3-türiger Ford Ka wird durch 5-türigen Ka + ersetzt,

 

Seit 1996 bietet Ford den Kleinstwagen Ka in Europa an.
Der Ka, der kleiner ist als der Fiesta (Kleinwagen), unterscheidet sich von anderen Ford-PKW in zweierlei Hinsicht: erstens der Preis, zweitens er wurde ausschließlich mit drei Türen angeboten.

Zwanzig Jahre nach der Einführung des ersten Modells wird die neue Generation des Ford Ka (Ka +) nur mit fünf Türen angeboten, wie es bei den neuesten Konkurrenten auch der Fall ist: Renault Twingo, Smart Forfour, Fiat Panda, Karl Opel, Peugeot 108 Citroen C1, Toyota Aygo, VW Up, Skoda Citigo, Seat Mii, Suzuki Celerio, usw...

Während die vorherige Generation des 2008er Ford Ka die Plattform des Fiat 500 verwendete, benutzt die neue Generation eine 100% Ford-Plattform, die vom Ford Fiesta abgeleitet ist. Der 4-Zylinder-Benzinmotor mit 1200 cc bietet 70 PS bzw. 85 PS. Eine Dieselversion dieses Modells wird nicht erwartet.

Die vorherige Generation des Ford Ka wurde bei Fiat in Tichy, Polen produziert, wo ebenfalls der Fiat 500 und Lancia Ypsilon herstammen. Im Gegensatz dazu wird die neue Generation aus Indien kommen, mit Produktion bei Ford in Chennai, zusammen mit dem Ford Figo und Ecosport (das Ecosport-Modell wird, wie der Ka +, nach Europa exportiert).

Inovev erwartet für die neue Generation des Ford Ka ein Absatzvolumen von 75.000 Einheiten pro Jahr in Europa, nachdem die alte Generation in den letzten Jahren auf 50.000 Einheiten pro Jahr gesunken war.


16-14-1   

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Cadillac bringt den neuen CT6 auf den Markt,

 

Mit dem Ziel, den Absatzrückgang beim XTS – die aktuelle Premiumlimousine der Marke Cadillac basierend auf dem Chevrolet Malibu (obere Mittelklasse) – auszugleichen und auf dem Spitzenmarkt der Oberklasse wieder Fuß zu fassen, hat Cadillac soeben den neuen CT6 auf den Markt gebracht, der im Januar 2016 in Detroit vorgestellt wurde.

Dieses Modell, dessen Produktion im Februar 2016 angelaufen ist, weiht das neue Benennungssystem für Cadillac-PKW ein (CT für Limousinen und XT für SUV, wobei die Zahlen das Niveau in der Palette angeben). Das frühere Benennungssystem wurde für zu kompliziert befunden.

Der CT6 weiht ebenfalls eine neue Omega-Plattform ein.

Das neue Modell, das mit zwei V6 Benzinmotoren (3,6l  335 PS und 3,0 l Twinturbo 400 PS) angeboten wird,  hat das Ziel, mit dem neuen Lincoln Continental zu konkurrieren, vor allem aber mit der Mercedes S-Klasse, der BMW 7er Reihe, dem Audi A8 und dem Lexus LS, die den Großteil der Oberklasse in den USA ausmachen (100.000 Einheiten im Jahr), ganz zu schweigen von Europa und China.

Cadillac ist jetzt so gut wie nicht vertreten auf dem europäischen Markt und nur gering in China.
Mit dem neuen CT6 will die GM-Luxustochter auf dem chinesischen Markt,
der kurz davor steht, der weltgrößte Markt für Premiumfahrzeuge zu werden, expandieren. 2015 verkaufte Cadillac 247.150 Fahrzeuge weltweit, darunter 175.265 Fahrzeuge in den USA, 53.086 in China, 12.249 in Canada, 1.905 in Saudi Arabien, 1.806 in Mexiko, 1.697 in den Vereinigten Arabischen Emiraten und 1.142 in Russland.


16-13-8   

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Renault stellt eine neue Generation Grand Scenic vor,

 

Einige Wochen nach der Vorstellung der neuen Scenic-Generation hat Renault die neue Generation des Grand Scenic präsentiert, die in direkter Konkurrenz zum Citroën C4 Grand Picasso und Grand C-Max steht.

Mit einer Länge von 4,63 m (23 cm länger als der Scenic und 22 cm kürzer als der Espace) nutzt der Grand Scenic die gleiche CMF-C-Plattform wie der Scenic, der Talisman und der Espace, die alle in Douai (Frankreich) hergestellt werden. Diese Plattform wird auch im Megane und Qajar verwendet, die in Spanien produziert werden, im Qashqai (aus England), im Koleos (aus Korea) und im X-Trail (aus China, Korea und Japan). Es handelt sich um die mittlere Plattform der Renault-Nissan-Gruppe.

Der Grand Scenic hat einen um 7 cm längeren Radstand und einen um 16 cm längeren Hecküberhang als der Scenic.
Mit 5 bzw. 7 Sitzen ist er in der Renault-Palette zwischen dem Renault Scenic und dem Espace positioniert.

Der Grand Scenic, der fast 50% des Scenic-Absatzes ausmacht, hat einen 1200 cc Benzinmotor mit Direkteinspritzung (115hp bzw. 130hp) sowie zwei Dieselmotoren: 1500cc (110bhp) und 1600 cc (130hp und 160hp).

Inovev erwartet die Produktion von 150.000 Scenic und Grand Scenic, wobei der Absatz beider Modelle in etwa gleich sein wird (75.000 Einheiten pro Version).

Die Produktionskapazität von 250.000 Fahrzeuge pro Jahr in Douai hat bis jetzt der jährlichen Herstellung von 150.000 Scenic und Grand Scenic, 50 Talisman und 50 000 Espace gedient.


16-13-7   

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Chrysler beginnt mit der Vermarktung des neuen Pacifica MPV,

 

Chrysler (eine Tochter der FCA-Gruppe) hat gerade mit der Vermarktung des neuen Pacifica MPV begonnen als Ersatz für das alte MPV Town & Country, dessen Ursprünge bis 1988 zurückreichen. Das neue 7-Sitzer-MPV kam auf einen US-MPV-Markt der seit 2005 stark abnimmt, bei gleichzeitigem starkem Wachstum des SUV-Marktes. Von einem Absatzvolumen von 1,2 Mio. 2005 fiel der US-MPV-Markt 2015 auf 600.000 Einheiten, d.h. ein Rückgang um 50% während dieses Zeitraums!

Trotzdem glaubt Chrysler noch an das Potential dieses Marktes, erstens, weil er 2015 in dieser Fahrzeugkategorie noch führend war (45% Marktanteil), gefolgt von Toyota und Honda, und zweitens, weil dieser Markt seit 2012 zu stabilisieren beginnt, bei einem (immer noch niedrigen) Absatzvolumen von 600.000 Einheiten im Jahr.

Chrysler erwartet den Verkauf von jährlich 150.000 Pacifica. Die Produktion lief im Februar 2016 in Windsor, Kanada an, wo früher der Town & Country hergestellt wurde. Ausgestattet ist das Modell mit einem 3,6-Liter V6-Benzinmotor, der 287 PS entwickelt.
Von den Dimensionen her ist es dem alten Town & Country sehr ähnlich (L: 5,17m B: 2,02m H: 1,77m).

Noch ist nicht bekannt, ob auch der Dodge Caravan durch ein vom Pacifica abgeleitetes Modell ersetzt wird oder ob Dodge diese Fahrzeugkategorie verlassen wird, wie es Ford und Chevrolet vor einigen Jahren getan haben.


16-13-9   

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Welche Hersteller produzieren die meisten MPV?,

 

Bei den knapp 6 Mio. MPV, die 2015 weltweit hergestellt wurden – d.h. 6% der globalen Automobilproduktion – wer sind die führenden Hersteller?

Die GM-Gruppe stellt aktuell mit der chinesischen Tochter GM-Wuling die meisten MPV her (1,55 Mio. 2015), vor Toyota (800.000 2015), Renault-Nissan (650.000), Honda (500.000), Fiat-Chrysler (300.000), Volkswagen (300.000), Suzuki (300.000), JAC (250.000), Hyundai-Kia (250.000) und Ford (200.000). Diese zehn Hersteller stellen 86% der globalen MPV-Produktion dar.

Nach Marken betrachtet, führt GM-Wuling in dieser Fahrzeugkategorie (1,25 Mio. 2015), vor Toyota (650.000), Honda (500.000), Nissan (450.000), Baojun (300.000), Suzuki (300.000 ), Volkswagen (250.000), Anhui (250.000), Ford (200.000) und Kia (200.000). Diese zehn Marken stellen 74% der globalen MPV-Produktion dar.

Meistproduziertes Modell ist der GM-Wuling Hongguang mit 642.000 Einheiten 2015, vor dem Baojun 730 (323.000), Anhui Refine (253.000), Honda Odyssey (218.000), GM-Wuling Zhigguang ( 218.000), Toyota Noah (216.000), Nissan Note (211.000), GM-Wuling Hongguang V (209.000), GM-Wuling Rongguang (176.000) und Toyota Sienna (154.000).
Diese zehn Modelle stellen 44% der globalen MPV-Produktion dar.


16-13-5   

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