Produktionsleistung: Frankreich 10 Monate 2016 und Prognose 2017,

 

Jedes Jahr wird ein Viertel der französischen Autoproduktion in Frankreich verkauft. Das Niveau des französischen Marktes hat damit eine gewisse Bedeutung für das Volumen der heimischen Produktion.

Der französische Markt expandierte 2015 (+ 6,8%) und 2016 (+ 5,0%) im Vergleich zu den vorherigen Jahren. Für 2017 erwartet Inovev ein niedrigeres Wachstum (+ 2,5%) des französischen Marktes.

In Anbetracht dessen sowie des Exportvolumens, das für 2017 in einem langsamer wachsenden globalen Markt erwartet wird, und der Entwicklung der in Frankreich hergestellten und 2016 eingeführten Neuheiten (Peugeot 3008, Peugeot 5008, Citroën Jumpy, Peugeot Expert, Toyota Proace, Fiat Talento, Renault Scenic, Nissan NV300, Nissan Micra, Alpine Berlinette und Citroën e-Mehari), wird für 2017 mit einer Produktionssteigerung um 4% gerechnet, trotz der Verlagerung des Citroën C3 von Poissy (Frankreich) nach Trnava (Slowakei).

Frankreich bleibt somit beim Produktionsvolumen weit hinter Deutschland und Spanien und noch weit entfernt vom Niveau, das Anfang der 2000er erreicht wurde. Allerdings wird das Volumen, das 2017 erreicht werden dürfte, dennoch das beste seit 2011 sein. In den ersten 10 Monaten 2016 stieg die französische PKW-Produktion um 2% (anstatt der erwarteten 5% für das Gesamtjahr), da einige der 2015 angekündigten Modelle 2016 später als erwartet an den Start gingen, womit auch deren Produktionsanstieg verzögert wurde. Allerdings wird bis Ende Dezember mit erhöhtem Wachstum gerechnet.
 
16-28-10
   

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Produktionsleistung: Japan 10 Monate 2016 und Prognose 2017,

 

Die Hälfte der in Japan von japanischen Herstellern produzierten Fahrzeuge werden auch in Japan verkauft (d.h. 4,5 Mio. von 9 Mio. Fahrzeugen, die in den letzten Jahren durchschnittlich in Japan produziert wurden). Das bedeutet, dass der heimische Markt großen Einfluss auf die Produktion der japanischen Autohersteller in Japan ausübt, insbesondere weil die Importe nur eine geringe Rolle beim Fahrzeugabsatz in Japan spielen (weniger als 10% des Gesamtabsatzes).

Der japanische Markt erlebte 2015 und 2016 zwei sehr negative Jahre (-9,3% 2015 und -2,5% 2016).
Diese beiden aufeinanderfolgenden Rückgänge haben die Automobilproduktion direkt beeinflusst; diese nahm in den letzten beiden Jahren ab (-5% 2015 und -5,6% 2016).

Für 2017 allerdings erwarten wir eine Belebung der japanischen Produktion, teilweise aufgrund der zu erwartenden Erholung des japanischen Marktes (Anzeichen hierfür gibt es seit dem Sommer), der Ankunft von heimisch hergestellten Neuheiten sowie des kontinuierlichen Wachstums der Märkte in Südostasien, die zum Teil durch japanische Produktion beliefert werden.

Inovev prognostiziert die Produktion von 9,14 Mio. Fahrzeugen in Japan 2017 gegenüber einem Volumen von 8,76 Mio. 2016 (10 Monate). Dies bedeutet eine Erhöhung im Vorjahresvergleich um 4,4%.
 
16-28-7
   

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Produktionsleistung: China 10 Monate 2016 und Prognose 2017,

 

Die chinesische Automobilproduktion (PKW + UV) treibt weiterhin die globale Automobilindustrie voran, und stärkt sogar deren Position, mit einer Erhöhung um 14,9% während der ersten 10 Monate 2016 verglichen mit den ersten 10 Monaten 2015 (+ 13,9% in den ersten 10 Monaten). Dieses starke Wachstum resultiert insbesondere von lokalen Maßnahmen, die Klein- und Kompaktwagen betreffen (Steuerreduzierung) und den heimischen Markt belebt haben (+ 13,9% 10 Monate). China macht daher 28% der globalen Produktion 2016 aus, gegenüber nur 27% 2015.

Eine Analyse des Wachstums des Fahrzeugabsatzes in China zeigt eine starke Expansion ab März 2016 (nach einer chaotischen Phase von Februar 2015 bis Februar 2016). Die Erhöhung setzte sich bis September 2016 fort (+ 26,6%) und flacht danach etwas ab (+ 19,3% im Oktober 2016).

Die Steuersenkungsmaßnahmen für Klein- und Kompaktwagen werden 2017 teilweise erneuert. Inovev erwartet dementsprechend für 2017 eine Ausweitung der Produktion um 5% auf 27,8 Mio. Einheiten.

Nach Herstellern hat sich 2016 die VW-Gruppe wieder vor der GM-Gruppe positioniert (3,7 Mio. Einheiten gegenüber 3,5 Mio.), danach kommen Hyundai-Kia (1,6 Mio.), Changan (1,2 Mio.), Renault-Nissan (1,1 Mio.),  Honda (1,1 Mio.), Toyota (1 Mio.), Ford (0,85 Mio.), Great Wall (0,85 Mio.) und Geely (0,7 Mio.).
 
16-28-5
   

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Europäische Werke haben die höchsten Auslastungsraten,

 

Unter den 100 europäischen Autowerken werden 2016 20 sehr hohe Auslastung der Kapazität verzeichnen (Standarddefinition Kapazitätsauslastungsrate gleich bzw. über 100%). Grund hierfür ist, dass der europäische Markt seit 2015 stark wächst, die Premiumhersteller erleben noch stärkeres Wachstum, 2016 wurden in dieser Region keine neue Werke errichtet und einige Hersteller (Opel, Ford) haben sogar in den letzten beiden Jahren Werke geschlossen.

Von den 21 europäischen Werken mit einer Auslastungsrate gleich oder höher als 100% ihrer Kapazität 2016 gehören acht zu den Premiumherstellern. Mercedes, der dieses Jahr der führende Premiumhersteller in Bezug auf Produktionsvolumen wurde, hat 4 gesättigte Werke, dazu noch Valmet in Finnland , wo seine Modelle ebenfalls hergestellt werden. Die Verlagerung eines Teils der C-Klasse in die USA reichte nicht aus. Der Hersteller wird seine Kapazität in Kecskemét erweitern und einige Kapazitäten in Düsseldorf freigeben (Verlagerung des Crafter zu einem VW-Werk in Polen). Land Rover hat ein gesättigtes Werk in Solihull. Kapazitäten werden dadurch frei, dass die Produktion des Jaguar XE von Solihull  nach Castle Bromwich verlagert wird und das Werk in der Slowakei fertiggestellt wird.

Auch die Generalisten Renault und Volkswagen besitzen gesättigte Werke (Renault 5, VW 3), da ihre europäische Produktion 2016 erheblich gestiegen ist.
Setzt der europäische Markt 2017 seine Erhöhung fort, werden diese beiden Hersteller ihre Kapazitäten ausweiten müssen.
 
16-28-8
   

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Inovev erwartet ein Volumen von 150.000 Einheiten pro Jahr für den Suzuki Ignis,
 
Der japanische Autohersteller Suzuki, zehntgrößter der Welt hinter PSA aber vor BMW und Daimler, vermarktetdie neue Generation des Ignis, die in der Palette zwischen dem Celerio und dem Baleno positioniert ist. Die ersten Ignis gingen in Europa im November an den Start.

Wie die beiden Vorgängergenerationen wird der Ignis bei Maruti-Suzuki in Indien hergestellt.
Inovev erwartet ein jährliches Produktionsvolumen von 150.000 Ignisbei einer Gesamtproduktion des Herstellers in Indien 2016 von knapp 1,6 Mio. Fahrzeugen. Suzuki stellt aktuell ca. 15 verschiedene Modelle in Indien an zwei großen Standorten her (Manesar und Gurgaon). Meistproduziertes Modell 2015 war der Alto (Maruti 800), das preisgünstigste Modell der Marke (332.000 Einheiten, wovon 272.000 in Indien verkauft wurden), gefolgt vom Dzire (243.000 Einheiten, wovon 236.000 in Indien verkauft wurden), Swift (223.000 Einheiten, 207.000 in Indien verkauft) und Wagon R (171.000 Einheiten, 170.000 davon in Indien verkauft).

Entgegen den ursprünglichen Plänen wird der Ignis entweder mit einem 1,2l Benziner oder mit einem Hybridmotor (Mild-Hybrid) auf Basis des 1,2l Benziners angeboten. Diese Motoren sind die gleichen, die beim Suzuki Baleno verwendet werden, mit dem er die Plattform teilt. Der Ignis ist allerdings mit 3,70m ca. 30cm kürzer und somit im Kleinstwagen- anstatt im Kleinwagensegment.

Direkter Konkurrent ist der Fiat Panda 4x4.
 
16-28-6
   

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