Der europäische LCV Markt verbessert sich um 10,2% in der ersten Hälfte 2014,

Der europäische LCV Markt mit 29 Ländern verzeichnet in der ersten Hälfte 2014 eine Verbesserung von 10,2% verglichen mit 2013, auf 791 000 Fahrzeuge (718 000 in 2013).

Dieser signifikante Anstieg (PKW Markt Wachstum überschritt nicht 6,4 % in Europa in der gleichen Zeit) trägt dem Rückgang auf dem europäischen LCV Markt zwischen 2007 und 2013 (-38% in sechs Jahren) Rechnung. Ende des Jahres wird das Marktvolumen 1.58 Millionen Fahrzeuge erreichen. Noch immer unter dem Level von 2011, was bereits sehr niedrig war.

Der Markt ist weit von boomenden Jahren zwischen 2000 und 2008 entfernt, in denen oftmals zwei Millionen LCVs jährlich abgesetzt wurden. 2007 wurde ein Rekord von 2,3 Millionen Fahrzeugen erreicht, ein Level, dass schwer wieder zu erreichen ist.

Wie auch für Pkw war der europäische Markt 2014 dynamischer bei LCVs mit einem Anstieg von 17,1% (9,9% in Westeuropa).

Bei Summierung von PKA und LCVs lässt sich ein Wachstum von 6,8% in den europäischen Ländern feststellen (auf 7 638 295 Fahrzeuge) mit einem Ziel von etwa 14 Millionen Fahrzeugen bis zum ende des Jahres. Inovev schätzte den chinesischen Markt auf 22 Millionen Fahrzeuge, den US Markt auf 16,3 Millionen und den japanischen Markt auf 5,8 Millionen in dem selben Zeitraum.
 

14-24-4  


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Aufschwung auf dem iranischen Markt 2014,

Der iranische Markt ist auf dem Wege sich zu erholen. Über die letzten fünf Monate 2014 gab es einen Aufschwung von 7,2 % verglichen mit den ersten fünf Monaten 2013 nach dem Zusammenbruch des Marktes in den letzten zwei Jahren, von 1 650 000 Fahrzeugen 2011 (Rekord) auf 1 385 000 in 2012 und 715 000 in 2013. Dieser Rückgang war vor allem auf die Straffung des Importembargos von Fahrzeugkomponenten zurückzuführen.

Insgesamt könnten die Zahlen 2014 zwischen 750 000 und 800 000 Fahrzeugen liegen, was eine Verbesserung zeigt, aber auch den langen Weg, der zu den Zahlen wie in 2011 und 2012 noch zurückzulegen ist.

Nach der Lockerung der Sanktionen in der Automobilindustrie schauen französische Hersteller (führende Exporteure im Iran 2012-2013) und einige Lieferanten zuversichtlich auf den Iran. Schlussendlich haben nur lokale Produzenten und Lieferanten von dem Aufschwung profitiert.

Iran-Khodro und Peugeot waren in der Lage die Produktionszahlen des JV von CKD zu verbessern. Peugeot konnte in den ersten fünf Monaten 124 000 Fahrzeuge des Typs 206 und 405 verkaufen (78 000 in den ersten fünf Monaten 2013), was einem Markmonopol (Anteil) von 35% im Lokalmarkt entspricht (23% 2013). Chinesische Hersteller machen ebenfalls Fortschritte: sie beherrschen nun 10 % des iranischen Marktes (8% 2013, 2% 2012). Lifan ist die viertstärkste Marke des Landes und Chery hält Position 5 vor Renault.
 

14-24-2  


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Starker Abschwung auf dem algerischen Markt in der ersten Jahreshälfte 2014,

Der algerische Markt (PKW+LCV) erlebte einen starken Abschwung in der ersten Jahreshälfte 2014 um etwa 25 % im Vergleich zur Vorperiode. Somit werden wahrscheinlich 300 000 Fahrzeuge über das Jahr hergestellt, gegenüber 400 000 in 2013 und 437 000 in 2012. Dieser Abschwung begann bereits in der zweiten Jahreshälfte 2013.


Dies lässt dich durch ökonomische Faktoren erklären, die nicht mit dem ökonomischen Wachstum in Zusammenhang stehen. Vor allem das Ende des Lohnrückgangs für Servicepersonal (Löhne wurden für einige Jahre  nicht gezahlt, gezahlt wurde schließlich rückwirkend) sowie die Präferenzveränderung in den Haushalten hin zu Haushaltsausgaben hatten Einfluss auf den Markt. Nach exponentiellem Wachstum zwischen 2010 und 2013 ist das Marktvolumen 2014 bereits näher an seinem Potential.


Algerien musste alle Fahrzeuge bis Ende 2014 importieren, somit war das Importlevel ebenfalls gesunken, ein Abschwung infolge hoher Lagerbestände. Um den Fahrzeugimport zu regulieren verabschiedete die Regierung einige Maßnahmen, wie eine Importbegrenzung für Händler oder die Verpflichtung zum Angebot von Serviceleistungen über eine Laufzeit von drei Jahren.


- In diesem Kontext soll die Renault Fabrik in Oran im November 2014 die Produktion aufnehmen.

 

14-24-1  


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Abschwung um 5,4 % in der ersten Jahreshälfte 2014 in Südafrika,

Der südafrikanische Markt erlebte einen Abschwung um 5,4 % in der ersten Hälfte 2014 verglichen mit 2013, auf 308 540 Fahrzeuge (326 283 2013). Der PKW Markt erreichte 208 796 Fahrzeuge gegenüber 224 082 im vergangenen Jahr (Rückgang um 6,8 %).


Dieser Rückgang bei den Neuzulassungen ist einer trägen Wirtschaft zu schulden sowie gestiegenen Inflations- und Zinsraten. Zudem kosteten starke Sozialbewegungen dem Staat viel Geld, was die südafrikanische Ökonomie zerrüttete.


In zwölf Monaten fiel der Markt auf 375 000 PKW und 200 000 LCV. Südafrika bleibt dennoch der stärkste afrikanische Markt, abgesehen von diesem Abschwung, weit vor Algerien, das das Jahr mit etwa 300 000 Fahrzeugen beendet.


Die VW Gruppe (führender Hersteller in Südafrika) blieb Marktführer 2014 mit 24 % Marktanteil, vor Toyota (11%) und Hyundai-Kia (9%). Das meistverkaufte Auto 2014 ist der VW Polo (B-Segment) mit annährend 15%. Das Modell wird lokal in einer VW Fabrik produziert. Es ist zudem das meistproduzierteste Modell des Landes und außerdem das meistproduzierteste von VW.

 

14-24-3  


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Volkswagen wird einen SUV in der Fabrik Chattanooga produzieren,

Die Volkswagen Gruppe hat sich für den Bau eines neuen D-Segment SUV in Chattanooga (Tennessee) entschieden. Dieses neue Modell wird sich vom Tiguan (Segment C) und Touareg (Segment E) unterscheiden, die in Europa produziert werden.

Der Name dieses neuen Modells ist noch nicht bekannt, sollte aber ende 2016 veröffentlicht und Anfang 2017 vermarktet werden. Es wird auf dem  CrossBlue Konzept basieren, das letztes Jahr auf der Detroit Auto Show veröffentlicht wurde. Es wird mit sieben Sitzen ausgestattet sein.

Nach Herstellerangeben wird das Modell die Vorzüge und Dimensionen von U.S. bestseller SUVs haben und wird den U.S. Kundenwünschen eher entsprechen.

Der SUV wird auf der Plattform des amerikanischen Passat basieren und wird der Fabrik Chattanooga erlauben, näher an die Produktionsziele von VW heran zu kommen. Der Passat, der derzeit produziert wird, kommt den Herstellererwartungen nicht vollständig nach. Tatsächlich wurde er 140 000 mal verkauft (2013, gegenüber 175 000 2012). Mit dem neuen SUV wird die Kapazität der Fabrik von 170 000 Fahrzeuge pro Jahr auf 250 000 aufgestockt.

Das Ziel sind 800 000 Fahrzeuge (alle Modelle) in den USA 2018, während die Verkäufe 2013 die 400 000 Marke überschritten.
 

14-23-10  


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