten Jahren weitere Werkschließungen die einen Teil aufgefangen haben: Ford (Southampton), PSA (Aulnay), Mitsubishi (Born), Opel (Antwerp), SAAB (Trollhättan) und Fiat (Termini). 2014 sollten Werkschliessungen in Bochum und Genk sowie die erwartete Erholung auf dem europäischen Markt die Überkapazitäten um 1 bis 2% vermindern.

Die Automobilhersteller sitzen nicht alle in einem Boot. Während Hersteller wie GM, PSA, Renault-Nissan, Honda und Fiat-Chrysler ihre Produktion herabsetzten, haben Premium OEMs wie BMW, Tata Motors (Jaguar -Land Rover) and Daimler deren Produktion erhöht. Letz genannte Premiumhersteller haben zugleich die beste Kapazitätsauslastung ihrer Werke in Europa (über 80%), vor  der Volkswagen Gruppe, Hyundai-Kia und Geely (Volvo) die Auslastungen zwischen 75-80% zu verzeichnen haben. 

14-10-9  

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Peugeot 308 ist Auto des Jahres 2014,

Nach dem Golf in 2013 wurde der neue Peugeot 308 zum Auto des Jahres 2014 gewählt. Nach zwei Titelgewinnen von Volumenmodellen aus der Kompaktklasse waren zuvor noch zwei Elektrofahrzeuge gewählt worden (Nissan Leaf in 2011 und  Chevrolet Volt in 2012).

2014 waren die E-Fahrzeuge nicht weit vom erneuten Titelgewinn entfernt, der BMW i3 belegte Platz 2 vor dem Tesla Model S. Es folgten auf den Plätzen die Modelle Citroën C4 Picasso II, Mazda 3, Mercedes S Klasse und der Skoda Octavia III. Der Peugeot 308 ist der vierte Gewinner von Peugeot nach dem 504 (1969), dem 405 (1988) und dem 307 (2002).

Inovev erwartet für den 308 eine Jahresproduktion von 180.000 Fahrzeugen, während der Hersteller selbst eine Stückzahl von 800 Einheiten pro Tag (160.000 pro Jahr) kommuniziert. Zwischenzeitlich wurde die Produktion auf 1.000 Einheiten pro Tag (200.000 pro Jahr) im zweiten Quartal 2014 angehoben dank der Kombiversion. 

Die ersten Verkaufszahlen 2014 für Europa sind noch nicht bekannt, aber schon in den ersten zwei Monaten 2014 erreichte der Peugeot 308 Rang 9 des Französischen Marktes vor seinen Konkurrenten Renault Megane (10. Platz) und VW Golf (11. Platz).

14-10-7  

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