VW Skoda Citigo und Seat Mii laufen aus,
Die Volkswagen-Gruppe vermarktet Kleinstwagen unter ihren drei Marken: Volkswagen (Up), Skoda (Citigo) und Seat (Mii) seit 2011. Der Erfolg dieser Modelle bleibt allerdings sehr mäßig (Absatz 2016 172.000 Einheiten, davon 114.000 Up, 37.000 Citigo und 21.000 Mii).

Aus diesem Grund hat sich die Volkswagen-Gruppe entschieden, den Citigo und den Mii, die sich jetzt in der zweiten Hälfte ihres Lebenszyklus befinden (nach einer Überarbeitung 2016), nicht zu ersetzen.

Der deutsche Autohersteller will sich nach eigener Aussage auf die Einführung der zukünftigen kleinen SUV Skoda (Name unbekannt) und Seat (Arona) im stark wachsenden Klein-SUV-Markt konzentrieren.

Laut dem Hersteller wird der Absatz dieser zukünftigen Klein-SUV zwei bis drei Mal höher sein als für den Citigo und den Mii, 75.000 bis 100.000 für das unter dem Karoq (Kompaktklasse) positionierte Skoda-Modell und 40.000 bis 60.000 für das unterhalb des Ateca (Kompaktklasse) positionierte Seat-Modell.

Der Volkswagen Up dürfte ersetzt werden (ca. 2020), auch wenn ein Klein-SUV der Marke VW (als T-Roc bekannt) kurz vor der Einführung steht. Dieses Klein-SUV (4,23m lang) dürfte ab dem letzten Quartal 2017 bei Volkswagen in Portugal (Palmela) gebaut werden.


17-15-5   

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Erholung des brasilianischen Marktes (PKW+LUV) in den ersten fünf Monaten 2017,
Der brasilianische Automobilmarkt (PKW+LUV) hat nach vier Jahren ununterbrochenen Rückgangs wieder zugenommen. Seit März 2017 ist die Entwicklung positiv und das Wachstum hat sich seitdem beschleunigt. 2016 war bereits eine Besserung gegenüber 2015 festzustellen, da der Markt, obwohl noch rückläufig, von Monat zu Monat weniger abnahm (+16,8% im Mai 2017).

Wenn das aktuelle Zulassungstempo beibehalten wird, könnte der brasilianische Automobilmarkt im Gesamtjahr um 10% zunehmen und ca. 2,3 Mio. Einheiten (PKW + LUV) gegenüber 2,05 Mio. 2016 und 2,57 Mio. 2015 erreichen.

Welche Marken profitieren am meisten von der aktuellen Erholung des brasilianischen Marktes?

In den ersten fünf Monaten 2017 (im Vorjahresvergleich) verzeichnete die Marke Jeep einen Absatzzuwachs um 51%, Nissan um 39%, Ford um 12% und Chevrolet um 10%.

Das Absatzvolumen von Chevrolet nahm um 13.000 Einheiten und das von Jeep um 11.000 Einheiten zu. Chevrolet bleibt in Brasilien Marktführer und konnte sogar den Vorsprung vor den Hauptkonkurrenten Fiat (-9%) und Volkswagen (-5%), die im gleichen Zeitraum zurückgingen, ausbauen. Der Fiat Argo wird bei den Bemühungen des italienischen Herstellers, seinen Absatz anzukurbeln, eine entscheidende Rolle spielen.


17-15-6   

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Produktion des Peugeot 508 wird in Mulhouse stattfinden,
- Die nächste Generation des Peugeot 508 (Einführung Ende 2018) wird nicht mehr in Rennes, Westfrankreich, sondern in Mulhouse, Ostfrankreich, hergestellt. Zur Zeit überarbeitet die PSA-Gruppe ihre komplette europäische Produktionsstrategie wie folgt:

                  1. Limousinen des Kleinwagensegments in Tnava (Slowakei) (Citroën C3, Peugeot 208).
                  2. DS und Mittelklasselimousinen in Mulhouse (Citroën C5, Peugeot 508, DS4, DS6, DS7). Dies bedeutet:
                             a) die Verlagerung des zukünftigen Citroën C4 von Mulhouse nach Villaverde (Spanien).
                             b) die Verlagerung des zukünftigen Peugeot 2008 von Mulhouse nach Vigo (Spanien).

                  3. Mittelklasse-SUV in Rennes (Frankreich) (Citroën C5 Aircross, Peugeot 5008, zukünftiger Opel 7-Sitzer).
                  4. Fahrzeuge der Niedrigpreissegmente (Citroën C-Elysée, Peugeot 301) im marokkanischen Kenitra, damitwerden im spanischen Vigo Kapazitäten frei. Dort wird                       bald der Peugeot 2008 gebaut.

 -  Das Werk in Sochaux (Frankreich) wird die Produktion des Peugeot 308, sowie der SUV Peugeot 3008 und Opel Grandland fortsetzen,
    während mit der Ankunft des DS6 der DS5 verschwinden dürfte.

  - Im französischen Valenciennes werden weiterhin die LCV Citroën Jumpy, Peugeot Expert und Toyota ProAce hergestellt.

  - Der zukünftige DS3 und eventuell ein weiteres, noch nicht definiertes Modell, werden voraussichtlich in Poissy (Frankreich) produziert
    werden.


17-15-3   

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Fiat ersetzt den Punto ... in Südamerika,
Fiat ist in Brasilien nach und nach hinter Chevrolet gerutscht und nimmt jetzt dort den zweiten Rang ein. Ein Grund für diesen Rückgang ist ohne Zweifel die fragwürdige Positionierung der Palette in den letzten Jahren. Während 2017 der brasilianische Markt zu 23% aus Kleinstwagen, zu 56% aus Kleinwagen, zu 19% aus Kompaktwagen und zu 2% aus Autos der Mittel-, oberen Mittel- und Oberklasse besteht, verkauft Fiat 31% Kleinstwagen und 69% Kleinwagen, und vernachlässigt die 21% des Marktes, die aus Fahrzeugen der Kompakt-, Mittel-, oberen Mittel- und Oberklasse besteht.

- Was die Aufbauarten betrifft, besteht der brasilianische Markt zu 67% aus Limousinen, 18% SUV und 14% Pickup, während der Fiat-Absatz sich 57% Limousinen zu 37% Pickup teilt, ohne den SUV-Marktanteil von 18% zu berücksichtigen.

Trotz des Mangels an SUV und Kompaktlimousinen hat sich Fiat entschlossen, den alten Punto durch den Argo zu ersetzen, während Uno und Palio, die anderen Fahrzeuge des Kleinwagensegments, in den ersten fünf Monaten 2017  26% des Fiat-Absatzes ausmachten. Der Argo basiert auf den Plattformen der in Europa verkauften Modelle Fiat 500L, 500X, Renegade und Tipo. Der Argo wird allerdings nicht in Europa verkauft werden, sondern für südamerikanische Märkte reserviert sein.

Folgende Motoren werden im Argo angeboten werden: 1,0 Benziner / 77 PS; 1,3 Benziner / 109 PS, 1,8 Benziner /139 PS; Diese 4m lange Limousine wird in Betim gebaut werden, wie alle in Brasilien hergestellte Fiat-Autos.

Während in den ersten fünf Monaten 2017 der brasilianischen Markt expandiert ist, fiel der Fiat-Absatz um 9%. Der Erfolg dieses Modells ist daher für den italienischen Hersteller entscheidend.


17-15-4   

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Nissan X-Trail ist das meist produzierte Mittelklassefahrzeug der Welt 2016,
Das meist produzierte Mittelklassefahrzeug 2016 war das Nissan X-Trail-SUV, in Nordamerika als Nissan Rogue bekannt. Von diesem Modell wurden im letzten Jahr 800.000 Einheiten verkauft, vor zwei weiteren SUV, Toyota RAV4 und Honda CRV, die seit Jahren die Hauptkonkurrenten des X–Trail sind.

Die aktuelle X-Trail/Rogue-Generation wurde 2014 eingeführt, auf der gleichen Plattform wie der Nissan Qashqai, der im gleichen Jahr erschien. Das Fahrzeug wird 2017 überarbeitet, bevor es 2020 abgelöst wird.

Dieses Modell hat sich zum meist verkauften Fahrzeug der Renault-Nissan-Gruppe entwickelt. Im letzten Jahr machte es fast 10% des Absatzes der gesamten französisch-japanischen Gruppe aus. Deswegen ist auch seine Ablösung so entscheidend.

Der X-Trail wird in allen Ländern der Welt verkauft. Hergestellt wird er in Japan (323.000 Einheiten 2016), China (180.000 Einheiten), den USA (170.000 Einheiten), Südkorea (137.000 Einheiten), außerdem hat Nissan die Produktion in  England ab der zukünftigen Generation (2020) angekündigt.

Der globale Markt für Mittelklassefahrzeuge betrug 2016 13,6 Mio. Einheiten, verglichen mit 13,3 Mio. 2015, ein Plus von fast 2,5% in einem globalen Markt, der um 4,7% zugenommen hat. Dieses Marktsegment wird zunehmend von SUV dominiert, gegenüber den Limousinen und den Minivans.


17-15-1   

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