Marktergebnisse - USA - 2016 - PKW+LUV,
 
Der US-Markt verzeichnete 2016 eine Rekordanzahl an Zulassungen, mit einem Volumen von 17,54 Mio. LV (PKW + LUV): gegenüber 17,47 Mio. 2015. Dieses Volumen lässt sich in 6,89 Mio. PKW (APC: American Passenger Cars, ohne SUV, laut amerikanischer Klassifizierung) und 10,65 Mio. Light Trucks (SUV + LUV) aufteilen, d.h. 39% APC und 61% Light Trucks.

Von Jahr zu Jahr verschiebt sich die Nachfrage der US-Käufer immer mehr von APC zu Light Trucks. Es ist das erste Mal, dass die APC unter 40% des US-Marktes gefallen sind. Unter den 61% Light Trucks stellen SUV 2016 39% des US-Marktes dar (nach 35% 2015).

In einem US-Markt, der im Vorjahresvergleich um 0,4% expandiert ist, bleibt GM führend (3,04 Mio. APC und Light Trucks), vor Ford (2,60 Mio.), Toyota (2,45 Mio.), Fiat-Chrysler (2,26 Mio.), Honda (1,64 Mio.), Renault-Nissan (1,56 Mio.) und Hyundai-Kia (1,42 Mio.).

US Gruppen (GM, Ford und Tesla) machen 32% des US-Marktes aus, während japanische sowie europäische Gruppen (darunter Fiat-Chrysler und Renault-Nissan) jeweils 29% behaupten können. Die restlichen 10% teilen sich koreanische (Hyundai-Kia), indische (Jaguar-Land Rover) und chinesische (Volvo) Gruppen.

2017 sind das Wirtschaftswachstum sowie die neue Regierung zwei der vielen Faktoren, die das zukünftige Wachstum des Marktes bestimmen werden. Zwei Prognoseszenarien für den US-Automobilmarkt für das Jahr 2017 wurden in einer am 4. Januar auf der Inovev-Plattform veröffentlichen Analyse erstellt.

 
17-2-8
   

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US 2016 Marktergebnisse nach Modellen: Top 15,
 
Von den insgesamt 17,54 Mio. Fahrzeugen, die 2016 in den USA verkauft wurden (PKW + Light Trucks) hat Inovev die Modellaufteilung berechnet.

Die Ford F-Reihe bleibt seit 1984 die meist verkaufte Modellreihe in den USA, mit insgesamt 820.000 Einheiten 2016 (+ 5,2%). Es folgen der Chevrolet Silverado (575.000 Einheiten, -4,3%) und der Dodge Ram (489.000 Einheiten, + 8,5%). Diese drei großen Pickups allein machen 2016 fast 11% des US-Marktes aus.

Bestseller bei den Limousinen ist der Toyota Camry(389.000 Einheiten, -9,5%) vor dem Honda Civic (367.000 Einheiten, + 9,5%) und dem Toyota Corolla (360.000 Einheiten, -0,8%). Die Limousinen werden von den japanischen Marken dominiert.

Der SUV-Bestseller Honda CRV (357.000 Einheiten, + 3,4%) rangiert auf Platz sieben, vor dem Toyota RAV4 (352.000 Einheiten, + 11,6%). Ferner gibt es drei weitere japanische Modelle: Honda Accord (345.000 Einheiten, -2,9%), Nissan Rogue (330.000 Einheiten, + 14,9%), Nissan Altima (307.000 Einheiten, -7,8%). Die SUV werden ebenfalls von den japanischen Marken dominiert.

Zu den 11 meist verkauften Fahrzeugen in den USA 2016 gehören acht japanische Modelle. Erste US-Limousine ist der Ford Fusion (an 13. Stelle), das erste US-SUV ist der Ford Escape (12.). Lediglich bei den Pickups dominieren die US-Hersteller gegenüber den Japanern.

 
17-2-9
   

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Marktergebnisse - LUV - 2016 - Europa 29 Länder,
 
Der europäische Markt (29 Länder: EU - Malta + Schweiz + Norwegen) für LUV (UV unter 3,5 t) expandierte weiter 2016 (+11,6%) als Folge des Nachholeffekts der Krise 2008-2009, die zu einem Absatzrückgang bei den LUV sowohl in Europa als auch in anderen Regionen der Welt geführt hatte.

Der europäische LUV-Markt fiel von 2,3 Mio. Einheiten 2007 auf 1,4 Mio. 2009. Die erste Nachholphase wurde 2010 und 2011 beobachtet. Die zweite Phase begann 2014 (+10,7%) und setzte sich 2015 (+11,6%) und 2016 (+11,6%) fort. Somit erreichte der europäische LUV-Markt im letzten Jahr 2 Mio. Einheiten. Mangels Zeichen eines Umkehrs bei der Wirtschaftsaktivität in der Region ist davon auszugehen, dass sich das Wachstum fortsetzt und 2017 ein Volumen zwischen 2,1 und 2,2 Mio. Einheiten erreicht (ein Zuwachs von zwischen + 6% und + 10%).

2016 ist Großbritannien der größte Markt für LUV in Europa. Allerdings könnten eine Besonderheit, wonach für gewerbliche Zwecke modifizierte Privatfahrzeuge als LUV klassifiziert werden (N-Segment) sowie ein Nullsteuersatz den Eindruck erwecken, dass Frankreich an erster Stelle liegt. Es folgen Deutschland, Italien und Spanien. Das stärkste Wachstum wurde in Italien verzeichnet (+ 50,0%), danach kommen Slowenien (+33,6), Rumänien (+ 27,7%), Kroatien (+ 22,1%), die Niederlande (+ 22,0%) und Ungarn (+ 21,8%). Der LUV-Absatz in Osteuropa nahm 2016 um 15,6% zu.

 
17-2-5
   

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Marktergebnisse - 4 Hauptmärkte der Welt - 2016 (PKW + LUV),
 
Der globale PKW-Markt stieg 2016 um 4,6% auf 91,30 Mio. LV (gegenüber 87,32 Mio. 2015). Die vier Hauptmärkte (China, USA, Europa 29 Länder, Japan), die 75% des globalen Absatzes darstellen, verzeichneten im letzten Jahr sehr unterschiedliche Wachstumsraten.

China expandierte am stärksten (+ 14,4%) dank u.a. staatlichen Steuermaßnahmen für Fahrzeuge unter 1600cc. Die Zulassung von 28 Mio. Fahrzeugen 2016 stellte ein neues Rekordniveau dar und festigte die Führung von China. China allein macht jetzt 30% der globalen Zulassungen aus.

Der US-Markt blieb 2016 stabil (+ 0,4% auf 17,5 Mio. Fahrzeuge), nach sechs Jahren des Nachholens nach der Krise von 2008-2009. Zu beachten ist, dass der chinesische Markt im gleichen Zeitraum nicht zurückging.

Europa (Europa 29: EU - Malta + Schweiz + Norwegen) nahm 2016 um 7,4% zu (auf 17,1 Mio. Fahrzeuge), das dritte Nachholjahr nach der Krise von 2008-2009 (2013 wurde die Talsohle erreicht).

Der japanische Markt schließlich ging 2016 um 1,5% zurück (auf 4,97 Mio. Fahrzeuge). Dieser hat sich während der letzten zehn Jahre bei durchschnittlich 5 Mio. Zulassungen im Jahr stabilisiert.

 
17-2-7
   

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Marktergebnisse Europa 29 Länder - TOP 15 PKW-Modelle,
 
Von insgesamt 15,11 Mio. PKW-Neuzulassungen in Europa (29 Länder: EU - Malta + Schweiz + Norwegen) 2016 hat Inovev die Modellaufteilung für 95% dieses Marktes erstellt.

Meist verkaufter PKW bleibt der VW Golf mit insgesamt 539.000 Einheiten, allerdings -9,6% im Vergleich zu 2015. Der VW Polo (297.000 Einheiten, + 2,1%) blieb an zweiter Stelle, vor dem Renault Clio (293.000 Einheiten, + 2,4%) und dem Ford Fiesta (288.000 Einheiten, -5,1%). Der Polo und der Fiesta werden 2017 ersetzt.

Es folgen der Opel Corsa (251.000 Einheiten, -1,9%), der bereits zurückgeht, der Peugeot 208 (242.000 Einheiten, + 8,1%) und der Opel Astra (225.000 Einheiten, +27,6 %), der Ende 2015 auf den Markt kam und die höchste Wachstumsrate der Top 15 verzeichnet.

Trotz eines stagnierenden Absatzes bleibt der Nissan Qashqai (217.000 Einheiten, + 0,9%) 2016 das meist verkaufte SUV Europas, vor dem Renault Captur (207.000 Einheiten, + 10,3%) an zweiter Stelle.

Ford Focus (194.000 Einheiten, -9,8%), VW Passat (192.000 Einheiten, -11,5%) gingen stark zurück, während die Absatzzahlen des Skoda Octavia (191.000 Einheiten, + 4,3%) robust bleiben.

Der Peugeot 308 (188.000 Einheiten, - 9,5%), bereits am Zurückgehen, der Audi A3 (183.000 Einheiten, -4,7%) und der Fiat Panda (179.000 Einheiten, +6,0% im Vorjahresvergleich) runden die Top 15 nach unten ab.

 
17-2-6
   

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