Die Stellantis-Gruppe verkaufte im Jahr 2025 5,34 Millionen Fahrzeuge
Die Stellantis-Gruppe verkaufte im Jahr 2025 5,34 Millionen Fahrzeuge (Pkw und leichte Nutzfahrzeuge), ein leichter Rückgang gegenüber 2024. Diese Gruppe, die auf einer starken Präsenz in Europa (Marken der ehemaligen PSA- und Fiat-Konzerne) und in den USA (Marken des ehemaligen Chrysler-Konzerns) basiert, verzeichnet seit ihrer Gründung im Jahr 2021, die aus der Fusion der PSA- (Peugeot-Citroën) und FCA-Konzerne (Fiat-Chrysler) hervorging, einen Umsatzrückgang.
 
Während der Absatz 2021 noch über 6 Millionen Fahrzeuge betrug, wird er Prognosen zufolge 2025 auf nur noch 5,4 Millionen Einheiten sinken. Vor der Fusion der beiden Automobilhersteller erzielten PSA und FCA zusammen einen Absatz von fast 8 Millionen Fahrzeugen, und die Stellantis-Gruppe hätte durchaus zum viertgrößten Automobilhersteller der Welt aufsteigen können. Heute belegt Stellantis lediglich den fünften Platz, gleichauf mit dem GM-Konzern und weit hinter den drei globalen Marktführern Toyota, Volkswagen und Hyundai-Kia, die jeweils zwischen 7 und 11 Millionen Fahrzeuge pro Jahr verkaufen.
 
Die Stellantis-Gruppe steht aufgrund der Fusion vor mehreren Problemen: Eine Preisstrategie, die auf sinkende Stückzahlen zugunsten des Stückpreises abzielt; eine zu hohe Markenanzahl (14), die zu geringer Rentabilität führt; ein Fiat-Portfolio, das gemäß Marchionnes Strategie komplett neu aufgebaut werden muss; eine inkonsistente und überschätzte Elektrofahrzeugstrategie in den USA, die einige Kurskorrekturen erforderlich macht; massive Verluste (über 22 Milliarden Euro bis 2025), die einen Strategiewechsel notwendig machen.
 
Stellantis verkaufte im Jahr 2025 313.000 BEVs (6 % des Gesamtabsatzes), verglichen mit 247.000 im Jahr 2024.
 
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