Der GM-Konzern verkaufte im Jahr 2025 5,48 Millionen Fahrzeuge
- Der GM-Konzern, der jahrzehntelang der weltweit führende Automobilhersteller war, verkaufte im Jahr 2025 weltweit 5,48 Millionen Fahrzeuge (Pkw +Nfz), verglichen mit 5,44 Millionen im Jahr 2024, womit er weltweit den vierten Platz belegte. Lässt man die chinesischen Marken Baojun und Wuling außer Acht, die vom amerikanischen Automobilhersteller mitgezählt werden, obwohl das chinesische Unternehmen SAIC mehr als 50% des Kapitals hält, sinkt die Zahl auf 4,1 Millionen. In diesem Fall belegt GM weltweit den sechsten Platz, knapp vor seinem Landsmann Ford.
- Wenn wir die 5,48 Millionen Fahrzeuge betrachten, die GM im Jahr 2025 verkauft haben soll, liegt GM gleichauf mit Stellantis, zu dem auch der ehemalige Chrysler-Konzern gehört. GM hat seit dem Zeitraum zwischen 2010 und 2015, als der Absatz pro Jahr noch in Reichweite von 10 Millionen Fahrzeugen lag, erheblich an Einfluss verloren. Der Automobilhersteller hat seitdem somit fast die Hälfte seines Absatzes eingebüßt.
- Der Verkauf der europäischen Tochtergesellschaften an die PSA-Gruppe im Jahr 2017 war ein Grund für die Verkleinerung des Konzerns, aber nicht der einzige. GM sieht sich zudem einem harten Wettbewerb in China und sogar in den USA (seinem traditionellen Markt) ausgesetzt, wo der ehemalige Marktführer an Glanz verloren hat.
- Man sollte nicht vergessen, dass der GM-Konzern, nachdem er sich 2004 von seiner Marke Oldsmobile, 2009 von Saturn, 2009 von Saab, 2010 von Pontiac, 2017 von Opel, 2017 von Vauxhall und 2021 von Holden getrennt hat, im Jahr 2026 nur noch die Marken Chevrolet, Buick, Cadillac und GMC umfassen wird.
- Nach dem Rückzug aus den europäischen, indischen und russischen Märkten ist die GM-Gruppe jetzt nur noch in drei Hauptregionen vertreten: den USA, die mehr als die Hälfte ihres Umsatzes ausmachen, China und Lateinamerika (Südamerika + Mexiko).
- Die GM-Gruppe, zu der auch die chinesischen Marken Baojun und Wuling (die stark auf Elektrifizierung setzen) gehören, verkaufte im Jahr 2025 1,1 Millionen BEVs (20 % ihres Gesamtabsatzes), fast ausschließlich in China, verglichen mit 821.000 im Jahr 2024.
