IM Motors ist die Premiummarke der SAIC-Gruppe
- Die Marke IM Motors („Intelligence in Motion“) wurde im Dezember 2020 von der SAIC-Gruppe – die Fahrzeuge der Marken Volkswagen, Buick, Chevrolet und Cadillac in Lizenz produziert, aber auch eigene Marken wie MG, Maxus und Roewe (die letzten Überbleibsel des ehemaligen britischen MG-Rover-Konzerns) besitzt – in Partnerschaft mit den chinesischen Technologieunternehmen Zhangjiang Hi-Tech und Alibaba Group gegründet. SAIC ist zudem Mehrheitseigentümer der chinesischen Marken Baojun und Wuling.
- IM Motors ist die Luxus- bzw. Premiummarke der SAIC-Gruppe, die sich auf batterieelektrische Fahrzeuge spezialisiert hat und ihre ersten Modelle im Jahr 2021 vorstellte. Im Jahr 2023 gaben SAIC und Audi ihre Partnerschaft bekannt, im Rahmen derer SAIC die ADP-Plattform bereitstellen wird, die von der Premiummarke IM Motors für zukünftige batterieelektrische Audi-Modelle, die in China produziert werden, verwendet wird.
- Das Angebot von IM Motors umfasst heute fünf Modelle, darunter zwei Limousinen (L6, L7) und drei SUVs (LS6, LS7, LS9): L6 (Limousine der D-Klasse, BEV, 4,93 m lang, 19.619 Einheiten, produziert in China über 11 Monate bis 2025), L7 (Limousine der E-Klasse, BEV, 5,10 m lang, 105 Einheiten), LS6 (SUV der D-Klasse, BEV oder PHEV, 4,90 m lang, 48.729 Einheiten), LS7 (SUV der E-Klasse, BEV, 5,05 m lang, 547 Einheiten) und LS9 (SUV der E-Klasse, REEV, 5,28 m lang, 3.388 Einheiten).
- Die Produktionsmenge von IM Motors betrug in den ersten elf Monaten des Jahres 2025 72.388 Einheiten, was auf eine Gesamtmenge von 80.000 Einheiten für das Jahr schließen lässt. Zum Vergleich: 2024 waren es 65.393, 2023 38.442, 2022 6.202 und 2021 269 Einheiten.
- IM Motors ist einer der kleineren chinesischen Premium- Automobilhersteller, aber die Position der einzelnen Unternehmen dürfte sich in den kommenden Jahren deutlich verändern, da dieser Premium-Markt noch nicht ausgereift ist.
