Stellantis stellt den Ram 1500 BEV in den USA ein
- Nachdem Stellantis bereits Silverado, GMC Sierra und Ford F-Series Pickups mit Verbrennungsmotor im Angebot hatte, entschied man sich, den Ram, einen Full-Size-Pickup, als batterieelektrische Variante anzubieten. Dabei wählte man – analog zu GM und Ford bei den kompaktesten und leichtesten Versionen von Chevrolet Silverado, GMC Sierra und Ford F-Series – das kompakteste und leichteste Modell des Ram, den Ram 1500.
- Stellantis hatte die gute Idee, abzuwarten, bis GM und Ford die Kinderkrankheiten ausgemerzt hatten, also zu beobachten, ob sich der Markt für elektrische Pick-ups entwickeln würde oder nicht, und zu sehen, ob ihre Konkurrenten bei diesem Vorhaben Erfolg haben oder scheitern würden.
- Das Ergebnis ist, dass dieser Markt trotz der jahrelangen Präsenz von GM und Ford noch immer nicht richtig in Schwung gekommen ist. Der Chevrolet Silverado EV, der GMC Sierra EV und der Ford F-Series Lightning erreichten in drei Jahren insgesamt nur rund 150.000 Verkäufe, was einem Durchschnitt von 50.000 Einheiten pro Jahr entspricht, während die Versionen mit Verbrennungsmotor im Durchschnitt fast zwei Millionen Einheiten pro Jahr absetzen. Die Produktion der Elektroversionen dieser Pick-ups ist 2025 im Vergleich zu 2024 sogar leicht rückläufig.
- Stellantis kam zu dem Schluss, dass der Markt für elektrische Pick-ups nicht existiert und entschied sich daher, den Ram 1500 BEV trotz seiner Fertigstellung nicht zu vermarkten. Es wurden keine Fahrzeuge verkauft. Der Autohersteller beschloss schließlich, ihn später durch eine REEV-Version des Ram 1500 zu ersetzen.
