Inovev erwartet den jährlichen Absatz von 30.000 bis 50.000 neuen BMW 6er GT,
BMW hat gerade die Produktion des 6er Coupe beendet, nachdem der Gran Coupé und die Cabriolet-Version bereits ausgesetzt wurden. Diese werden zwar noch hergestellt, allerdings nur in geringer Stückzahl, und ihre Produktion dürfte vor Ende des Jahres auslaufen. Während der ersten fünf Monaten des Jahres 2017 wurden lediglich 4.500 Einheiten in Dingolfing gebaut, gegenüber 16.000 Einheiten im Vorjahr und 18.000 2015.

Der 6er Coupe, das Cabrio und der Gran Coupé werden durch den zukünftigen 8er, der für 2018 angekündigt ist, ersetzt. Dieses Modell, das weiterhin in Dingolfing hergestellt werden wird, kommt in den drei Aufbauarten.

Allerdings wollte BMW keine Lücke in seinem Angebot lassen und hat somit in diesem Monat eine neue Generation der 6er Reihe vorgestellt, die eigentlich den 5er GT ersetzt, eine 5-türige Limousine auf Basis der 4-türigen 5er Reihe. Das neue Modell heißt 6er GT. Es verwendet das gleiche „Rezept“ wie der 5er GT, das im letzten Jahr bei der 5er Reihe angewandt wurde.

Mit einer Länge von 5,09m, einer Breite von 1,90m und einer Höhe von 1,54m entspricht es keineswegs der eleganten und flachen Linie des 6er Gran Coupé, der Fortschritt im Vergleich zum 5er GT ist aber bemerkenswert.

Der neue 6er GT, der die CLAR-Plattform verwendet und in Dingolfing montiert wird, bietet einen 4-Zylinder 2,0 Turbobenzinmotor mit 258 PS, einen 6-Zylinder 3,0 Turbobenzinmotor mit 340 PS und einen 6-Zylinder 3,0 Turbodieselmotor mit 265 PS.

Inovev erwartet den jährlichen Absatz von zwischen 30.000 und 50.000 Einheiten des neuen 6er GT.


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Inovev erwartet den jährlichen Absatz von 160.000 Einheiten des BMW X3,
BMW hat die neue Generation des X3 SUV (Mittelklasse) vorgestellt. Diese neue Generation ist leichter als der Vorgänger dank der Verwendung der CLAR-Plattform, die in den neuen Reihen des 5er, 6er und 7er zur Anwendung kommt. Diese Plattform wurde für alle BMW-Fahrzeuge mit Hinterrad- bzw. Allradantrieb konzipiert. Sie wird daher auch in den zukünftigen Modellen 3er, 4er und 8er sowie bei den zukünftigen SUV X4, X5, X6 und X7 eingesetzt werden.

Der neue X3, der die Motoren der aktuellen Generation verwendet, wird weiterhin in Spartanburg, South Carolina (USA) hergestellt werden, neben dem X4, X5, X6 und zukünftigen X7, mit einem Volumen von 160.000 Einheiten im Jahr.

Die aktuelle Generation wurde 2010 eingeführt und wird nach siebenjährigem Lebenszyklus im November 2017 auslaufen. Die X4 Coupe-Version wird 2018 abgelöst (Lebenszyklus nicht mehr als vier Jahre). Der neue X3 wird mit den Premium-SUV der Mittelklasse, wie z.B. Audi Q5, Mercedes GLC, Volvo XC60, Jaguar F-Pace, Porsche Macan, Alfa-Romeo Stelvio, Lexus NX und DS 7 Crossback ... konkurrieren.

2016 verkaufte BMW 155.000 X3, 151.000 davon wurden in Spartanburg hergestellt, zusammen mit 165.000 X5, 56.000  X4 und 38.000  X6. Das Werk in Spartanburg, das in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum feiert, produzierte im letzten Jahr 410.000 SUV, wovon 115.000 in Europa und 105.000 in den USA verkauft wurden.


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Mercedes hat mit dem Bau eines Montagewerks in Russland begonnen,
Mercedes hat mit dem Bau eines Montagewerks in Essipovo (nahe Moskau) begonnen. Der deutsche Hersteller glaubt an das große Potential des russischen Marktes, insbesondere in Bezug auf Premiumfahrzeuge. Dieses Werk in Russland (das erste für Mercedes) wird zu einer Zeit gebaut, wo eine vier Jahre andauernde Krise des russischen Marktes aufgrund der westlichen Sanktionen (Ukraine/Krimkrise) sowie des starken Rückgangs des Ölpreises (nach der erhöhten Ölproduktion in den USA)  zu Ende geht.

Wie entwickelt sich Mercedes am russischen Markt? Der Absatz von Mercedes in Russland stieg von 5.000 Einheiten 2005 auf 20.000 Einheiten 2008 und weiter auf 60.000 Einheiten 2014. Es folgte ein Rückgang auf 50.000 Einheiten 2015 und 43.000 2016, allerdings aufgrund der Marktkrise im Land. Der Marktanteil von Mercedes in Russland beträgt jetzt 3%. Mercedes ist die führende Premiummarke in Russland, vor BMW, Audi und Lexus.

Bestseller an diesem Markt sind GLE, Sprinter, GLC, E-Klasse und GLS. Der Sprinter wird bereits seit dem zweiten Halbjahr 2013 in Nizhny Novgorod gebaut, in dem Werk des russischen Herstellers GAZ. Die vier anderen Modelle (GLE, GLC, E-Klasse, GLS) werden ab 2019 in dem neuen Werk in Essipovo montiert. Dort könnten jährlich bis zu 30.000 Fahrzeuge montiert werden.


17-16-8   

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Jaguar bestätigt die Einführung von zwei neuen SUV 2018,
Jaguar (eine Tochtergesellschaft der indischen Gruppe Tata Motors, zusammen mit Land Rover) hat bestätigt, dass nächstes Jahr zwei neue SUV vermarktet werden, eins mit Verbrennungsmotor (E-Pace) und das andere (I-Pace) mit Elektromotor. Diese Modelle werden die SUV-Palette des Herstellers, die zur Zeit den F-Pace beinhaltet, abrunden.

Der F-Pace, der 2016 das meistverkaufte Modell der Marke wurde (66.000 Einheiten), ist ein SUV der oberen Mittelklasse, das die Plattform der XF-Limousine verwendet (Absatz 40.000 2016). Gebaut wird er bei Land Rover im britischen Solihull.

Der zukünftige E-Pace wird ein SUV der Mittelklasse basierend auf der Plattform der XE-Limousine (Absatz 48.000 2016). Auch er könnte in Solihull produziert werden. Inovev erwartet mit der Vermarktung in China den jährlichen Absatz von 100.000 E-Pace (Produktion in Europa 60.000, in China 40.000).

Der zukünftige I-Pace wird ein SUV der Mittelklasse basierend auf einer neuen Plattform für Elektrofahrzeuge sein. Er könnte bei Magna in Graz, Österreich hergestellt werden, nachdem Vereinbarungen zwischen Jaguar Land Rover und Magna unterzeichnet worden sind.Mit der Vermarktung in China erwartet Inovev den jährlichen Absatz von 20.000 I-Pace.

Bis zu einer kompletten Erneuerung der Jaguar-Palette bedarf es nur die Einführung der zukünftigen XJ-Limousine 2019. Inovev erwartet den jährlichen Absatz von 25.000 Einheiten des zukünftigen XJ (Produktion in Castle Bromwich, UK).


17-16-10   

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Der zukünftige Ford Focus für den US-Markt wird aus China importiert werden,
Die neue Generation des Ford Focus, der ab 2019 in Nordamerika (USA, Kanada, Mexiko) vermarktet wird (die europäische Version wird für Ende 2018 erwartet), wird aus China importiert werden, anstatt wie ursprünglich geplant aus Mexiko (aus einem neuen Werk in San Luis Potosi oder einem bestehenden Werk in Hermosillo). Dies hat der amerikanische Hersteller im letzten Monat mitgeteilt.

2016 war der Ford Focus eines der Bestseller-Limousinen der Welt (Absatz fast 700.000 Einheiten).

Aktuell wird er in Europa (255.000 Einheiten 2016), China (217.000 Einheiten), den USA (162.000 Einheiten), Argentinien (39.000 Einheiten) und Russland (12.000 Einheiten) produziert. Jedes Werk beliefert den jeweils heimischen Markt. Ab 2019 dürfte sich dies ändern. Es wird dann erwartet, dass die Produktion aus China sowohl in China als auch in Nordamerika verkauft wird.

Ab 2019 dürften in China 400.000 Focus im Jahr hergestellt werden (wie bereits 2013 und 2014), davon fast die Hälfte werden nach Nordamerika exportiert.

Das Werk in Wayne, Michigan, wo aktuell der Focus für den nordamerikanischen Markt gebaut wird, wird diese Aktivität Ende 2018 beenden und sich auf die Produktion des zukünftigen Ranger (Einführung 2019) und Bronco (Einführung 2020) konzentrieren. Die Produktion der neuen Generation des Focus beginnt Anfang 2019 in Chongqing (China).


17-16-9   

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