Hyundai bringt die zweite Generation der i30 Kompaktlimousine,

 

Die im September 2011 eingeführte erste Generation der Kompaktlimousine Hyundai i30 wird Ende 2016 auslaufen. Der von Peter Schreyer (ex-Audi) entworfene Nachfolger, der mit einem harmonischeren Stil aufwarten kann als der Vorgänger, ist vor kurzem präsentiert worden und wird im Oktober auf dem Pariser Autosalon vorgestellt werden.

Den neuen i30, der weiterhin in der Tschechischen Republik (Nosovice) für den Verkauf in Europa hergestellt werden wird, wird es als Limousine und Kombi geben, so wie bei der alten Generation, allerdings mit neuer Plattform, die eine Gewichtsreduzierung um ca. 30 kg ermöglicht. Diese neue Plattform wird nächstes Jahr in der dritten Generation des Kia Cee’d verwendet werden, der nach wie vor in der Slowakei (Zilina) hergestellt wird. Der neue Hyundai i30 kommt mit drei Benzinmotoren (3 Zylinder 1,0 Turbo 120 PS, 4 Zylinder 1,4 100 PS und 1,4 Turbo 140 PS) bzw. drei Dieselmotoren (4 Zylinder 1,6  95 PS, 110 PS und 136 PS).

Der neue Hyundai i30 greift damit die Kompaktlimousinen der europäischen Generalisten an, wie z.B. VW Golf, Opel Astra, Ford Focus, Renault Mégane, Peugeot 308, Citroën C4, Toyota Auris, Nissan Pulsar, Honda Civic, Fiat Tipo … und Kia Cee’d.

Die Kompaktlimousinen machten 2015 20% des europäischen Marktes aus, weniger also als die Limousinen im Kleinwagensegment (32%) aber genauso viel wie die SUV (20%) und mehr als die MPV (8%) bzw. die gesamten Limousinen der Segmente Kleinstwagen (8%), Mittelklasse (8%) und obere Mittelklasse (3%). Inovev prognostiziert eine jährliche europäische Produktion von 130.000 Hyundai i30.

Inovev prognostiziert die jährliche Produktion in Europa von 130.000 Hyundai i30.

16-20-5   

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Peugeot präsentiert die neue Generation des 5008,

 

Nach der Vorstellung des 3008 im ersten Halbjahr 2016 hat Peugeot die 7-Sitzer-Version namens 5008 (465cm gegenüber 445cm) präsentiert. Das neue Modell ersetzt den aktuellen 5008, der seit 2009 mit einem Stückzahl von 350.000 Einheiten in Sochaux (Frankreich) produziert wurde.

Die neue Generation des 5008 wird bei PSA in Rennes (Frankreich) hergestellt werden, neben dem Peugeot 508 und dem Citroen C5, der sich am Ende seines Lebenszyklus befindet. Ziel von PSA ist es, jährlich 75.000 Einheiten des neuen 5008 zu verkaufen, was nur die Hälfte des Ziels des 3008 beträgt (150.000 Einheiten im Jahr).

Der neue 5008 wird ab März 2017 an den Start gehen. Die Motoren sind wie beim 3008: zwei Benzinmotoren (3-Zylinder 1,2 Turbo 130 PS und 4-Zylinder 1,6 THP 165 PS) sowie vier Dieselmotoren (1,6 HDI 100 PS und 120 PS, 2,0 HDI 150 PS und 180 PS). Wie der Peugeot 308 und 3008 sowie der Citroën C4 Picasso und Grand Picasso basiert der neue 5008 auf der modularen Plattform EMP2 der PSA-Gruppe. Im Vergleich  zur vorherigen Generation soll das Fahrzeug um 100 kg leichter sein.

Der neue 5008 wird mit dem Renault Grand Scénic bzw. Koleos, dem Citroen C4 Grand Picasso, dem Skoda Kodiaq, der verlängerten Variante des VW-Tiguan sowie dem Nissan X-Trail konkurrieren. Während der 3008 in China hergestellt wird (als 4008), ist es noch nicht klar, ob dies auch für den 5008 zutrifft. Allerdings wäre es zum Vorteil von PSA, dieses Modell in China anzubieten.

16-20-3   

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Skoda ergänzt seine Palette durch ein SUV oberhalb des Yeti: der Kodiaq,

 

Nachdem Seat im ersten Halbjahr 2016 das SUV Ateca auf den Markt gebracht hat, hat nun auch der tschechische Autohersteller Skoda, der ebenfalls zur Volkswagen-Gruppe gehört, einen SUV-Ableger des VW Tiguan, den Kodiaq, eingeführt. Während der Seat Ateca 13cm kürzer ist als der Tiguan, ist der Kodiaq 20 cm länger als dieser. Anders als bei den anderen beiden Modellen bietet der Kodiaq Platz für bis zu sieben Personen. Alle drei Modelle teilen sich die gleiche MQB-B-Plattform. Demnächst wird auch Volkswagen eine längere Version des Tiguan als 7-Sitzer anbieten.

Anhand der Größe als Segmentierungskriterium positioniert Inovev den Tiguan sowie den Ateca in der Kompaktklasse und den verlängerten Tiguan und den Kodiaq in der Mittelklasse. Der VW Touareg (10cm länger als der Kodiaq) befindet sich in der oberen Mittelklasse.

Innerhalb der Skoda-Palette liegt der Kodiaq oberhalb des Yeti, der 2017 durch ein Kompakt-SUV - ebenfalls mit MQB-B-Plattform- ersetzt wird.

Der Kodiaq wird mit drei Benzinmotoren (1,4 TSI 125 PS und 150 PS, 2,0 TSI 180 PS) sowie zwei Dieselmotoren (2,0 TDI 150 PS und 190 PS) angeboten . Hergestellt wird das SUV in Kvasiny (Tschechische Republik) neben dem Seat Ateca, Skoda Superb und Skoda Yeti.

Inovev prognostiziert ein jährliches Produktionsvolumen in Europa von 50.000 Kodiaq.
 

16-20-2   

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Der Dodge Dart wird ohne Nachfolger gestrichen,

 

Nachdem bereits angekündigt wurde, dass der Chrysler 200 (Mittelklasselimousine) im Dezember 2016 ohne Nachfolger auslaufen wird – und somit die Zukunft der Marke Chrysler in Frage gestellt wurde – hat die FCA-Gruppe das Auslaufen des Dodge Dart (Kompaktlimousine) für September 2016 mitgeteilt.

Obwohl sie sich in unterschiedlichen Segmenten befanden, basierten der Chrysler 200 und der Dodge Dart auf der gleichen Plattform, nämlich die des Alfa-Romeo Giulietta. Es scheint, dass diese Plattform  nach und nach aus US-Modellen verschwinden wird, so dass die FCA-Gruppe in der Kompakt- bzw. Mittelklasse nicht vertreten sein wird.

Der Dodge Dart wurde 2012 als Ersatz für den Caliber in den USA eingeführt und musste mit dem Chevrolet Cruze, dem Ford Focus, dem Toyota Corolla und dem Honda Civic konkurrieren. Obwohl der Absatz des Dart 2015 100.000 Einheiten betrug (ein Spitzenwert), hat sich die FCA-Gruppe entschlossen, das Modell zwei Jahre früher als geplant aus dem Programm zu nehmen. Der Produktplan 2016-2020 sieht keine neue Limousine in der Kompakt- bzw. Mittelklasse vor, weder bei Dodge noch bei Chrysler.

Das Modellangebot besteht daher nun aus dem Dodge Charger und dem Challenger (obere Mittelklasse) sowie dem SUV Journey (Mittelklasse) und dem Durango (obere Mittelklasse). Die Zukunft des Minivan Caravan bleibt ungewiss. Die Pickups und Vans, die früher unter der Marke Dodge angeboten wurden, bilden jetzt Teil der Marke Ram.

16-20-4   

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Mercedes baut ein zweites Werk in den USA,

 

Seit 1997 betreibt Mercedes ein Montagewerk in Nordamerika. Dieses Werk in Tuscalooosa (Alabama) hat eine Kapazität von 300.000 Fahrzeugen im Jahr und stellt:
§für den weltweiten Verkauf die SUV GLE (ex-ML) und GLS (ex GL) sowie.
§für die nordamerikanischen Märkte seit 2014 die C-Klasse, den Sprinter und den Vito (in den USA Metris genannt) her.

Aufgrund der Sättigung des Tuscaloosa-Werks (Inovev schätzt die Leistung des Werkes 2016 auf 350.000 Fahrzeuge), hat Mercedes beschlossen, die jährlich 40.000 Einheiten des Sprinter und des Vito zum neuen Werk, das zur Zeit in Charleston (South Carolina) gebaut wird, umzusiedeln. Das neue Werk wird jährlich bis zu 40.000 Trucks herstellen, die Kapazität ließe sich aber verdoppeln, sollte dies die Nachfrage rechtfertigen oder falls der Hersteller sich entscheiden sollte, einen mittleren Pickup zu ergänzen.

In der Tat expandieren die Pickup- und Van-Märkte in Nordamerika. Bei den Trucks besteht das Angebot in Nordamerika zunehmend aus europäischen Modellen. Nissan produziert seit 2011 den NV200 in den USA, Ford seit 2014 den Transit, FCA seit 2014 den Fiat Ducato,  Mercedes seit 2010 den Sprinter und seit 2016 den Vito.

16-19-10   

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