Inovev prognostiziert den Absatz von 200.000 Einheiten des zukünftigen Mitsubishi Eclipse Cross,
Die japanische Marke Mitsubishi, die seit Ende letzten Jahres zur Renault-Nissan-Gruppe gehört, hat neulich beim Genfer Autosalon ein neues Kompakt-SUV vorgestellt .

Dieses Modell namens Eclipse Cross (der Name Eclipse wurde zwischen 1989 und 2012 von Mitsubishi für ein sportliches Coupe verwendet), dürfte nach und nach das ASX-SUV in der gleichen Kategorie ablösen. Letzteres ist jetzt sieben Jahre alt und damit am Ende des Lebenszyklus der meisten Modelle eines reifen Marktes. Von den Dimensionen her passt der Eclipse Cross mit einer Länge von 4,40m in der Mitsubishi-Palette zwischen dem 4,30m langen ASX (Kompaktklasse) und dem Mittelklasse-Outlander (4,70m). Er verwendet die Plattform dieser beiden älteren Modelle und wird - so Inovev - das letzte Mitsubishi-SUV auf einer Mitsubishi-Plattform sein. Das nächste SUV der Marke dürfte die Renault-Nissan-Plattform (CMF) verwenden, die im Kadjar und Qashqai zum Einsatz kommt. Zukünftige Mitsubishi-Limousinen werden auch nach und nach Renault-Nissan-Plattformen erhalten. Es ist bereits mitgeteilt worden, dass der zukünftige Mitsubishi L200-Pickup die gleiche Plattform verwenden wird wie Nissan Navara, Renault Alaskan und Mercedes X-Klasse. Angetrieben wird der Eclipse Cross durch einen 1,5l Benzinmotor bzw. einen 2,2l Dieselmotor.

Inovev erwartet ein jährliches globales Absatzvolumen von 150.000 bis 200.000 Einheiten für den Eclipse Cross.

 
17-7-7
   

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32 neue in Europa gebaute Modelle werden 2017 eingeführt,
32 neue Modelle werden 2017 in Europa eingeführt. Von diesen 32 Modellen sind 15 Limousinen, 14 SUV, 1 Kombi, 1 Coupe und 1 Cabriolet. Damit dominieren die SUV dieses Jahr nicht vor den Limousinen, da die SUV-Palette in Europa bereits weitläufig ist. Nichtsdestotrotz werden in Europa doppelt so viele SUV wie Limousinen verkauft.

Nach Segmenten betrachtet, sind von den 32 Modellen, die 2017 in Europa hergestellt und eingeführt werden, 10 im Kleinwagensegment, 6 im Kompaktsegment, 4 in der Mittelklasse, 10 in der oberen Mittelklasse und 2 in der Oberklasse. Relativ zum Gesamtabsatz ist der Anteil an High-End-Modellen (obere Mittel- bzw. Oberklasse) hoch, die meisten lösen allerdings bestehende Modelle ab.

Acht, d.h. ein Viertel, der neuen Modelle, die 2017 in Europa eingeführt werden, ersetzen kein bestehendes Modell.

Nach Herstellernationalität sind 13 deutscher Herkunft, 4 japanischer Herkunft und 3 französischer Herkunft. Drei sind amerikanisch, zwei spanisch, zwei italienisch und je ein Modell schwedisch, britisch, koreanisch, rumänisch und tschechisch.

Allein die Volkswagen-Gruppe wird 2017 13 neue Modelle in Europa auf den Markt bringen.

 
17-7-8
   

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Das meist produzierte Auto im UK 2016,
Wie frühere Analysen gezeigt haben, ist der VW Golf das meist produzierte Auto Deutschlands (und Europas), während der Toyota Yaris das meist produzierte Auto in Frankreich ist. Welches ist nun das meist produzierte Auto im UK?

Dies ist seit einigen Jahren der Nissan Qashqai (Kompakt-SUV). Das Werk in Sunderland (UK) ist der einzige Standort für die Produktion dieses Modells in der EU. Das Modell wird zwar auch in Russland (St. Petersburg) hergestellt, allerdings nur für den heimischen Markt. Der Nissan Qashqai wird ebenfalls in China produziert und bald auch in den USA unter dem Namen Rogue Sport (der Rogue ist die US-Version des Nissan X-Trail).

310.000 Nissan Qashqai wurden 2016 in Europa hergestellt, davon wurden 220.000 Einheiten in der EU verkauft, wo er das 8. Modell des Absatzrankings hinter dem Opel Astra und dem Peugeot 208 ist. Das Modell ist weiterhin das meist verkaufte SUV Europas.

Der Nissan Qashqai befindet sich nun in der 2. Generation seit seiner Geburt 2007. 2020 soll die 3. Generation kommen mit einem Lebenszyklus von sechs bzw. sieben Jahren. Angesichts der Vereinbarungen zwischen Nissan und der britischen Regierung nach dem Brexit-Referendum dürfte die Produktion weiterhin in Sunderland stattfinden. Auch der Nissan X-Trail dürfte dort gebaut werden (Absatz in Europa 2016 60.000 Einheiten).

 
17-7-6
   

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Das meist produzierte Auto Italiens 2016,
Wie frühere Analysen gezeigt haben, ist der VW Golf das meist produzierte Auto Deutschlands (und Europas), während der Toyota Yaris das meist produzierte Auto in Frankreich ist. Welches ist nun das meist produzierte Auto in Italien?

Dies ist seit einigen Jahren der Fiat Panda (Kleinstwagensegment). Das Werk in Pomigliano (Süditalien) ist der einzige Standort für die Produktion dieses Modells in der EU. 200.000 Fiat Panda wurden 2016 in Europa hergestellt, davon wurden 192.000 in der EU verkauft, wo er das 16. Modell des Absatzrankings hinter dem Audi A3 ist. Nichtsdestotrotz ist es das meist verkaufte Kleinstwagenmodell Europas.

Der Fiat Panda befindet sich nun in der 3. Generation seit seiner Geburt 1980. 2019 kommt die 4. Generation mit einem Lebenszyklus von sechs bzw. sieben Jahren. Es ist nicht sicher, dass das zukünftige Modell in Italien gebaut wird, weil das Management der FCA-Gruppe untersucht, ob es sich lohnen würde, die Produktion des Panda nach Polen zurückzuverlegen, wo sie bereits zwischen 2003 und 2012 stattgefunden hat. 2019 endet im polnischen Tichy die Produktion des Lancia Ypsilon (Auslaufmodell) und des Ford Ka (Produktion jetzt in Indien). Die Produktion des Fiat Punto-Nachfolgers (für Ende 2017 erwartet) wird auch überlegt, da dieses Modell, das momentan in Italien hergestellt wird, ebenfalls nach Polen verlegt werden könnte.

 
17-7-5
   

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Der australische Automobilmarkt (PKW + LUV) 2016,
Der australische Automobilmarkt (PKW + LUV) expandierte 2016 langsamer (+ 2% im Vergleich zum Vorjahr), stellte allerdings einen neuen Absatzrekord von 1,18 Mio. Einheiten auf. Dieser Markt dürfte 2017 zum ersten Mal in seiner Geschichte die Marke von 1,2 Mio. Einheiten übertreffen, während gleichzeitig die australische Automobilindustrie komplett verschwunden sein wird, nach der Schließung der letzten Werke von Ford, GM und Toyota.

Der australische Automobilmarkt wird daher vollständig durch Importe aus Asien, den USA und Europa versorgt, so dass die heimische Produktion keine Auswirkung auf die Entwicklung und das Volumen dieses Marktes hat. Das Niveau des australischen Marktes gleicht dem von Spanien, dabei beträgt die Bevölkerung Australiens nur die Hälfte der spanischen Bevölkerung (23,3 Mio. gegenüber 47 Mio.) Damit ist der Motorisierungsgrad in Australien doppelt so hoch wie in Spanien. Bei den meisten Herstellern nahm der Absatz 2016 zu. Ausnahmen waren GM, VW und FCA. Toyota (Absatz 223.000 Einheiten, + 1%) lag vor Hyundai-Kia (144.000, + 6,2%), Mazda (118.000, + 3,7%), GM Holden (94.000, -8,4%), VW (91.000, -2,1%), Ford (81.000, + 15,3%) und Renault-Nissan (77.000, + 0,6%).

Bestseller bei den Modellen 2016 waren Toyota Hilux (42.000), Toyota Corolla (40.000), Hyundai i30 (38.000), Ford Ranger (37.000), Mazda 3 (36.000), Toyota Camry ), Holden Commodore (25.000) und Mazda CX5 (24.000).

 
17-7-3
   

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