Aufteilung der PKW-Produktion nach US-Bundesstaaten,

 

Von den 12 Mio. Fahrzeugen (PKW + LUV), die 2015 in den USA produziert wurden, waren knapp 8 Mio. LUV (US-Segmentierung: SUV, Minivan, Pickup, Van) und etwas mehr als 4 Mio. PKW (US-Segmentierung: Limousinen, Kombi, Coupé, Cabriolet). Bereits Anfang der 2000er Jahre übertraf die LUV-Produktion die der PKW und der Abstand zwischen den beiden Volumen ist seitdem stetig gewachsen.

Die Produktion von GM, Ford und Chrysler machte 2015 nur 52,5% der US-Produktion aus, im Vergleich zu beinahe 100% in den Achtzigern.

Während sich die US-Produktion früher in Michigan (um Detroit) konzentriert war, hat sie sich nach und nach auf ein Dutzend weitere Staaten ausgeweitet, insbesondere seit der Ankunft der japanischen und deutschen Hersteller in den 80ern bzw. 90ern. Im Zuge dieser Veränderungen war eine Welle von Werksschließungen bei GM, Ford und Chrysler in Michigan zu beobachten.

Das Ergebnis: Michigan macht aktuell ein Viertel der US-Produktion aus (2,9 Mio. Einheiten) verglichen mit fast 100% bis in die 80er hinein. Gegenüber 1970 sind fast zwei Drittel des Produktionsvolumens verloren gegangen.

Ohio hat sich an zweiter Stelle platziert und produziert jetzt dank Honda und Nissan fast so viele Fahrzeuge wie Michigan (2,7 Mio. Einheiten). Zusammen stellen Michigan und Ohio 45,5% der US-Produktion dar.

16-20-1   

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Könnte FCA in Zukunft die Chrysler-Marke aufgeben?,

 

Die Marke Chrysler sieht sich seit einigen Jahren ernsthaften Schwierigkeiten am US-Markt ausgesetzt. In anderen Regionen ist die Marke sogar zugunsten Lancia, die ebenfalls bedroht ist, verschwunden. Der globale Absatz ging von 800.000 Einheiten 2005 auf 400.000 2014 und 300.000 2016 zurück.

Inovev sieht für 2017 keine Verbesserung voraus. Im letzten März lief die Produktion des MPV Town & Country aus. Dann teilte FCA mit, im Dezember die Produktion der 200er Limousine zu beenden (100.000 Einheiten wurden 2016 verkauft), ohne dass ein Nachfolger geplant ist. Lediglich zwei Modelle der Chrysler-Palette bleiben 2017 übrig: die 300 Limousine aus dem Jahr 2011, deren Zukunft ungewiss ist, und der Minivan Pacifica, der im März eingeführt wurde. Der Pacifica könnte allerdings auch unter der Marke Dodge erscheinen, was die Entwicklung von Chrysler wesentlich behindern würde.

FCA hat die Marke Jeep entwickelt und profitiert damit vom allgemeinen Wachstum des SUV-Marktes. Jedoch wurde versäumt, die Marke von anderen Marken der Chrysler-Gruppe abzugrenzen. Auch andere Marken der Gruppe, z.B. Lancia, sahen sich mit solchen Positionierungsproblemen konfrontiert.

Anders als GM hat FCA nicht vom Wachstum des chinesischen Marktes profitieren können.

Ziel von FCA ist es jetzt, den Absatz von Dodge und Ram (ehemaliger Pickup-Zweig von Dodge) auszuweiten, ohne neue Werke zu bauen, was die Existenz der Chrysler-Marke direkt bedrohen würde.

Alfa-Romeo scheint am besten innerhalb der FCA-Gruppe positioniert zu sein, um Chrysler am Markt zu ersetzen.

16-19-8   

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Buick China exportiert ab jetzt Fahrzeuge in die USA,

 

Die Marke Buick (Tochter der GM-Gruppe) produzierte im letzten Jahr fast 1,2 Mio. Autos weltweit und verdoppelte somit das 2005er Volumen. Buick produziert aktuell in den USA, Kanada , Korea, Polen und vor allem in China, das jetzt den Hauptmarkt darstellt: 1 Mio. von 1,2 Mio. Einheiten, die 2015 weltweit abgesetzt wurden (+7,5% gegenüber 2014).

Das aktuelle Angebot umfasst neun verschiedene Modelle (darunter sieben aus China):
§Aus chinesischer Produktion: Excelle, Verano, Encore, Envision, Regal, La Crosse, GL8.
§Aus NAFTA: Verano, Regal, La Crosse, Enclave.
§Aus Europa: Cascada.
§Aus Korea: Encore.

Zu beachten ist, dass die Modelle Verano, Regal und La Crosse sowohl in China als auch in der NAFTA-Region hergestellt werden.
2016 führte Buick das SUV
Envision in den USA ein, ein Jahr nach der Einführung in China. Dieses Modell (mit einer Länge von 4,67m) liegt in der Palette zwischen dem Buick Encore SUV (4,28m lang) und dem Enclave SUV (5,13m lang). Es wird ausschließlich in China bei GM-SAIC in Yantai (Ostküste Chinas) gefertigt und in die USA exportiert.

Inovev prognostiziert einen Jahresabsatz für dieses Modell in den USA von 50.000 Einheiten (163.000  wurden letztes Jahr in China verkauft). Es ist das erste Mal, dass ein in China hergestelltes Modell in einem solchen Umfang in die USA exportiert wird.

16-19-7   

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Der globale Markt für Elektrofahrzeuge (BEV und PHEV) 2016,

 

Im Jahr 2015 wurden weltweit 548.000 BEV und PHEV-Fahrzeuge verkauft (darunter 207.000 in China, 189.000 in Europa und 115.000 in den USA), gegenüber 300.000 2014 (+82%).

Im ersten Halbjahr 2016:
§wurden 307.000 Fahrzeuge verkauft, d.h. ein Anstieg um nur 12% im Vorjahresvergleich.
Zwei Drittel dieser Fahrzeuge sind BEV, ein Drittel PHEV.
§BYD dominierte diesen Markt (43.244 Einheiten verkauft), vor Tesla (29.403), Nissan (28.884), BMW (21.147), Mitsubishi (17.705), Volkswagen (17.030), Renault (15.481) und BAIC (14.584).
Diese acht Marken machen 56% des globalen BEV-
und PHEV-Absatzes aus.
§Top 10-Modelle sind: Nissan Leaf (27.151 Einheiten), Tesla Model S (22.378), BYD Tang (19.134), Mitsubishi Outlander (15.308), Renault Zoe (11.982) Chevrolet Volt (11.124 ), BAIC E-Series (9.977), BYD Qin (9.633), BMW i3 (9.303) und BYD e6 (9.226). Diese 10 Modelle machen 47% des globalen BEV- und PHEV-Absatzes aus.

Für das Jahr 2016 prognostiziert Inovev einen Markt von 615.000 Einheiten, d.h. einen Anstieg um 12% verglichen mit 2015.

16-19-9   

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Europäische LUV-Produktion wieder auf Vorkrisenniveau,

 

Angetrieben durch den starken Absatz in Europa (2015 + 11,6% im Vorjahresvergleich und +12,6% im ersten HJ 2016 verglichen mit dem 1. HJ 2015) sowie eine kleine Erhöhung der Exporte, kehrt die europäische Produktion von LUV langsam auf Vorkrisenniveau zurück.

Das Produktionsvolumen 2015 (2 Mio. Fahrzeuge) wird 2016 übertroffen und könnte 2,2 Mio. Einheiten erreichen, die Rekordzahl aus dem Jahr 2007.

Die Ausweitung des Produktionsvolumens (1,3 Mio. Einheiten 2009 auf 1,7 Mio. Einheiten 2013) folgt den Krisenjahren (in denen die europäische LUV-Produktion aufgrund fallender Bestellungen seitens der Unternehmen – die Hauptzielgruppe dieser Fahrzeugart - einbrach). Inovev prognostiziert ein moderates Wachstum der europäischen LUV-Produktion bis 2020 auf dann knapp 2,3 Mio. Einheiten.

Nach Marken betrachtet, führt Ford 2015 (382.000 Einheiten), vor Renault (264.000), Mercedes (255.000) und Fiat (248.000).
Nach Gruppen allerdings führt PSA (384.000 Einheiten) vor Ford (382.000) und Renault-Nissan (354.000).

Führendes Modell 2015 ist der Mercedes Sprinter (138.000 Einheiten), vor dem Fiat Ducato (118.000), Ford Transit Custom (109.000), Ford Transit (100.000) und Renault Trafic (93.000).

16-19-5   

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